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Keine Rückkehr von Brandon Watkins an den Menzenberg

Vor allem aufgrund der veränderten Ausländerregelungen für die ProB, die zukünftig nur noch einen US-Amerikaner pro Mannschaft vorsieht, verzichten die Dragons Rhöndorf auf eine Weiterverpflichtung von Power Forward Brandon Watkins.

„Brandon hat in der kurzen Zeit, die er bei uns war menschlich und sportlich überzeugen können und die ihm zugedachte Rolle ausgefüllt, auch wenn die Eingewöhnungszeit sehr kurz war. Entsprechend den neuen Vorgaben durch die Liga müssen wir unsere Planungen auf den großen Positionen aber anderweitig vorantreiben und haben mit einigen Kandidaten schon vielversprechende Gespräche geführt“, so Headcoach Thomas Adelt.

Power Forward Brandon Watkins stieß im Januar zu den Dragons und folgte auf Kevin Andrew Thomas, der aus persönlichen Gründen seinen Vertrag bei den Drachen auflöste. In insgesamt 10 Spielen kam der 23 Jahre alte und 2,06 Meter große US-Amerikaner noch zum Einsatz und konnte durchschnittlich 6,3 Punkte und 5,7 Rebounds verbuchen. Zudem sendete der Absolvent der West Virginia University 1,6 Würfe via Block zurück an den Absender und rangierte damit unter den besten Shotblockern der gesamten ProB.

Die Dragons Rhöndorf bedanken sich bei Brandon Watkins für seinen Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen und privaten Werdegang nur das Beste.

 

(Dragons Rhöndorf)

Erster Neuzugang: Valentin Blass wird ein GIANT

Die BAYER GIANTS Leverkusen können ihren ersten Neuzugang für die Spielzeit 2018/19 vermelden: Valentin Blass, in der gerade abgelaufenen Saison für die Dragons Rhöndorf in der ProB-Süd aktiv, wird künftig mit der Trikotnummer Acht für die „Riesen vom Rhein“ auflaufen.

Der aus Rheinbreitbach bei Neuwied stammende Flügelspieler stammt aus der Jugend des Rhöndorfer TV und durchlief dort sämtliche Leistungsteams des Vereins.
Auch in der JBBL und NBBL spielte Blass für das Team Bonn/Rhöndorf, eine Spielgemeinschaft der Telekom Baskets Bonn und den Dragons Rhöndorf.
In seiner letzten Saison in der U19-Bundesliga erzielte der heute 22-Jährige stolze 16,5 Punkte pro Spiel und griff 9,6 Rebounds pro Begegnung ab. Die Nominierung für das NBBL-Allstarspiel im Jahr 2014 war der verdiente Lohn für die Mühen des Small Forward.

Noch in der gleichen Spielzeit sammelte Blass seine ersten Erfahrungen in der Beletagé des deutschen Basketballs. Insgesamt kommt Valentin seither auf insgesamt 15 Einsätze in der easycredit-BBL. Persönliches Highlight war dabei sicherlich die Begegnung bei den Brose Baskets aus Bamberg, als der Lehramtsstudent auf insgesamt 12 Minuten Spielzeit sowie drei Zähler und zwei Rebounds kam.

In der gerade abgelaufenen Saison 2017/18 war Valentin Lukas, so sein voller Vorname, ein wichtiger Spieler in der Rotation des Bonner Kooperationspartners, den Dragons Rhöndorf. Für den GIANTS-Ligakonkurrenten erzielte Blass 5,7 Punkte pro Spiel und sicherte sich 3,2 Abpraller pro Paarung. In den Playoffs scheiterten die Mannen um Headcoach Thomas Adelt gegen die Herzöge Wolfenbüttel mit 0:2. Somit war die Saison für unseren Neuzugang bereits Anfang März 2018 beendet.

