Schlagwortarchiv für: Nachholspiel

Nachbericht Nachholspiele ProB Nord

10.03.2021 19:00 Uhr LOK Bernau vs. VfL SparkassenStars Bochum 103:108

Nachdem die SparkassenStars bereits am vergangenen Wochenende gegen die WWU Baskets Münster den Hauptrundenmeistertitel der ProB Nord eingefahren haben und sich somit die beste Ausgangsposition für die Playoffs gesichert haben, verzichtete Headcoach Felix Banobre auf vier ihrer Leistungsträger. Auch die Hausherren mussten kurzfristig zwei Ausfälle kompensieren. Mit Abi Kameric und Liam Carpenter fehlten verletzt gleich zwei Aufbauspieler bei den Brandenburgern.

Gegen den favorisierten Tabellenführer kamen die Bernauer gut ins Spiel und hielten gut dagegen. Die zweite Hälfte war ein offener Schlagabtausch. Bochum verteidigte die knappe Führung auch als Christoph Tilly kurzzeitig mit Freiwürfen zum 71:71 oder auch Tjark Lademacher anfangs des vierten Viertels ausglich. Etwas chaotisch wurde es dann sieben Minuten vor Schluss als LOK-Coach René Schilling mit einem zweiten Technischen Foul bestraft wurde und die Halle verlassen musste. Co-Trainer Davide Bottinelli übernahm daraufhin und musste zunächst mit ansehen, wie Bochum angeführt von Miguel Servera Rodriguez (26 Punkte) und Noah Dickerson (17 Punkte) zulegten. Das letzte Aufbäumen genügte nicht, das Spiel zu drehen.

Niklas Bilski durchbrach 1:47 Minute vor der Schlusssirene mit einem getroffenen Freiwurf die 100-Punkte-Schallmauer und stellte das Ergebnis auf 100:95. Die SparkassenStars ließen in der Folgezeit bis zur Schlusssirene nichts mehr anbrennen, blieben sicher an der Freiwurflinie und fuhren mit einem 108:103 den 18. Saisonerfolg im 21. Spiel ein.

„Wir haben einigen Spielern eine Pause gegeben, die dringend eine Pause benötigten. Wir sind das Spiel angegangen, um an einigen Details zu arbeiten. Am Ende haben wir uns den Sieg erarbeitet. Ich bin happy, dass wir gewonnen haben und freue mich für die Spieler, die heute auf dem Feld standen“, hielt Headcoach Felix Banobre nach dem Spiel fest.

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord

03.03.2021 19:30 Uhr TKS 49ers vs. RheinStars Köln

Am Mittwoch können die RheinStars einen großen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme machen. Die Kölner, welche das Hinspiel souverän mit 86:64 gewinnen konnten, liegen mit nur einem Sieg mehr als die 49ers zwischenzeitlich auf einem Playoffplatz.

Trotz Verletzungspech auf Seiten der Gäste, welche nach 18 Spielen auf neun Siege kommen, sieht Coach Vladimir Pastushenko allerdings keinen Grund den Gegner zu unterschätzen und merkt an, dass den 49ers möglicherweise der Litauer Karolis Babkauskas erneut fehlen wird: „Köln ist eine sehr organisierte Mannschaft, in der jeder Spieler im Kader eine bestimmte Rolle ausfüllt, welche sie bereits die gesamte Saison lang hervorragend umsetzen. Deshalb müssen wir uns trotz der vielen Verletzungen beim Gegner gut auf das Spiel vorbereiten. Man hat im Hinspiel gesehen, wozu sie als Mannschaft in der Lage sind und wir wollen nicht, dass uns das ein weiteres Mal passiert. Gleichzeitig ist noch unklar, ob Karolis wieder spielen kann oder nicht.“

Das Spiel wird hier live übertragen.

Rückblick Nachholspiel ST 10

16.02.2021 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Science City Jena 93:89

Die Wiedergutmachung auf die bittere Niederlage gegen Ehingen ist den Artland Dragons gelungen. Die Thüringer unterlagen beim Tabellenvierten der Artland Dragons trotz zeitweilig komfortabler Führung in der Crunchtime.

