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Vorberichte ProA // 24. Spieltag

15.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum

Die Eisbären Bremerhaven treffen an diesem Samstag, den 15.02.2025 im Eisbärenkäfig auf die VfL SparkassenStars Bochum.

Das Hinspiel Anfang Januar ist den SparkassenStars sicherlich noch in schmerzlicher Erinnerung. Am 03.01.2025 mussten sie sich den Eisbären in eigener Halle mit 54:72 geschlagen geben.  Ausschlaggebend war das vielleicht schwächste erste Viertel der SparkasenStars in dieser Saison, als man nur neun Punkte erzielte und den Eisbären 20 erlaubte. Danach rannten die Bochumer dem Rückstand hinterher, aber auf weniger als acht Punkte kamen die SparkassenStars nicht mehr heran. Am Ende fehlten die Kräfte um die Partie zu drehen. Nun bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung. Wie stark das Team von Headcoach Steven Esterkamp sein kann, zeigen die Ergebnisse der Spiele gegen die Top-Teams aus Crailsheim und Trier. Beide Partien konnten die Eisbären in den letzten Wochen für sich entscheiden. Wie verwundbar sie sind, zeigen die Ergebnisse gegen Vechta II und Karlsruhe. Diese Partien verloren die Bremerhavener überraschend. Topscorer des Teams aus dem hohen Norden ist der kanadische Point Guard Elijah Miller. Der 27-jährige erzielte in 23 Spielen durchschnittlich 14,8 Punkte und verteilte dazu 6,9 Assists.

Am Doppelspieltagswochenende konnten die SparkassenStars ein Spiel gewinnen, nachdem sie in beiden Spielen in die Verlängerung mussten. Gegen Bayreuth siegten sie mit 112:109, während sie gegen Dresden nach doppelter Overtime mit 100:111 verloren. Zuletzt verstärkte Bochum sich mit dem US-amerikanischen Flügelspieler Temanang Choh, der direkt in seinen ersten beiden Spielen groß aufspielte und fast ein Double Double im Schnitt erzielte – 16.5 Punkte und 9.5 Rebounds. Neben ihm überzeugen in der aktuellen Saison vor allem die zwei weiteren US-Amerikaner – Small Forward Keith Braxton (20.4 Pkt, 6.9 Reb, 5.1 Ass) und Peter Kalthoff (15.3 Pkt, 5.9 Reb). Die Bundesliga- und ProA-erfahrenen Niklas Geske (14.4 Pkt, 7.5 Reb) und Jonas Grof (11.1, 4.8 Rebounds) müssen sich darüber hinaus auch nicht verstecken. Tom Alte, Lars Kamp und Matthew Strange geben der Mannschaft ebenfalls wichtige Minuten und machen die Bochumer für alle Gegner schwer ausrechenbar.

15.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. ART Giants Düsseldorf

Am kommenden Samstagabend um 18:30 Uhr trifft Science City Jena in der heimischen Sparkassen-Arena auf die ART Giants Düsseldorf. Die Partie markiert das letzte Spiel vor der zweiten und finalen Länderspielpause der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Science City Jena zeigt sich in bestechender Form und geht mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen in Folge in das Duell. Mit einer Bilanz von 21:2 und 42 Punkten führt das Team von Trainer Björn Harmsen die Tabelle souverän an und hat beste Aussichten auf eine erfolgreiche Playoff-Teilnahme. Trotz der Favoritenrolle wird Jena das Spiel mit der nötigen Konzentration angehen, um den Rhythmus beizubehalten und die defensive Intensität weiter zu steigern. Verzichten muss die Mannschaft allerdings auf Tyler Nelson, der aufgrund einer Verletzung bis nach der Länderspielpause pausiert.

Die ART Giants Düsseldorf rangieren derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Nach einem schwierigen Saisonstart mit neun Niederlagen in Folge übernahm Achmadschah „ChaCha“ Zazai im November 2024 das Traineramt und brachte neue Impulse ins Team. Sechs Siege nach dem Trainerwechsel sorgten für Hoffnung, jedoch mussten die Giants zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen. Mit einer aktuellen Bilanz von 6:17 ist das Team auf Punkte angewiesen und wird hochmotiviert in Jena antreten, um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

15.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen

Am kommenden Samstag erwartet die GIESSEN 46ers ein besonderes Duell in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Mit Phoenix Hagen trifft das Team auf einen langjährigen Konkurrenten, der in der Vergangenheit stets ein ambitionierter Playoff-Kandidat war.