Nun möchte sich „Vale“ einer neuen Herausforderung stellen und diese sucht er in Zukunft bei den BAYER GIANTS: „Nach knapp zehn Jahren im Bonn/Rhöndorfer Programm bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass mir eine neue Herausforderung gut tun würde. Die Gespräche mit Trainer Hansi Gnad und seinem Assistent Jacques Schneider sind sehr positiv verlaufen, beide haben mich mit ihrer Vision überzeugt. Ich freue mich für einen Verein wie die BAYER GIANTS Leverkusen zu spielen, welcher über große Tradition verfügt. Am liebsten wäre es mir, wenn die Saison bereits am kommenden Wochenende losgehen würde!“

Auch sein neuer Headcoach Hansi Gnad freut sich über die Zusage des Rheinländers: „Ich bin sehr glücklich, dass es uns gelungen ist einen Spieler wie Valentin Blass von unserem Projekt zu überzeugen. Er ist ein junger, dynamischer Spieler, der uns auf beiden Seiten des Parketts eine Menge Energie geben wird. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Valentin uns helfen und in Leverkusen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen wird.“

Steckbrief Valentin Blass
Geburtsdatum: 17.04.1995
Geburtsort: Rheinbreitbach
Position: Shooting Guard / Small Forward
Größe: 1,95 Meter
Trikotnummer: #8
Letzter Verein: Dragons Rhöndorf, Telekom Baskets Bonn (easycredit-BBL / 1. Regionalliga West (2013 bis 2017), Team Bonn/Rhöndorf (JBBL / NBBL, 2013 bis 2016)
Statistiken 2017/18 (Dragons Rhöndorf, ProB): 5,7 Punkte pro Spiel, 3,2 Rebounds pro Partie

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)

Neue Herausforderung gesucht und gefunden: Valentin Blass verlässt die Dragons Rhöndorf

Mit Valentin Blass verlässt ein wichtiger Leistungsträger und Fan-Liebling die Drachen vom Menzenberg und wird in der kommenden Saison seine sportlichen Zelte aber weiterhin in der ProB aufschlagen.

„Der Wechsel von Valentin ist sportlich, aber vor allem menschlich ein großer Verlust für uns. Er hat von den Grundschul-Camps an die komplette Jugend in unserem Programm verbracht und sich über das Team Bonn/Rhöndorf nach oben gearbeitet und war in jedem seiner Teams ein zentraler Baustein für den mannschaftlichen Erfolg“ bedauert Olaf Stolz, Sportlicher Leiter der Telekom Baskets Bonn, den Abgang des 23 Jährigen Small Forwards, zeigt aber auch Verständnis für die Entscheidung des gebürtigen Rheinbreitbachers: „Valle möchte sich einmal einer neuen Herausforderung außerhalb unseres Programms stellen und das ist ein absolut legitimer Wunsch, den wir nachvollziehen können. Die Tür für eine Rückkehr in der Zukunft wird bei uns immer offen für ihn sein.“

Mit dem Start der Vorbereitung zur vergangenen Saison rückte der 1,98 Meter große Flügelspieler fest in den ProB-Kader der Dragons Rhöndorf auf und etablierte sich als wichtiger sportlicher Faktor im Team von Headcoach Thomas Adelt. In insgesamt 23 Spielen streifte sich Valentin Blass das Dragons-Trikot über und konnte bei seinen Einsätzen durchschnittlich 5,7 Punkte und 3,2 Rebounds pro Partie verbuchen.

„Es war keine leichte Entscheidung die Dragons zu verlassen und ich habe lange mit mir gerungen, aber es fühlte sich nach dem richtigen Zeitpunkt an, einmal eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen. Letztlich habe ich mich dafür entschieden, dass ich jetzt nach über 10 Jahren im Bonn/Rhöndorfer Programm einmal eine neue Erfahrung machen möchte. Es bleiben die schönen Momente und die tollen Menschen, die ich erleben und treffen durfte und die Dragons werden für immer eines bleiben, meine Heimat! Mein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen, meinen Mitspielern und den Fans, die diese besondere Zeit in Bonn und Rhöndorf möglich gemacht haben. Jetzt freue mich auf eine neue Herausforderung, werde den Dragons aber weiterhin die Daumen drücken und bestimmt das eine oder andere Spiel als Zuschauer im DragonDome verfolgen“, so Valentin Blass.