Steven Clauss (Coach Science City Jena): „Wir haben durch den Ausfall von Marcus leider erneut unsere Rotation ändern müssen, sind dennoch gut ins Spiel gestartet und konnten uns eine komfortable Führung erspielen. Diesen Vorteil haben wir durch Unkonzentriertheiten wieder leichtsinnig verspielt. Nach dem guten Start ins dritte Viertel hatten wir das Spiel eigentlich in der Hand. Uns ist es jedoch nicht gelungen, den Rebound zu kontrollieren. Speziell die Offensiv-Rebounds haben wir mit unserer Verteidigung nicht in den Griff bekommen und den Dragons zu viele Würfe ermöglicht. Des weiteren konnten wir am Ende die Schüsse der Schlüsselspieler nicht wegnehmen. Wenn man das nicht schafft, hat man auch nicht verdient zu gewinnen und so haben wir uns am Ende noch die Butter vom Brot nehmen lassen.“

Julius Wolf (Science City Jena): „Ich denke, dass wir phasenweise sehr guten Basketball gespielt haben. Nachdem wir die Partie im ersten und dritten Viertel eigentlich klar im Griff hatten, gab es immer wieder Momente, in denen wir uns zu sehr von Dingen ablenken lassen haben, welche wir nicht beeinflussen können. Dadurch haben wir endgültig den Faden verloren. Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir den Dragons die Gelegenheit für ein Comeback gegeben haben, um das Duell am Ende sogar noch zu gewinnen. Nachdem Simmons in der Schlussphase heiß lief und wir ihn nicht stoppen konnten, ist das Spiel gekippt. Vorn haben wir im Gegenzug unglücklich agiert und dann verloren. Wenn wir über 40 Minuten unser Spiel spielen geht das anders aus. Zwei gute Viertel reichen in dieser Liga aber eben nicht aus, um so eine Begegnung zu gewinnen.“

Dragons-Headcoach Tuna Isler: „Es ist uns gelungen, Jenas Teamplay komplett zu zerstören, sie bei lediglich zehn Assists zu halten, spricht darüber hinaus für unsere Defense. Die Würfe, die wir ihnen gegeben haben, haben sie zwar getroffen, damit muss man gegen ein so starkes Team allerdings immer rechnen. Im Verlauf des Spiels ließ die offensive Jenaer Power jedoch immer weiter ab, unsere Defense wurde stärker, sodass wir stets im Spiel geblieben sind und uns die Chance auf den Sieg erhalten haben. Das lag vor allem an unserem engagierten Rebounding, wodurch wir unsere Schwäche beim Wurf gut kompensieren konnten. Robert Oehle hat ein großes Spiel gezeigt, Gerel Simmons hat dazu in den Momenten effektiv gescort, als wir es gebraucht haben. Dazu möchte ich Zach Ensminger und Leon Okpara hervorheben. Die Jungs haben richtig gut verteidigt, Zach hat das Team dazu hervorragend organisiert. Beide haben im vierten Viertel extrem wichtige Dreier getroffen, weshalb ich sehr stolz darauf bin, dass diese jungen Spieler das Spiel für uns gewonnen haben.“


Nachberichte Nachholspiel ProB Süd

17.02.2021 19:30 Uhr Fraport Skyliners JUNIORS vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 67:64

Die JUNIORS sichern sich gegen Speyer den vierten Sieg in Folge!

Die Gäste finden zunächst besser in die Partie und kontern eine 4:0 Führung der Frankfurter mit einem 17:2 Lauf. So muss Headcoach Miran Cumurija nach sieben gespielten Minuten bereits die erste Auszeit der Partie nehmen. Im weiteren Verlauf können sich die Juniors wieder etwas stabilisieren und den Rückstand bis zum Ende des Viertels auf 12:19 verkürzen. Zu Beginn des nächsten Abschnitts finden die Juniors immer besser in die Partie und zwingen die Gäste nach zwei gespielten Minuten bereits zu einer Auszeit (18:21). Bis zur Halbzeitpause entwickelt sich eine ausgeglichene Partie und keines der beiden Teams kann sich entscheidend absetzen. Nach dem Seitenwechsel verlieren die Juniors ihren Rhythmus und leisten sich auf beiden Seiten des Feldes zu viele Fehler. Zwei Minuten vor Schluss führen die Gäste weiterhin mit zwei Punkten und es entwickelt sich eine spannende Schlussphase. Eine Minute vor Schluss gehen die Juniors erneut durch Len Schoormann das erste Mal seit dem ersten Viertel wieder in Führung. Die Gäste können jedoch erneut ausgleichen (64:64). Die Juniors haben jedoch 10 Sekunden vor Schluss noch einmal Ballbesitz. Drei Sekunden vor dem Ende der Partie bekommt Jordan Samare den Ball in der Ecke und verwandelt den spielentscheidenden Dreier eiskalt.