Die GIESSEN 46ers gehen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel. Nach fünf Siegen in Folge hat sich das Team auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet und könnte mit einem weiteren Erfolg einen direkten Konkurrenten auf Abstand halten. Derzeit trennen vier Punkte die Mittelhessen von den siebtplatzierten Hagenern. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit zeichnet die Gießener aus. Unterschiedliche Akteure treten immer wieder in den entscheidenden Phasen in den Vordergrund, was die Mannschaft schwer ausrechenbar macht. Trainer Branislav Ignjatovic betont die Bedeutung der Partie und hebt hervor, dass vor allem Ruhe und mentale Stärke in der hitzigen Atmosphäre der Osthalle entscheidend sein werden.

Phoenix Hagen reist mit einer knappen Niederlage gegen Trier im Gepäck nach Gießen. Trotz eines deutlichen 53:80-Rückstands nach 25 Minuten kämpfte sich das Team beeindruckend zurück und unterlag am Ende nur knapp mit 101:107. Besonders Tim Uhlemann, ein ehemaliger Spieler der 46ers, überzeugte mit 26 Punkten und zeigte seine Klasse. Auch Tyler Stephenson-Moore konnte mit 16 Punkten Akzente setzen. Trainer Chris Harris sieht vor allem in der Variabilität seines Teams eine große Stärke und möchte diese auch in Gießen unter Beweis stellen.

15.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster

Zu Gast in der Festspielstadt: Die Uni Baskets Münster treten am Samstagabend (19 Uhr) zum 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beim BBC Bayreuth an.

Den mit exquisiten Guards und guten Werfern gespickten Kader haben die Oberfranken im Januar mit Point Guard KeVaughn Allen noch einmal verstärkt. Der 29-Jährige bringt aus sechs Stationen in sechs Ländern reichlich Europaerfahrung mit und gibt den Bayreuthern weitere, der ohnehin schon breit verteilten Scoring-Power. „Er trifft sehr, sehr gut von außen“, sagte Götz Rohdewald. Und das gleich als eine der beiden Spitzenkräfte, erzielte der US-Amerikaner doch in seinen ersten fünf Auftritten im Bayreuther Jersey nach dem alle überragenden Modellathleten Demarcus Demonia (19,6 Punkte, 6,4 Rebounds) mit 14,4 die zweitmeisten Punkte. Befreit auftreten kann der BBC Bayreuth nicht, ist er doch längst noch nicht aller Abstiegssorgen ledig, gleichwohl er mit seiner spielerischen Entwicklung der vergangenen Wochen nachgewiesen hat, die notwendigen Punkte frühzeitig einfahren zu können. Auch gegen Playoff-Anwärter wie zuletzt in Bochum, weswegen die Uni Baskets hellwach sein müssen.

Nach Rang acht und dem etwas überraschenden Einzug in die Playoffs der ProA in der vergangenen Saison sind die Uni Baskets Münster auch in der laufenden Spielzeit wieder gut dabei und stehen aktuell mit 14 Siegen aus 23 Partien, nur einen Sieg hinter dem aktuell Viertplatzierten VfL SparkassenStars Bochum, auf Tabellenplatz acht. Nach einem sehr starken Saisonstart gab es in den vergangenen zehn Spielen eine ausgeglichene Bilanz für die Uni Baskets. Zuletzt ging es für die Münsteraner am vergangenen Doppelspieltags-Wochenende gegen die „Kellerkinder“ der Liga. Die Artland Dragons beendeten dabei ihre unglaubliche Serie von 17 Niederlagen in Folge mit einem 92:69-Sieg gegen die Uni Baskets, am vergangenen Sonntag schlug das Team von Headcoach Götz Rohdewald Tabellen-Schlusslicht RASTA Vechta II in heimischer Halle mit 89:78.Aktueller Topscorer im Team der Uni Baskets sind Adam Touray mit im Schnitt 14,6 Zählern sowie der aus dem Ulmer Nachwuchsprogramm der Orange Academy gekommene Spanier Seikou Jawara mit durchschnittlich 14,1 Punkten. Der aus Kanada gekommene Tyler Groce folgt mit zehn im Schnitt geworfenen Zählern. Als bester Rebounder tut sich bislang der von den Manchester Giants aus England gekommene Nick Stampley mit im Schnitt 7,5 abgegriffenen Bällen hervor. Auf Kapitän Cosmo Grühn müssen die Münsteraner derzeit wegen einer Verletzung verzichten.

15.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Die Nürnberg Falcons gastieren am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Artland Dragons.

