Nachberichte ProA // 26. Spieltag
07.03.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Dresden Titans 108:80
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier haben am Freitagabend einen deutlichen 108:80-Heimsieg gegen die Dresden Titans gefeiert.
Von Beginn an entwickelte sich eine offensiv geprägte Partie, in der beide Teams zunächst mit hoher Intensität agierten. Während Dresden in den ersten Minuten noch mithalten konnte, übernahmen die Gastgeber zum Ende des ersten Viertels mit einem 10:3-Lauf die Kontrolle und sicherten sich eine 30:23-Führung. Im zweiten Viertel setzte Trier konsequent nach und baute den Vorsprung weiter aus. Dank starker Defensivarbeit und gut herausgespielten Würfen fanden die Hausherren immer wieder Lücken in der Titans-Verteidigung. Besonders Center Marten Linsen und Guard Roland sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass sich Dresden schwer tat, den Anschluss zu halten. Zur Halbzeit stand bereits eine komfortable 63:44-Führung für die Gladiators auf der Anzeigetafel.
Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber dominant und ließen den Titans kaum Raum für ein Comeback. Die Defensive der Moselstädter stand stabil, während sie in der Offensive durch schnelle Ballbewegung und sicheres Rebounding überzeugten. Dresden kämpfte zwar, fand aber keine Lösungen, um den 86:60-Rückstand vor dem Schlussviertel zu verkürzen. Auch im letzten Spielabschnitt spielten die Gladiators konzentriert weiter und ließen keine Zweifel mehr an ihrem Sieg aufkommen. Die Titans bemühten sich zwar um Ergebniskosmetik, doch Trier blieb defensiv stabil und zeigte offensiv weiterhin variablen Teambasketball. Am Ende durften sich alle Gladiators-Spieler in die Scorerliste eintragen und ein überzeugender 108:80-Erfolg stand zu Buche.
07.03.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 75:95
Nach zehn Jahren trafen die HAKRO Merlins Crailsheim am Freitagabend erstmals wieder in Quakenbrück auf die Artland Dragons.
Die Artland Dragons starteten furios in die Partie gegen die HAKRO Merlins Crailsheim und zwangen die Gäste mit einem 10:0-Lauf bereits früh zur ersten Auszeit. Besonders Brandon Thomas sorgte mit vier erfolgreichen Dreiern für eine schnelle Führung der Hausherren. Crailsheim brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu finden, verkürzte den Rückstand aber bis zum Ende des ersten Viertels auf 24:21. Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Dragons zunächst ihre Führung und bauten diese zwischenzeitlich auf 46:33 aus. Doch das Spiel wurde zunehmend zerfahrener, zahlreiche Foulpfiffe unterbrachen den Spielfluss. Die Merlins nutzten diese Phase, um durch intensive Defensivaktionen wieder heranzukommen. Angeführt von Moe Stuckey und Brock Gardner verkürzten die Gäste den Abstand bis zur Halbzeitpause auf 49:45.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Merlins schrittweise das Kommando. Vinnie Shahid brachte sein Team mit einem Dreier in Schlagdistanz, bevor Tyreese Blunt mit einem weiteren Treffer von jenseits der Dreierlinie die erste Führung für die Gäste herstellte (56:59). Crailsheim verteidigte nun aggressiver und zwang die Dragons zu Fehlern. Devon Goodman sorgte mit schnellen Aktionen dafür, dass die Merlins mit einem 70:63-Vorsprung ins letzte Viertel gingen. Im Schlussabschnitt ließen die Merlins nichts mehr anbrennen. Vincent Shahid avancierte mit insgesamt 23 Punkten zum Topscorer und setzte mit zwei weiteren Dreiern entscheidende Nadelstiche. Die Dragons fanden offensiv keine Antworten mehr und mussten sich am Ende mit 75:95 geschlagen geben.
07.03.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta II 98:83
Die VfL SparkassenStars Bochum setzten sich am Freitagabend mit 98:83 gegen RASTA Vechta II durch und festigten damit ihre Position in den Playoff-Rängen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.
Bochum startete energisch in die Partie und setzte die junge Mannschaft aus Vechta früh mit aggressiver Verteidigung unter Druck. Besonders die hohe Fehlerquote der Gäste machte sich bemerkbar: Neun Ballverluste im ersten Viertel führten zu einfachen Punkten für die Hausherren, die sich eine 33:22-Führung erspielten. Im zweiten Viertel schien Bochum die Partie frühzeitig zu kontrollieren, als der Vorsprung auf 16 Punkte anwuchs. Doch RASTA II kämpfte sich zurück und nutzte Unaufmerksamkeiten der Gastgeber. Ein 12:2-Lauf kurz vor der Halbzeit brachte die Gäste auf 47:42 heran und sorgte für Spannung zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel fanden die SparkassenStars zur Kontrolle zurück. Angeführt von Keith Braxton und Tamenang Choh baute Bochum den Vorsprung erneut aus. Vechta hielt mit guter Trefferquote dagegen, konnte den Abstand aber nicht verkürzen. Mit einer 75:62-Führung für die Hausherren ging es ins Schlussviertel. Dort machten die Bochumer früh alles klar: Zwei schnelle Dreier sorgten für eine 18-Punkte-Führung (83:65), die Vechta trotz couragiertem Schlussspurt nicht mehr gefährden konnte. Besonders die schwache Freiwurfquote von nur 43% verhinderte ein engeres Spiel.