Miran Cumurija (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors): „Das war heute ein starkes Spiel von uns. Die Jungs haben sich trotz des Rückstandes nicht unterkriegen lassen und haben weiterhin an sich geglaubt. Ich bin froh darüber, dass wir das vierte Heimspiel in Folge gewinnen konnten. Den Gästen aus Speyer müssen wir für ihre starke Leistung Respekt zollen.“

Vorschau Spieltag 20 ProA

Spieltag 10

06.02.2021 18:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. MLP Academics Heidelberg

Mit dem Heimsieg über die Nürnberg Falcons haben die wiha Panthers einen weiteren Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme gemacht. Dank des neunten Saisonerfolgs kletterten die Schwarzwälder auf Rang 7 in der Tabelle. Heidelberg hingegen hat mit neun Siegen aus den ersten zwölf Partien ihre Ambitionen deutlich unterstrichen. In der Offensive zählt Heidelberg auch dank der ligabesten Dreipunktquote von aktuell 40,2% zu den stärksten Teams der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Durchschnittlich 91 Punkte pro Spiel unterstreichen die offensive Feuerkraft. Im Ende November ausgetragenen Hinspiel mussten die Schwenninger nach einem tollen Comeback in der zweiten Halbzeit eine knappe 90:83-Niederlage hinnehmen. „Wenn es uns gelingt, mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen und insgesamt disziplinierter aufzutreten, bin ich zuversichtlich, dass wir auch gegen ein Top-Team wie Heidelberg bestehen können“, betont Panthers-Trainer Alen Velcic.

Spieltag 20

06.02.2021 19:00 Uhr Science City Jena vs. Phoenix Hagen

Der Tabellenzweite aus Thüringen empfängt die Gäste von der Volme am 06. Februar 2021 ab 19.00 Uhr zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga und startet als Favorit in das Familienduell, wenn beide Lodders-Brüder Robin (Jena) und Jannik (Hagen) aufeinandertreffen. Nachdem Science City in den bisherigen Aufeinandertreffen direkter Verwandtschaft auf zwei Siege zurückblicken kann, beide familiär gefärbte Duelle gegen Tübingen (93:71) – mit den Wolf-Brüdern Julius und Enosch – und auch das Hinspiel zwischen Robin und Jannik in der altehrwürdigen Hagener Ischelandhalle (Neusprech: Krollmann-Arena) gewannen, wäre es fahrlässig, die aktuell sehr gute Ausgangslage bei nur noch zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Rostock zu verspielen. Die Feuervögel reisen unterdessen mit schwerem Gepäck. Lediglich eine Partie von acht Begegnungen konnte das Team von Headcoach Chris Harris im Basketball-Jahr 2021 gewinnen und rangiert mit einer 4:11-Bilanz auf dem 13. Platz.

06.02.2021 19:30 Uhr Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS

„Pluskota und Pechacek spielten zuletzt sehr effektiv, ihre Wirkungskreise gilt es zu minimieren. Der Kader ist von ProA-erfahrenen Akteuren gespickt, was es nicht zu unterschätzen gilt. Dennoch kommen sie in unsere Halle, weshalb es unser Anspruch ist, siegreich vom Feld zu gehen. Wir haben nun gegen Kirchheim 70 Punkte zugelassen, in Hagen lediglich 68. Gegen Karlsruhe wird es sehr schwer ein ähnliches defensives Ergebnis zu erzielen, wir nehmen die Aufgabe jedoch an und wollen uns ihrer Robustheit entgegenstellen“, so Isler.