Die Artland Dragons konnten derweil nach 17 Niederlagen in Folge am vergangenen Freitag wieder ein Spiel gewinnen und sich daheim mit 92:69 gegen Münster durchsetzen. In der Tabelle trennen Falken und Drachen drei Plätze und vier Punkte. Durch den 71:74-Sieg im Hinspiel sind die Niedersachsen im direkten Vergleich im Vorteil. Am Samstag werden die Karten neu gemischt. Nürnbergs Head Coach erwartet von seinem Team eine konzentrierte Leistung und warnt davor, den Tabellensiebzehnten zu unterschätzen. Artland hat in dieser Saison personell viel versucht und verändert und alleine im Januar noch einmal den Kader dreifach verstärkt. Gegen Münster ist ihnen nun ein kleiner Befreiungsschlag gelungen, der neue Kräfte freisetzen kann. Wir fahren dorthin und treten gegen eine physisch starke Mannschaft an, die kämpft und uns alles abverlangen wird.“

Die Gäste aus Nürnberg befinden sich mit sieben Siegen aus 23 Spielen aktuell auf Platz 14 der Tabelle und somit in unmittelbarer Reichweite der Dragons. Der Saisonstart verlief für die Falcons alles andere als optimal: Erst nach zehn Spieltagen und einem Trainerwechsel von Virgil Matthews zu Ralph Junge gelang den Franken der erste Saisonsieg. Seitdem zeigt die Formkurve jedoch klar nach oben. In den letzten Wochen feierten die Falcons drei Siege in Serie und kletterten erstmals aus der Abstiegszone. Besonders die jüngsten Erfolge – ein 70:78 in Hagen, ein überzeugendes 95:76 gegen Düsseldorf sowie ein knapper 73:71-Sieg gegen Kirchheim – haben für neues Selbstvertrauen gesorgt. Erst am vergangenen Sonntag stoppte der Tabellenführer Science City Jena den Nürnberger Höhenflug mit einem deutlichen 94:62.

15.02.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Am 24. Spieltag der Saison 2024/2025 in der BARMER Basketball Bundesliga kommt es zum Derby zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den Tigers Tübingen. Es ist gleichzeitig das letzte Spiel für die Zweitligisten vor dem zweiten Fenster für die Nationalmannschaften.

Sportlich hapert es bei der Šćepanović-Truppe vor allem auswärts. Aus 13 Partien konnte nur ein Sieg eingefahren. Dies war nach vier Niederlagen in Serie davor beim 94:76-Auswärtserfolg bei den Eisbären Bremerhaven. Im Hinspiel konnten sich die Schützlinge von Trainer Domenik Reinboth vor gut drei Monaten in einem engen und hart umkämpften Spiel mit 81:78 durchsetzen. Rückschlüsse für das zwei Aufeinandertreffen beider Mannschaften können jedoch nicht gezogen werden. Bei Karlsruhe sind die US-Amerikaner O`Showen Williams (13,5 ppg, 4,5 rpg, 3,2 rpg), Michael Miller (10,5 ppg) sowie Dennis Tunstall (6,8 ppg, 4,6 rpg) wieder fit, dazu kommt Neuzugang Abu Kigab aus Kanada. Der 26-Jährige hat bei den Badenern voll eingeschlagen und steht mit 28:39 Minuten am längsten aller Akteure auf dem Platz. In neun Spielen stehen gute 18,0 Punkte und 5,1 Rebounds auf dem Arbeitsnachweis des 2,01 Meter großen Athleten. Keine Frage, wenn die PS Karlsruhe LIONS vollzählig antreten könnten, ist das eine richtig gute Mannschaft, die in der aktuellen Tabellenregion nichts verloren hat. Weitere Leistungsträger im Team sind Rückkehrer Maurice Pluskota (12,6 ppg, 7,0 rpg), Lukas Herzog (10,1 ppg, 3,9 rpg) und Lachlan Dent (9,6 ppg). Kapitän der Löwen und Energizer ist der ehemalige Tübinger Akteur Julian Albus. Ein besonderes Auge müssen die Schwaben auf den jungen Finnen Joel Mäntynen (9,7 ppg, 3,7 rpg) werfen, der als bester Schütze 45 Prozent seiner Würfe aus der Distanz verwandelt und als hoch interessanter Spieler für die Zukunft gilt.

Das Hinspiel am Neckar war hart umkämpft und endete entsprechend knapp mit 81:78 für Tübingen. Das letzte Mal in Karlsruhe traf man am 20. Mai 2023 im Playoff-Viertelfinale aufeinander, damals noch in der Lina-Radke-Halle. Endstand: 70:83. Die Tigers kämpften sich, nachdem sie die LIONS ausgeschaltet hatten, dann bis ins Finale vor und feierten den Aufstieg. Die Historie der Aufeinandertreffen zwischen den beiden Kontrahenten reicht aber bereits viel länger zurück und ist reich an Highlights sowie hochspannenden Duellen, weshalb man mit Fug und Recht inzwischen von einem echten ProA-Klassiker sprechen kann.