07.03.2025 19:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 81:66
Die Eisbären Bremerhaven sicherten sich einen 81:66-Heimsieg gegen die Uni Baskets Münster.
Beide Teams starteten mit viel Energie in die Partie. Während Münster von der Dreipunktlinie treffsicher agierte, hielten die Eisbären mit starker Offensive dagegen. In einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Bremerhaven erst in den letzten Minuten leicht ab und führte nach dem ersten Viertel mit 23:19. Im zweiten Viertel dominierten die Gastgeber zunehmend das Spiel. Mit konzentriertem Teambasketball und einer starken Trefferquote von außen bauten sie ihre Führung kontinuierlich aus. Ein 16:4-Lauf zwang Münster zur Auszeit, doch die Eisbären blieben spielbestimmend und gingen mit einer komfortablen 49:33-Führung in die Halbzeit.
Nach der Pause intensivierte Münster seine Defensive, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Da der Distanzwurf weiterhin nicht zuverlässig fiel, pendelte sich Bremerhavens Vorsprung um die 16- bis 17-Punkte-Marke ein. Vor dem Schlussabschnitt lag das Team von Steven Esterkamp mit 64:47 in Front. Im letzten Viertel startete Münster mit zwei schnellen Dreiern und verkürzte auf 64:53, verpasste es jedoch, das Momentum weiter zu nutzen. Bremerhaven konterte umgehend mit sicher verwandelten Freiwürfen und guten Abschlüssen in der Zone. Am Ende feierten die Eisbären einen souveränen 81:66-Erfolg.
07.03.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. BBC Bayreuth 104:72
Science City Jena hat seinen Spitzenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eindrucksvoll verteidigt und den BBC Bayreuth mit 104:72 besiegt.
Bayreuth startete selbstbewusst in die Partie und überraschte den Favoriten mit starker Defense und sicherem Abschluss. Dank eines guten Starts und konsequenter Rebound-Arbeit erarbeitete sich der BBC eine knappe 21:17-Führung nach dem ersten Viertel. Jena hatte in dieser Phase mit einer schwachen Trefferquote und Ballverlusten zu kämpfen. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel ausgeglichen. Jena fand zwar besser in die Partie, doch Bayreuth hielt mit Kampfgeist und treffsicheren Distanzwürfen dagegen. Immer wieder wechselte die Führung, bevor es mit einem gerechten 40:40 in die Halbzeitpause ging. Besonders in der Rebound-Statistik zeigte sich die gute Leistung der Gäste, die hier leicht überlegen waren.
Nach der Pause nahm das Spiel eine entscheidende Wende. Zunächst konnte Bayreuth noch einmal in Führung gehen, doch dann zündete Jena den Turbo. Ein 12:0-Lauf der Gastgeber stellte die Weichen in Richtung Heimsieg. Zach Cooks führte sein Team mit starken Offensivaktionen an, und mit einer zunehmenden Intensität in der Verteidigung setzte sich Jena bis zum Viertelende auf 74:59 ab. Im Schlussviertel ließ der Tabellenführer nichts mehr anbrennen. Bayreuth kämpfte weiter, doch Jena spielte nun mit höchster Präzision und zog mit einem weiteren 12:0-Lauf uneinholbar davon. Rasheed Moore sorgte schließlich mit einem Floater für den 101. Punkt der Gastgeber, bevor der Endstand von 104:72 feststand. Trotz der deutlichen Niederlage hatte Bayreuth phasenweise gut mitgehalten, musste sich aber der starken zweiten Halbzeit des Favoriten beugen.
07.03.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Nürnberg Falcons BC 97:73
Die PS Karlsruhe LIONS feierten am 7. März einen souveränen 97:73-Heimsieg gegen die Nürnberg Falcons BC und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die Hinspielniederlage.
Nach einem ausgeglichenen Beginn nutzte Karlsruhe früh die Schwächen der Gäste aus. Ein 11:0-Lauf brachte die erste zweistellige Führung, doch Nürnberg hielt mit Distanzwürfen dagegen. Zum Ende des ersten Viertels stand es knapp 23:21 für die Hausherren. Im zweiten Abschnitt erhöhten die LIONS das Tempo und setzten sich dank starker Defensive weiter ab. Während die Falcons in der Offensive wenig Erfolg hatten, nutzte Karlsruhe die Ballverluste der Gäste konsequent aus. Zur Halbzeit war das Spiel mit 52:32 bereits vorentschieden.