 

(Dragons Rhöndorf)

Kontinuität in der Coaching Box – Thomas Adelt bleibt Headcoach der Dragons Rhöndorf

Auch 2018/2019 gibt Thomas Adelt als Headcoach die sportliche und taktische Richtung der Dragons Rhöndorf vor und geht in seine zweite Spielzeit als hauptverantwortlicher Trainer am Bad Honnefer Menzenberg.

„Ich habe mich in der vergangenen Saison sehr wohl gefühlt bei den Dragons und daher war es leicht ja zu sagen zu einer weiteren Saison hier am Menzenberg. Gemeinsam gilt es jetzt wieder eine Mannschaft zu formen, die durch die klassischen Dragons-Tugenden überzeugt und in den kommenden Wochen werden wir durch weitere Spielerentscheidungen den Grundstein dafür legen“, ist Headcoach Thomas Adelt bereits wieder Feuer und Flamme auf eine weitere Drachen-Spielzeit.

In seiner Premieren-Saison als Drachen-Headcoach führte Thomas Adelt die Dragons mit einer Bilanz von 15 Siegen und 7 Niederlagen sicher in die Playoffs der ProB, wo die Mannen vom Menzenberg jedoch gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel in der ersten Runde die Segel streichen mussten. Zuvor zeichnete sich der heute 37 Jährige A-Lizenzinhaber über drei Jahre für die sportlichen Geschicke der Zweitvertretung der Telekom Baskets Bonn in der 1. Regionalliga verantwortlich.

„Es freut mich, dass Thomas Adelt unser Headcoach bleibt und in der kommenden Saison seine Arbeit bei uns fortsetzen kann und will. Kontinuität in der sportlichen Führung ist wichtig und wir können nun gemeinsam auf der bislang erarbeiteten guten Basis wieder angreifen“, freut sich Dragons Geschäftsführer Alexander Dohms über die Zusage des Drachen-Trainers.

Auch Olaf Stolz, Sportlicher Leiter der Telekom Baskets Bonn, sieht in der weiteren Zusammenarbeit mit Thomas Adelt ein wichtiges Signal für das gemeinsame Programm: „Thomas hat in der vergangenen Saison einen sehr guten Job gemacht und es war daher unser Wunsch, dass wir in dieser Konstellation den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiter gehen. Thomas war bereits in alle bisherigen Personalentscheidungen involviert und gemeinsam gilt es nun eine neue Mannschaft zu formen, die in einigen Teilen jedoch ein anderes Gesicht als in der letzten Spielzeit erhalten wird.“

Dragons müssen bis zu den Playoffs auf Anton Geretzki verzichten

Es war ein Schreckmoment im ansonsten freudig anzusehenden Spiel der Dragons Rhöndorf bei den EN BASKETS Schwelm, als Anton Geretzki bei einer Rebound-Aktion unglücklich umknickte und sofort das Spielfeld verlassen musste. In Folge dessen wird der Flügelspieler für die verbleibenden zwei Hauptrundenspiele den Drachen vom Menzenberg nicht zur Verfügung stehen.

Nach eingehenden Untersuchungen vor Ort und durch die Mannschaftsärzte der Dragons konnte bereits über die Karnevalstage eine erste Entwarnung gegeben werden, dass kein Bruch innerhalb des Fußbereichs des 19 Jahre alten Small Forwards vorliegt, aber der Drachen-Akteur dem Team trotzdem mindestens zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

„Wir sind zunächst einmal froh, dass bei Toni keine schlimmere Verletzung vorliegt und er uns zu den PlayOffs hoffentlich wieder vollständig zur Verfügung steht. In unserer Physio-Abteilung ist er für die weitere Behandlung in sehr guten Händen und ich bin mir aufgrund unserer mannschaftlichen Geschlossenheit sicher, dass wir seinen Ausfall für die kommenden Spiele gegen Elchingen und Karlsruhe auffangen können“, hofft Headcoach Thomas Adelt, dass seine Mannschaft bis zu den PlayOffs zudem von weiteren Verletzungen verschont bleibt.