06.02.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Bayer Giants Leverkusen

Die Ostwestfalen stehen mit aktuell sieben Erfolgen und neun Niederlagen auf dem 11. Rang in der Tabelle, allerdings sind die Playoffränge in unmittelbarer Reichweite. Auf den aktuellen Topscorer der Mannschaft, Tom Alte, welcher im Durchschnitt 14,8 Punkte pro Partie erzielt, müssen die Baskets verletzungsbedingt verzichten. So wird das US-Trio, bestehend aus Demetrius Ward (13,9 PpS), Grant Benzinger (13,6) und Drew Cushingberry (12,6) versuchen, der Begegnung ihren Stempel aufzudrücken. Es wird keine einfache Aufgabe für die „BAYER-Boys“ in der Sporthalle am Maspernplatz, da ist sich auch Hansi Gnad sicher: „Wir müssen tunlichst den Fehler vermeiden zu denken, dass wir nach dem Sieg über Rostock im Vorbeigehen auch die Paderborner schlagen. Das wird eine große Herausforderung, denn die Baskets verfügen über eine gute Mannschaft mit großer Qualität. Bei Auswärtsspielen haben wir leider immer ein anderes Gesicht gezeigt als Zuhause. Allerdings hat unser Auftritt in Jena gezeigt, dass wir auch in fremder Halle durchaus Akzente setzen können. Wir möchten unbedingt in der Maspernhalle gewinnen und unseren Sieg vom Mittwoch damit vergolden.“

07.02.2021 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC

Die Eisbären sinnen hingegen nach der Niederlage gegen Trier auf Wiedergutmachung und wollen gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Nürnberg unbedingt den ersten
Heimsieg seit Ende Oktober einfahren.

Der Fokus wird für die Eisbären um Headcoach Mai auf einer konstanten DefensivLeistung liegen, um den Gästen so möglichst früh die Lust am Spiel zu nehmen. Offensiv müssen die Eisbären versuchen das Tempo hoch zu halten, um die teilweise wackelige Verteidigung der Gäste so immer wieder attackieren zu können.

07.02.2021 16:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. VfL Kirchheim Knights

Aus dem Hinspiel ist noch eine Rechnung offen; vor knapp vier Wochen unterlagen die Wölfe bei den Teckstädtern mit 76:82 (34:38).
Im Rückspiel wollen die SEAWOLVES wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Einschließlich der Niederlage gegen die Knights haben die Rostocker drei ihrer letzten vier Spiele verloren. Zwar sind sie weiterhin Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, jedoch ist bereits die Atem der Verfolger zu spüren.

Das Team des erstliga-erfahrenen Coaches Igor Perovic erlitt am vergangenen Samstag nach sieben Siegen in Serie einen herben Dämpfer im Artland (70:107), bewies jedoch am Mittwoch Moral und bezwang Schwergewicht Heidelberg mit 91:90. Somit reisen die Ritter mit breiter Brust und voller Selbstvertrauen nach Rostock.

Die SEAWOLVES hingegen stehen unter Druck und wollen die dritte Niederlage in Folge unbedingt vermeiden. Zuletzt hatten sie gegen Bremerhaven (82:85) und Leverkusen (82:95) das Nachsehen. “Es ist überhaupt kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Solche, vor allem durch Verletzungen verursachte, schwierigen Phasen während der Saison sind vollkommen normal und gehören zum Teil des Weges”, ordnet Coach Dirk Bauermann die aktuelle Situation um sein Team ein. Mit Neuzugang Tyler Nelson muss ein neuer Spieler erst seinen Rhythmus finden. Auch Chris Carter fehlt nach sechswöchiger Verletzungspause noch die Spielpraxis. Hinzu kommen Verletzungen von Leistungsträgern wie Behnam Yakhchali, Jarelle Reischel und Ronalds Zakis. All das führt zu neuen Rotationen, veränderten Minutenanteilen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Mannschaft. Dennoch betont Bauermann: “Wir müssen jetzt alles tun, um am Sonntag zu gewinnen, und werden uns konzentriert darauf vorbereiten.”