16.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Die Dresden Titans treffen diesen Sonntag, den 16.02.2025, um 16:00 Uhr zu Hause auf die HAKRO Merlins Crailsheim.

In ihrer ProA-Debütsaison 2022/23 landeten die Titans als Tabellenfünfter direkt in den Playoffs, im Jahr darauf verpassten sie die Post-Season als Neunter denkbar knapp. In diesem Jahr schienen die Sachsen lange im sogenannten Niemandsland der Tabelle zu stecken, mit zuletzt vier Siegen in Serie ist das Team von Headcoach Fabo Strauß allerdings vor dem Endspurt der regulären Saison wieder voll im Kampf um einen der begehrten acht Plätze. Dabei ist insbesondere ihrer starke Import-Rotation ein echtes Pfund. Neben Topscorer Wesley Dreamer (15,6 Punkte und 6,8 Rebounds) punkten auch der Australier Koen Sapwell (13,5 PKT) und der US-Amerikaner Matthew Ragsdale (11,8 PKT) zweistellig. Von den deutschen Leistungsträgern überzeugen allen voran Kapitän und Aufbauspieler Daniel Kirchner (11,1 PKT, 6,9 ASS) und Lucien Schmikale (10,3 PKT). Der Flügelspieler avancierte beim letzten 95:87-Auswärtserfolg der Titanen in Düsseldorf mit 16 Zählern zum Topscorer. Auch der italienische Routinier Pablo Bertone, der beim Hinspiel in der Arena Hohenlohe mit 14 Punkten einer der Schlüsselspieler der Dresdener war, gilt als wichtiger Baustein im Kader der Sachsen.

Vor dem letzten Wochenende standen die Hohenloher mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen auf Platz drei der ProA-Tabelle. Am Freitag ging es dann allerdings gegen Ligaprimus Jena und sie kassierten eine 84:94-Niederlage. Auch den Sonntag konnten die Merlins nicht erfolgreich gestalten und verloren das zweite Heimspiel mit 79:84 gegen Bremerhaven. Die Crailsheimer sind nun auf jeden Fall wieder siegeshungrig und besonders defensiv nicht zu unterschätzen. Mit 3,7 geblockten Würfen sowie 8,1 Steals pro Match gehören sie zur absoluten Verteidigungselite der Liga und produzieren mit 12,6 Ballverlusten pro Spiel die zweitwenigsten Turnover.

16.02.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Für die Bozic Estriche Knights Kirchheim geht es am kommenden Sonntag nach Trier. Bei den Moselstädtern treffen die Ritter auf den Tabellenzweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Gladiators aus Trier scheiterten in der Vorsaison denkbar knapp im Halbfinale an Frankfurt, die somit in die erste Liga aufsteigen konnten. Das soll sich in dieser Spielzeit unbedingt ändern. Die Mannschaft von Head Coach Jaques Schneider sucht in der aktuellen Saison ihresgleichen und wurde ausschließlich zum Zwecke des Aufstiegs zusammengestellt. In der Hinrunde noch mit Verletzungspech, wurden die Ausfälle allesamt mit Nachverpflichtungen abgesichert, sodass nun ein enorm breiter Kader zur Verfügung steht. Neben klangvollen Namen wie dem ehemaligen Nationalspieler Mike Zirbes, oder dem letztjährigen BBL Akteur Jordan Roland, finden sich dort auch erfahrene Haudegen wieder, die den Trierern (endlich) den Wunsch vom Aufstieg erfüllen sollen. Neben Roland (15,9 Punkte pro Spiel) und Zirbes (10,1) erzielen Behnam Yakchali (12,9), Clayton Guillozet (12,8), Marcus Graves (10,8) und Marten Linssen (11,4) eine zweistellige Punkteausbeute. ProA erfahrene und momentan verletzte Spieler wie JJ Mann und Amir Hinton sind dabei noch gar nicht mit aufgeführt. Das alleine zeigt die ganze Qualität und Tiefe des Trierer Kaders. Im Hinspiel zu Jahresbeginn setzten sich die Gladiators denkbar knapp mit 93:85 in Kirchheim durch.