Auch nach der Pause änderte sich wenig. Die LIONS dominierten weiter und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders in den letzten Minuten des dritten Viertels legten sie noch einmal nach und zogen auf 79:50 davon. Im Schlussabschnitt ließen die Hausherren die Partie ruhig ausklingen, schonten ihre Kräfte und setzten auf schöne Spielzüge. Topscorer war Abu Kigab mit 24 Punkten. Mit dem dritten Sieg in Folge festigen die LIONS ihren Tabellenplatz.
07.03.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. ART Giants Düsseldorf 92:85
Die Partie zwischen den GIESSEN 46ers und den ART Giants Düsseldorf bot über weite Strecken eine ausgeglichene Begegnung mit wechselnden Führungen.
Die Gäste aus Düsseldorf starteten konzentriert und hielten gegen den favorisierten Tabellenvierten aus Gießen nicht nur mit, sondern lagen oft knapp in Führung. Vor allem Isaiah Hart setzte mit seinen Aktionen offensiv Akzente und war mit 23 Punkten der auffälligste Akteur auf Seiten der Giants. Gießen hatte Mühe, den nötigen Rhythmus zu finden und kompensierte dies mit hohem kämpferischen Einsatz. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, was sich auch im ausgeglichenen Halbzeitstand von 45:45 widerspiegelte. Während Düsseldorf mit schnellem Spiel und treffsicherem Guard-Play überzeugte, suchten die 46ers noch nach einer klaren Linie in der Offensive. Robin Benzing und Kyle Castlin übernahmen zunehmend Verantwortung, doch die Giants hielten mit einer geschlossenen Teamleistung dagegen.
Nach der Pause gelang es den Giants, weiter auf Augenhöhe zu agieren. Gießen blieb zwar stets in Schlagdistanz, doch Düsseldorf zeigte sich nervenstark und lag auch nach drei Vierteln noch knapp vorne (68:65). Die Hausherren haderten mit ihrer Wurfquote, insbesondere Spielmacher Simon Krajcovic erwischte einen gebrauchten Tag. Dafür sprangen andere in die Bresche: Aiden Warnholtz sorgte mit wichtigen Punkten für Entlastung, während Mladen Vujic unter den Körben wertvolle Akzente setzte. Im Schlussviertel drehte Gießen dann doch noch auf. Angeführt von Robin Benzing, der mit wichtigen Aktionen in der Crunchtime zum Gamechanger avancierte, konnten die 46ers die Partie in den letzten Minuten drehen. Ein Steal und der darauffolgende Fastbreak von Viktor Kovacevic zum 88:81 brachte die Vorentscheidung. Einige Fehlpässe und Unkonzentriertheiten der Giants ermöglichten es den Gastgebern, sich in den letzten Minuten entscheidend abzusetzen. Am Ende stand ein 92:85-Sieg für Gießen, der jedoch härter erkämpft war, als es das Endergebnis vermuten lässt.
07.03.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 80:92
Im württembergischen Derby zwischen den Tigers Tübingen und den Bozic Estriche Knights Kirchheim setzten sich die Gäste mit 92:80 durch.
Die Kirchheimer starteten stark in die Partie und setzten sich früh ab. Allen voran Antonio Dorn war nicht zu stoppen und erzielte alleine im ersten Viertel 18 Punkte. Die Tübinger fanden nur schwer ins Spiel, hielten aber mit Einzelaktionen von David Cohn und Till Jönke dagegen. Dennoch lag Kirchheim nach zehn Minuten mit 31:24 vorne. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Defensivreihen die Kontrolle. Beide Teams taten sich offensiv schwer, doch Kirchheim hielt den Vorsprung konstant. Gian Aydinoglu und Lucas Mayer sorgten für wichtige Akzente bei den Gästen, während bei den Tübingern vor allem Jönke versuchte, das Spiel offen zu halten. Zur Halbzeit führte Kirchheim mit 39:51.
Nach der Pause kam Tübingen mit neuer Energie aus der Kabine und verkürzte den Rückstand. Idowu, Hecker und Tention fanden bessere Lösungen im Angriff, während Kirchheim nun etwas nachließ. Doch die Gäste hielten dem Druck stand und behielten trotz zwischenzeitlicher Tübinger Läufe eine 73:65-Führung vor dem Schlussabschnitt. Tübingen schaffte es erstmals in der 35. Minute in Führung zu gehen (78:77), doch Kirchheim reagierte souverän. Mayer und Norris übernahmen die Verantwortung, während die Tigers in den letzten Minuten offensiv einbrachen. Ein 2:15-Lauf der Gäste in der Schlussphase besiegelte den Kirchheimer Sieg. Mit diesem Erfolg ziehen die Knights in der Tabelle an den Tigers vorbei und sichern sich eine gute Ausgangslage für die kommenden Spiele.
Foto: Lisa Löwe