Der 2,04 Meter große Anton Geretzki steht seit dieser Saison als fester Leistungsträger im Kader Dragons Rhöndorf, nachdem er in der vergangenen Spielzeit parallel noch im gemeinsamen NBBL-Team der Dragons Rhöndorf und der Telekom Baskets Bonn im Einsatz war. In bislang 19 Saisonspielen konnte das Bonn/Rhöndorfer Eigengewächs durchschnittlich 6,3 Punkte und 2,8 Rebounds pro Spiel für sich verbuchen.

(Dragons Rhöndorf)

Der Kader steht! Dragons Rhöndorf verzichten auf weitere Nachverpflichtung

Nach eingehender Analyse und den Eindrücken des ersten Auftritts von Neuzugang Brandon Watkins aus dem Trainings- und Spielbetrieb haben sich die Verantwortlichen der Drachen vom Menzenberg darauf verständigt, keine weitere externe Neuverpflichtung mehr zu tätigen.

„Wir haben uns nach dem Abgang von Ronalds Elksnis nochmals intensiv auf dem Spielermarkt umgesehen, aber die möglichen Optionen haben aus unserer Sicht entweder sportlich oder wirtschaftlich keinen Sinn gemacht und die bisherigen Ergebnisse haben uns in unserer Meinung bestätigt, dass der Kader in seiner jetzigen Form gut aufgestellt ist“, umreißt der Sportliche Leiter der Dragons Rhöndorf Olaf Stolz die Hintergründe.

Damit gehen die Dragons mit einem Stamm-Kader aus 11 Spielern in die finale Phase der ProB-Saison und die darauf folgenden PlayOffs. Auch Headcoach Thomas Adelt sieht seinen Kader optimal aufgestellt und möchte den freien 12. Kaderplatz als Chance verstanden wissen, ein weiteres eigenes Talent in die Mannschaft einzubinden:„Mit Karl Mamady Dia und David Falkenstein haben wir zwei weitere Spieler bereits seit Saisonbeginn in unserem Kader gemeldet, die nun aufrücken könnten und bereits regelmäßig am Trainingsbetrieb teilgenommen haben. Auch bestünde die Möglichkeit einen weiteren jungen Spieler aus unseren eigenen Reihen über den Trainingsbetrieb an die ProB heranzuführen. Wir werden nun intern besprechen wie mögliche Lösungen aussehen könnten, ohne die Regionalliga-Mannschaft in ihrem Kampf um den Klassenerhalt zu schwächen. Durch die Rückkehr von Yannick Kneesch, der seit dieser Woche wieder in vollem Umfang trainieren kann, haben wir wieder alle Mann an Bord und können fokussiert die kommenden Aufgaben in der Liga angehen.“

(Dragons Rhöndorf)

Dragons Rhöndorf zukünftig ohne Ronalds Elksnis

Noch vor dem Start ins neue Jahr gibt es eine weitere Veränderung im Kader der Dragons Rhöndorf. Mit sofortiger Wirkung steht Forward Ronalds Elksnis  auf eigenen Wunsch nicht mehr im Kader der Dragons Rhöndorf und wird sich zeitnah einer neuen sportlichen Herausforderung in seinem Heimatland stellen.

„Ron ist mit der Bitte um eine Vertragsauflösung an uns herangetreten, da er die Möglichkeit hat, bei einem anderen Team mit mehr garantierter Spielzeit seine sportliche Entwicklung voranzutreiben. Nach persönlichen Gesprächen, in denen wir uns über seine sportliche Rolle bei uns und seine Entwicklungsmöglichkeiten ausgetauscht haben, sind wir zum Entschluss gekommen seinem Wunsch zu entsprechen“ gibt Headcoach Thomas Adelt einen Einblick in die Hintergründe der neuerlichen Personalentscheidung im Lager der Dragons Rhöndorf.