07.02.2021 17:00 Uhr Tigers Tübingen vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Knapp vier Wochen nach dem 71:59-Auswärtserfolg der Tigers Tübingen in Trier kommt es am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Volksbank Arena Rottenburg zum erneuten Aufeinandertreffen beider Teams. Während jedoch Tigers am Mittwochabend mit hängenden Köpfen das Parkett verließen, hatten die Gladiatoren in Bremerhaven allen Grund zur Freude. Mit 105:92 wurde das Spitzenteam von der Nordseeküste besiegt. „Wir haben aktuell leider wieder viele Baustellen. Rebounds, Abspielfehler, Ballverluste und das Umschalten von der Offense in die Defense. Wir müssen uns jetzt sammeln und es einfach wieder besser machen. Die Konzentration muss von jedem einzelnem Spieler da sein“, fordert Jansson vor dem Duell gegen die Gladiators aus Trier. Nur ungut, dass der kommende Gegner der Schwaben mit 38,6 Rebounds pro Begegnung aktuell das beste Team in dieser Wertung stellt.

Nachholspiel ProB Nord

8. Spieltag

20.01.2021 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. SC Rist Wedel

Die Rist-Herren bekommen es in den kommenden Tagen mit der Ligaspitze zu tun. Den Auftakt macht an diesem Mittwochabend (20. Januar, 19:30 Uhr) ein Nachholspiel beim Tabellenführer VfL SparkassenStars Bochum. Zwar hat die Mannschaft des ehemaligen Wedeler Trainers Felix Banobre am Wochenende ihre zweite Saisonniederlage einstecken müssen, steht aber weiterhin unangefochten auf dem ersten Rang.

Der Spanier hat in Bochum „einen unglaublich tiefen Kader“ zur Verfügung, wie es Rist-Trainer Benka Barloschky ausdrückt. Es wimmelt beim VfL vor Spielern mit Erfahrung aus höherklassigen Ligen: Johannes Joos ist ein Klassemann unterm Korb und war „ein überdurchschnittlich guter Spieler in der ProA“, so Barloschky. Im Spielaufbau führt Niklas Geske die Geschicke, der 26-Jährige habe „Bundesliga-Qualität“, sagt der Wedeler Trainer. Geske zur Seite steht mit Lars Kamp ein alter Bekannter, der 2019 gemeinsam mit Banobre nach Bochum ging und bester Distanzwerfer der Mannschaft ist, die „völlig zu Recht da oben“ stehe, meint Barloschky. Dabei musste Banobre seit Saisonbeginn immer wieder als Leistungsträger vorgesehene Spieler aus Verletzungsgründen teils wochenlang ersetzen, wie etwa Marco Buljevic, den US-Amerikaner Lamar Mallory, dessen eingebürgerten Landsmann Elijah Allen oder den Spanier Miquel Servera.

„Das werden sehr herausfordernde Spiele“, sagt Barloschky über das Programm bis Monatsende mit zwei Duellen gegen Bochum sowie einem Auswärtsspiel in Münster, betont aber auch: „Spiel für Spiel: Jetzt erst mal Bochum, weiter gucken wir erst einmal nicht.“

Hier gehts zum Stream.

Rückblick Nachholspiele ProA

Spieltag 7

05.01.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Phoenix Hagen

In einer intensiven und kampfbetonten Partie liegen die Teams bis zum Schlussviertel gleichauf. In den letzten zehn Spielminuten dominieren die Hausherren.

„Das war ein wichtiger Sieg für uns. Hagen hat uns mit ihrer Geschwindigkeit immer wieder vor Probleme gestellt. Das haben wir erst in den letzten zehn Minuten in den Griff bekommen durch intensivere Defensivarbeit. Sechs Dreier im Schlussabschnitt haben das Spiel letztlich zu unseren Gunsten entschieden, “ sagte Perovic nach Spielende.

Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Wenn du weder im Kopf noch in den Beinen spritzig und fit genug bist, kannst du kein Spiel gewinnen. Das hat man heute wieder gesehen. Wir haben uns das Leben am Anfang allerdings auch schwer gemacht, weil wir mental nicht bereit waren dagegenzuhalten. Da hat uns Kirchheim eine Serie eingeschenkt, weil wir in der Defense zu weit vom Gegner wegstanden und einfach zu passiv waren. Auch nach der langen Busfahrt darf das einfach nicht passieren. Im dritten Viertel lief es dann wieder richtig gut für uns, aber am Ende hat man gesehen, dass die Beine nicht mitgemacht haben.“

Spieltag 6

06.01.2021 17:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Tigers Tübingen

Wie auch schon in einigen anderen Partien war es eine unkonzentrierte Anfangsphase die für viele gegnerische Punkte aus Sicht der Ehinger sorgte. Es dauerte mehr als drei Minuten bis Jack Pagenkopf die ersten Punkte gelangen. Da hatten die Gäste aber schon mit 7:0 in Führung gelegen. Auch in den folgenden Minuten wurde es dem Derbygegner zu einfach gemacht. Beim Stand von 7:15 folgten die ersten Wechsel von Trainer Domenik Reinboth. Doch auch dann waren es zu viele Fehler und schon fünf Ballverluste die den Rückstand früh auf zehn Punkte anwachsen ließen. Lediglich drei ihrer 15 Würfe trafen die Tübinger im ersten Viertel nicht. Weitere drei Ballverluste und eine gute Defensivarbeit der Gäste zwangen die Ehinger Mannschaft zu einem noch grö-ßeren Rückstand. Mit 13:32 ging es ins zweite Viertel. Erneut waren die ersten zehn Minuten ausschlagge-bend, die es dem Team von Domenik Reinboth so schwer machten im Spiel zu bleiben. Nach 17 Minuten betrug der Rückstand (18:53) schon 35 Punkte.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): “Heute konnten wir uns endlich mal für unsere Leistung auch belohnen. Der Sieg war natürlich wichtig für den Kopf nach zuletzt dummen Niederlagen. Gegen Ehingen war es so, dass wir uns heute nur kleine Tiefs erlaubt haben. Der Gegner hatte dann nicht den besten Tag erwischt und wir konnten das Spiel von vorne weg spielen. Die Verteidigung war gut, auch in der Offensive haben wir wieder gezeigt, dass wir immer für viele Punkte gut sind. Insgesamt gibt es nicht viel zu sagen, wir waren heute einfach die klar bessere Mannschaft. Ehingen ist besser wie das heutige Spiel, das ist so. Für uns gilt es nun, dass wir weiter zusammenwachsen und am Samstag in Trier dem Gegner einen guten Kampf abliefern können.”

Spielbericht Nachholspiel ProB Nord

06.01.2021 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum

In einem packenden Kampfspiel unterlagen die Kölner den favorisierten VfL SparkassenStars aus Bochum knapp mit 93:95 (39:46). Dabei hatte Kapitän Vincent Golson den Ausgleich in der Schlusssekunde in der Hand, konnte aber den Ball aus nächster Distanz nicht im Korb des Tabellenführers unterbringen. „Schade, dass es heute gegen eine sehr gute Bochumer Mannschaft nicht ganz zum Sieg gereicht hat“, sagte Manager Stephan Baeck. Mit dem Spiel gegen Bochum ist nun die Hinrunde in der ProB-Gruppe Nord abgeschlossen, am Samstag (18 Uhr) geht es mit dem zweiten Rückrunden- und nächsten Heimspiel gegen die EN Baskets Schwelm weiter.

„Das war heute ein weiterer Sieg für uns. Das ist alles, was zählte! Es war von beiden Seiten hart gespielt. Im dritten Viertel hat uns Köln mit seiner Zonenverteidigung das Leben schwer gemacht und wir mussten uns anpassen. Wir mussten unsere Rotation umstellen, um Kilian und JJ zu rotieren. Alles was heute zählt, war dieser Sieg“, war Headcoach der Bochumer, Felix Banobre froh über die zwei Punkte.

Vorschau Spieltag 14 und Nachholspiel 11. Spieltag

02.01.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Nürnberg Falcons BC ( Nachholspiel 11. Spieltag)

Nur wenige Tage nach dem lang ersehnten Erfolg im Duell gegen Ehingen, geht’s für die Korbjäger aus Kirchheim direkt weiter. Nächster Gegner der Mannschaft von Head-Coach Igor Perovic sind die Nürnberg Falcons.