Der 2,05 Meter große lettische Big Man wechselte vor der Saison vom lettischen Zweitligisten BK Jelgava an den Bad Honnefer Menzenberg, konnte jedoch nur selten die von beiden Seiten erhofften sportlichen Impulse setzen. Im Laufe der bisherigen Saison kam der 25 Jährige in 13 Partien zum Einsatz und konnte dabei durchschnittlich 3,2 Punkte und 2,0 Rebounds im Trikot der Drachen verbuchen.

Ob es eine weitere Nachverpflichtung geben wird möchte Headcoach Thomas Adelt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gänzlich ausschließen, sieht das Team aber auch ohne einen weiteren Neuzugang gut aufgestellt: „Mit Brandon Watkins haben wir einen neuen Spieler an Bord, der uns sportlich viel geben wird und auch Yannick Kneesch wird uns im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit Thomas Michel und Alex Möller haben wir damit jede Position aktuell doppelt besetzt und gute Rotationsmöglichkeiten.“

Die Dragons Rhöndorf danken Ronalds Elksnis für seinen Einsatz in Diensten der Dragons Rhöndorf und wünschen ihm auf seinem weiteren persönlichen und sportlichen Werdegang alles Gute.

(Dragons Rhöndorf)

Der neue Turm in der Schlacht: Dragons Rhöndorf verpflichten Brandon Watkins

Nach der ungeplanten Vertragsauflösung mit Kevin Andrew Thomas galt es für Headcoach Thomas Adelt wieder auf Spielersuche zu gehen und nach unzähligen Stunden der Videoanalyse und ausgiebigen Gesprächen konnte der Trainer der Dragons Rhöndorf fündig werden und mit US-Boy Brandon Watkins den Wunschkandidaten für die Nachfolge von Kevin Thomas verpflichten.

„Mit Brandon haben wir nach langer Suche genau den Spieler gefunden, den wir haben wollten. Er ist ein sehr athletischer Spieler, ähnlich wie Kevin Thomas und wird uns mit seiner Größe und körperlichen Präsenz unter dem Korb sehr helfen können“, zeigt sich Headcoach Thomas Adelt hoch erfreut über die Zusage des 22 Jahre alten US-Amerikaners, der am Menzenberg einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben hat.

Ausgebildet wurde der 2,06 Meter große und sprunggewaltige Big Man an der renommierten West Virginia University, einem der ältesten Colleges der Top-Division der NCAA. Neben den in Deutschland bestens bekannten Da’Sean Butler (ratiopharm ulm), Alex Ruoff (ehemals Göttingen und Ludwigsburg) und Ex-Nationalspieler Johannes Herber erlernte niemand geringeres als Jerry „The Logo“ West einst sein Basketball-Handwerk im Trikot der West Virginia Mountaineers, ehe er im Jersey der Los Angeles Lakers zu einer absoluten Basketball-Legende werden sollte. Im Team von Trainer-Fuchs Bob Huggins zählte der Neu-Drache in jedem seiner vier Jahre an der WVU zum Stammpersonal der Mountaineers und half in der vergangenen Saison mit durchschnittlich 4,3 Punkten und 2,7 Rebounds dabei, dass sein Team bis ins Sweet Sixteen des NCAA Tournaments 2017 vordringen konnte, wo schließlich gegen die Gonzaga Bulldogs Endstation war.

Nach dem Abschluss seiner College-Karriere war der Sprung in den Profi-Sport der nächste logische Schritt für den US-Amerikaner, doch dieser geriet schwieriger als gedacht. Beim polnischen Erstligisten aus Koszalin konnte sich Watkins in der Saisonvorbereitung nicht wie erhofft durchsetzen und auch bei Enosis Neon Paralimni auf Zypern, dem ehemaligen Team von Kevin Andrew Thomas, hatte man nach zwei Saisonspielen mit 7 Punkten und 8 Rebounds im Schnitt keine Verwendung mehr für den US-Boy. Jetzt will der in Decatur/Georgia geborene Big Man bei den Dragons endlich durchstarten und auf dem Parkett der ProB nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

„Brandon hat bei einem hochklassigen College-Programm gespielt und wird die Fußstapfen von Kevin gut füllen, davon bin ich überzeugt. Wir haben viel Wert darauf gelegt, einen Spieler zu verpflichten, der sich direkt gut in die Mannschaft einfügen wird.“, so Coach Adelt, der seinen Neuzugang erstmals nach den Weihnachts-Feiertagen in der Halle begrüßen wird, wo mit den Dragons-Coaches die Grundlage für eine schnelle Integration ins Team gelegt werden soll.

Profil – Brandon Watkins

Name: Brandon Watkins
Position: Power Forward / Center
Größe: 2,06 Meter
Geburtstag: 18.01.1995
Nationalität: us-amerikanisch

(Dragons Rhöndorf)

Keine Rückkehr an den Menzenberg: Vertragsauflösung mit Kevin Thomas

Manchmal geschehen Dinge, auf die ist man nicht vorbereitet. So auch bei Kevin Thomas, der nach dem Spiel in Coburg darum bat in die Heimat fliegen zu können, um aufgrund einer Angelegenheit im engsten Familienkreis bei seinen Angehörigen sein zu können. Um auch in den kommenden Wochen und Monaten an der Seite seiner Familie sein zu können trat der 2,03 Meter große Big Man nun mit dem Wunsch nach einer Vertragsauflösung an die Verantwortlichen der Dragons Rhöndorf heran und diesem wurde stattgegeben.

„Es gibt Dinge, die wichtiger sind als jeder Sport und dazu zählt immer das Wohl der eigenen Familie. Wir haben uns mit Kevin rege ausgetauscht und können seine Beweggründe nachvollziehen und wissen um die Aufgaben, die in den kommenden Wochen und Monaten in seiner Heimat auf ihn warten. Wir bedanken uns für die gezeigten Leistungen und wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft und nur das Beste für die Zukunft.“, äußert Olaf Stolz, Sportlicher Leiter der Telekom Baskets Bonn, absolutes Verständnis für die Hintergründe der Personalentscheidung im Kader der Drachen.

Die Bitte um Vertragsauflösung ist auch dem sympathischen Jamaikaner nicht leicht gefallen, wie seine Worte des Dankes zeigen, die er zum Abschied nicht missen möchte: „Ich möchte mich bei den Dragons mit all ihren Trainern, Helfern und Fans dafür bedanken, dass Bad Honnef mein zweites Zuhause werden konnte in den vergangenen Monaten. Es war eine besondere persönliche Erfahrung für die Dragons aufs Parkett zu gehen. Unsere Coaches haben mir dabei geholfen ein besserer Spieler zu werden und haben mir neue Facetten des Basketballs gezeigt, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Die besondere Verbindung zur Mannschaft wird auch weiterhin Bestand haben und ich kann nur sagen, dass es eine besondere Gruppe an Menschen ist mit einem großartigen Charakter. Den Fans möchte ich für ihre großartige Unterstützung danken, denn ohne deren Energie wären unsere und meine Leistungen nicht möglich gewesen. Passt alle gut auf euch auf! Go Dragons!“

Der 25 Jahre alte Kevin Andrew Thomas stieß Ende September zu den Dragons, nachdem er in der Vorsaison in der Beletage Zyperns aktiv war und konnte auf Anhieb die erhofften sportlichen Akzente setzen. In ingesamt 9 Einsätzen im Dragons-Trikot konnte der gebürtige Jamaikaner, der zudem auch die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt, 9,1 Punkte, gepaart mit 7,8 Rebounds und 2,7 Assists pro Partie erzielen. Zudem sendete der sprunggewaltige Big Man durchschnittlich 1,2 Würfe via Block zurück an den Absender.

„Wir werden nun zeitnah einen neuen Spieler verpflichten und sind bereits mit einigen Kandidaten in guten und zielstrebigen Gesprächen. Da es neben den sportlichen Kriterien auch charakterlich passen muss werden wir aber keinen Schnellschuss veranstalten, sondern genau analysieren, wer ins Team passt. Ob dies nun ein bis zwei Tage schneller oder langsamer geht ist dabei absolut unerheblich.“, so Headcoach Thomas Adelt zur wiederaufgenommenen Spielersuche der Dragons Rhöndorf.