. Nürnbergs Trainer weiß um die Stärken der Ritter: „Kirchheim hat den starken deutschen Kern behalten und auf den Import-Positionen viel Qualität und Erfahrung. Sie spielen sehr physisch. Das müssen wir matchen, um dort zu bestehen und mal wieder eins zu klauen.“

„Die Falcons sind ein eingespieltes und gut organisiertes Team. Natürlich fehlt ihnen noch der Rhythmus, aber solche Spiele sind extrem gefährlich. Sie haben erfahrene und abgezockte Spieler in ihren Reihen, die sich seit Jahren kennen und bestens aufeinander abgestimmt sind, “ warnt Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt. Doch nicht nur der Gegner bereitet den Rittern Sorgenfalten. Erneut mussten Max Mahoney und Karlo Miksic im Training aufgrund von Verletzungen pausieren. Weiterhin plagt den US-Amerikaner sein Knie, während bei Miksic der operierte Fuß auf die Folgen der jetzigen Belastungen reagiert und Pausen benötigt. Ob beide eingesetzt werden können wird sich erst am Spieltag entscheiden.

02.01.2021 19:00 Uhr Science City Jena vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Mit einer Ausgangslage, die klarer nicht sein könnte, starten beide Kontrahenten in das neue Basketball-Jahr. Science City, seit Mittwochabend aufgrund eines 93:71-Heimsieges gegen Tübingen und der Bremerhavener 91:93-Niederlage in Hagen, auf den 2. Platz hinter Spitzenreiter Rostock geklettert, erwartet die „Rote Laterne“ der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Doch genau dieser Sachverhalt birgt die Gefahr, mit einer zu entspannten Einstellung ins Spiel zu gehen und sich von einem Gegner überraschen zu lassen, der nichts zu verlieren hat und bereits in der Vorsaison über 25 Minuten für lange Gesichter auf den Arena-Tribünen sorgte.

Es war der Heimspielauftakt des zurückliegenden Spieljahres am 28. September 2019, als sich die Saalestädter im Verlauf einer gebrauchten ersten Hälfte überraschen ließen, zur Halbzeit bereits mit 23:42 in Rückstand lagen und nur aufgrund einer enormen Leistungssteigerung das Spiel noch in einen 80:70-Erfolg umwandeln konnten.

02.01.2021 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Phoenix Hagen

Am Samstag um 19:30 Uhr treffen die Quakenbrücker in der Artland Arena auf die Feuervögel und wollen dabei an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, das Parkett im Gegensatz zur Begegnung mit den Eisbären Bremerhaven dieses Mal jedoch als Sieger verlassen.

Hagen belegt mit einer 3-4-Bilanz aktuell den elften Rang in einer durch Spielverlegungen recht durcheinandergewirbelten Tabelle der ProA. In den Heimspielen gegen Paderborn und Schwenningen kassierte Phoenix zwei Niederlagen mit je 30 Zählern Differenz, aufgrund zweier Erfolge nach Weihnachten zeigt die Formkurve der Harris-Schützlinge derzeit dennoch nach oben. Am vergangenen Sonntag unterlag zunächst Nürnberg mit 86:88 in der Krollmann-Arena, drei Tage später sorgte schließlich der Buzzer Beater von Zachary Haney für den 93:91-Überaschungserfolg gegen die Eisbären Bremerhaven. Eine der prägnanten Figuren im Phoenix-Spiel ist Kapitän Dominik Spohr, der sein Team mit durchschnittlichen 16 Punkten pro Partie im Scoring anführt. Verzichten müssen die Feuervögel hingegen weiterhin auf Javon Baumann. Der Center laboriert derzeit an einer Stirnhöhlenentzündung und steht seiner Mannschaft am Samstag nicht zur Verfügung.

03.01.2021 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen

Nach dem wichtigen 81:74-Erfolg über die Uni Baskets Paderborn, haben sich die „Giganten“ mit insgesamt sechs Siegen und fünf Niederlagen im oberen Bereich der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA festgesetzt. Nun möchten J.J. Mann, Haris Hujic & Co. auch Saisonsieg Nummer Sieben einfahren. Damit dies gelingt, gilt es einen Gegner zu bezwingen, der schwer zu bezwingen ist.