(Dragons Rhöndorf)

In guten Händen: Das Physiozentrum Bonn sorgt für ideale Betreuung der Dragons Rhöndorf

Seit dieser Saison steht das Team des  Physiozentrums Bonn an der Seite der Dragons Rhöndorf und sorgt gemeinsam mit dem Teamärzten Dr. Altmann und Dr. Klein für die ideale medizinische und physiotherapeutische Betreuung der Drachen vom Menzenberg.

Ortstermin am Landgrabenweg: Gemächlichen Schrittes kommt der Capitano der Drachen, Viktor Frankl-Maus durch die Tür des Physiozentrums und wird sogleich von Yildirim Aktas in Empfang genommen. Yille, wie er gerufen wird, kennt die Probleme und Wehwehchen der Basketball-Profis in und auswendig und sorgt sich seit dieser Saison gemeinsam mit seinem Kollegen Lars Kleemann für die optimale Vor- und Nachbehandlung nach Training und Spielen und die bestmögliche Therapie bei Verletzungen.

Auch an diesem Tag stehen wieder allerlei Übungen auf dem Programm für den Aufbauspieler der Dragons. Egal ob auf den Balance Pads, bei der Arbeit mit dem Flexi Stab oder bei Übungen mit dem Gummiband, die Anstrengung ist Viktor Frankl-Maus anzusehen, aber besonders im Leistungssport ist die ideale Behandlung die Basis für die Gesundheit der Spieler. „Gemeinsam mit Dr. Altmann und Dr. Bernie Klein bilden wir ein gut funktionierendes Funktionsteam und können so unseren Beitrag zu erfolgreichen Auftritten der Dragons auf dem Feld beisteuern. Bei Verletzungen ist es wichtig, dass wir schnell Hand in Hand arbeiten, denn Zeit spielt in der Sportphysiotherapie eine sehr wichtige Rolle. Normalerweise erfolgt binnen 24 Stunden die Diagnose, aufgrund derer wir dann mit der Behandlung beginnen können, damit die Sportler sich schnell und optimal auskurieren können.“, gibt Yille Aktas einen Einblick in die Hintergründe und Abläufe des Funktionsteams der Dragons Rhöndorf.

Schon lange ist Yille Aktas mit seinem Team der schönsten Hallensportart der Welt verbunden und sorgte bereits beim ehemaligen Lokal-Konkurrenten SG Sechtem zu Zweitligazeiten für die ideale Betreuung der Spieler und erlebte auf Sechtemer Seite einige Lokal-Derbys gegen die Drachen, bei denen damals noch Savo Milovic und Michael Wichterich die Sneaker schnürten. Vor allem durch den ehemaligen Sechtemer Headcoach Carsten Pohl kam es später auch zu Verbindungen zu den Telekom Baskets Bonn, wo Pohl als Sportlicher Leiter tätig war und sich die Expertise des Physio-Teams für die Regionalliga-Mannschaft der Baskets sicherte, in der auch viele der heutigen Dragons-Profis ihre ersten Schritte im Herren-Basketball absolvierten. Auch Headcoach Thomas Adelt lernte als verantwortlicher Trainer die Zusammenarbeit mehr als nur schätzen und sorgte mit dafür, dass nun auch die Drachen vom Menzenberg in den Genuss der Betreuung durch die Experten des Physiozentrums Bonn kommen.

Besonders dick im Kalender war bereits seit Wochen das kommende Spitzenspiel bei den Iserlohn Kangaroos, wie Yille Aktas zu berichten weiß: „Vor ziemlich genau 20 Jahren habe ich in Iserlohn meine Ausbildung absolviert und freue mich nun auf die Rückkehr in die Hemberghalle, die schon immer ein Basketball-Hotspot in NRW war. Jetzt bin ich natürlich Feuer und Flamme für die Dragons. Es hat ja schließlich lange genug gedauert, ehe ich nach Umwegen über Sechtem und Bonn endlich bei den Drachen angekommen bin.“

(Dragons Rhöndorf)