Zwar stehen die Tigers Tübingen mit zwei Siegen und sechs verlorenen Partien auf dem vorletzten Platz in der ProA, dennoch verfügen die Süddeutschen über große Qualität in den eigenen Reihen. Gleich sechs Akteure in der Mannschaft von Headcoach Danny Jansson erzielen mehr als 9,6 Punkte pro Partie. Dabei ragt vor allem das Trio der US-Amerikaner Joshua Sharkey (16,0 Zähler pro Spiel), Isaiah Crawley (15,6) und Troy Simons (13,0) heraus, welches als „brandgefährlich“ zu beschreiben ist. Doch auch bekannte einheimische Spieler wie Enosch Wolf, Roland Nyama oder Daniel Keppeler prägen das Bild des Tübinger Spiels. GIANTS-Trainer Hansi Gnad blickt einer Begegnung entgegen, in der es von Anfang an gilt, hellwach zu sein: „Die Tabellenplatzierung der Tübinger täuscht. Uns erwartet eine Mannschaft, die über große Offensivpower verfügt. Auf den Guard-Positionen ist Tübingen sehr flink besetzt und auch am Brett überzeugen sie mit harter Arbeit. Die Tigers sind im Angriff vielseitig aufgestellt und vor allem von „Downtown“ treffsicher. Dort verwandeln sie als Team 45 Prozent ihrer Dreierversuche. Diese Stärke von außen dürfen wir, ähnlich wie gegen Paderborn, nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wir werden sicherlich nicht den Fehler machen, die Gäste zu unterschätzen!“

03.01.2021 16:00 Uhr Rostock Seawolves vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach knapp dreiwöchiger Pause ohne Pflichtspiele brennen die Wölfe auf einen erfolgreichen Start in das neue Jahr. Die Siegsträhne im eigenen Revier soll nach den erfolgreichen Beutezügen gegen Heidelberg und Trier weiter anhalten. Ganz oben auf der Jagdliste steht der sechste Heimsieg in Folge. Doch das Team von Coach Dirk Bauermann ist gewarnt, konnten die Karlsruher zuletzt den Tabellenzweiten Eisbären Bremerhaven mit 89:88 bezwingen.

“Karlsruhe hat gegen Bremerhaven seine stärkste Saisonleistung abgerufen und ist deshalb besonders gefährlich”, warnt Bauermann, der seinem Team über die Feiertage drei Tage frei gegeben hat. Seit Anfang der Woche laufen die Vorbereitung auf das Spiel gegen die LIONS. “Das Training verlief in den letzten Tagen sehr engagiert und konzentriert”, berichtet der 63-Jährige Cheftrainer.

Trotz der längeren spielfreien Zeit stehen am Sonntag weiterhin Fragezeichen hinter einigen SEAWOLVES. “Wir hoffen auf den Einsatz von Rain Veideman und Stefan Ilzhöfer. Ob Chris Carter spielen kann, entscheidet sich kurzfristig”, sagt Bauermann. Veideman plagen weiterhin Rückenprobleme, Ilzhöfer ist nach überstandener Blinddarm-OP erst kürzlich zurück im Mannschaftstraining und Carter laboriert weiterhin an einer Knöchelverletzung.

Gegen Karlsruhe kommt es erneut auf eine geschlossene Teamleistung an, denn die Löwen sind bissig und schwer ausrechenbar. Der Tabellenneunte aus Baden-Württemberg hat bislang fünf von elf Spielen gewonnen, verwandelte im bisherigen Saisonverlauf jedoch als einziges Team der Liga weniger als 30 Prozent seiner Dreipunktewürfe.

Alle Spiele werden wie gewohnt LIVE und kostenlos auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Neue Terminierung Ehingen vs. Tübingen – Nürnberg Verlegung weiteres Heimspiel

Die ausgefallene Partie von Ehingen vs. Tübingen vom 1. Spieltag wird am 24.10.18 nachgeholt werden.

Auch das dritte Heimspiel der Nürnberger (gegen Hamburg) wird verlegt werden müssen.

Aufgrund der weiterhin bestehenden technischen Probleme vor Ort bei den Schalkern – wird es am kommenden Wochenende keinen Livestream geben.