Der Kader von Knights-Headcoach Igor Perovic besticht auch dieses Jahr durch Tiefe, Qualität und viel Erfahrung auf ProA-Level. Angeführt wird das Team von Cameron Henry mit 16,5 Punkten pro Spiel. Der Flügelspieler, der vergangene Saison für die Skyliners Frankfurt aktiv war, erhält die meiste Unterstützung im Scoring durch Forward James Graham (15,6 Punkte pro Spiel), der letzte Saison ebenfalls für einen Trierer Playoff-Gegner – die Uni Baskets Münster – auflief. Dazu liefern die Import-Akteure Braden Norris (13,5) und Miryne Thomas (12,1) ebenfalls zweistellige Punktewerte im Schnitt und übernehmen ebenfalls viel Verantwortung im Kirchheimer System. Die deutsche Rotation um Lucas Mayer, Antonio Dorn, Gian Aydinoglu, Aitor Pickett und Demetrius Ward bringt eine gute Mischung aus Talent und Erfahrung mit und macht die Knights zu einem schwer auszurechnenden Gegner.

16.02.2025 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. RASTA Vechta II

Am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die EPG Guardians Koblenz auf das Farmteam von RASTA Vechta.

Die EPG Baskets Koblenz stehen aktuell mit zwölf Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. In den vergangenen zwölf Spielen gelang nur ein Sieg, was die Mannschaft in eine schwierige Lage versetzt hat. Trotz dieser Herausforderungen verfügt das Team über viel individuelle Qualität und wird vor heimischem Publikum alles daransetzen, die Negativserie zu beenden. Besonders unter den Körben bringt Koblenz viel Physis und Größe mit, was im Spielverlauf eine wichtige Rolle spielen könnte.

RASTA Vechta II belegt mit acht Punkten den 18. Platz in der Tabelle. Das Team von Head Coach Hendrik Gruhn musste sich in der Hinrunde in einem knappen Spiel mit 89:91 nach Verlängerung gegen Koblenz geschlagen geben. Ein Schwerpunkt in der Vorbereitung lag auf dem Rebounding, nachdem es in den letzten Spielen Optimierungsbedarf gab. Zudem wird Vechta II versuchen, die gegnerischen Guard-Spieler unter Druck zu setzen, um deren Offensivkraft zu minimieren. Möglicherweise kehrt Center Marko Bacak nach längerer Verletzungspause in den Kader zurück, was dem Team zusätzliche Stabilität verleihen könnte.

 

Foto: Christoph Worsch

Nachberichte ProA // 23. Spieltag

09.02.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 79:84

HAKRO Merlins Crailsheim verlieren mit 79:84 gegendie Eisbären Bremerhaven.

Die Partie eröffnete Schmitz zunächst mit einem Steal gegen Gaines und einem erfolgreichen Dreier aus der Ecke. Bei den Crailsheimern funktionierte zunächst offensiv wenig – Miller erhöhte von Downtown für die in weiß gekleideten Gästen (2:8, 5 Min.). Nach zerfahrenen Minuten mit Ballverlusten auf beiden Seiten konnte Vinnie Shahid per Korbleger ausgleichen. Doch erneut schlichen sich einige Turnover bei den Crailsheimern ein und Bremerhaven stellte auf 8:12 (7. Min), sodass Merlins-Coach McCray früh seine erste Auszeit zog. Aus dieser kamen allerdings die Norddeutschen besser heraus – Breitlauch, der schon im Hinspiel zum Topscorer avancierte, traf von jenseits der Dreierlinie. Den deutlich besseren Start in die Partie erwischten die Eisbären, sodass es mit 10:18 in die erste Viertelpause ging. Miller schraubte die Gästeführung mit einem And-one und einem erfolgreichen Freiwurftreffer nach oben. Goodman traf nach einer langen Durststrecke aus der Mitteldistanz und Shahid legte zwei Freiwürfe hinterher. Richmond holte sich den Offensivrebound und erhöhte auf 16:29 (15. Min). Brock Gardner nutzte seine körperliche Überlegenheit im Post gegen Schmitz und versenkte korbnah, musste kurz darauf aber früh mit seinem dritten persönlichen Foul auf die Bank. Nun schienen die HAKRO Merlins aufzuwachen – die Defensive war stabiler und Neuzugang John erarbeitete sich unter dem Brett die nächsten Punkte. Steven Esterkamp zog seine erste Auszeit beim Spielstand 21:29. Das letzte Wort in der ersten Halbzeit hatte Vinnie Shahid, der bei noch drei Sekunden Restspielzeit den Dreier nahm. Mit ertönen der Sirene rauschte das Leder durch die Reuse, sodass es mit einem 33:34 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Anthony Gaines und glich an der Freiwurflinie aus, doch Adrian Breitlauch antwortete postwendend zunächst zwei- dann dreifach. Die intensive Defensivarbeit der Eisbären hatte die Konsequenz, dass bereits nach dreieinhalb gespielten Minuten die Teamfoulgrenze erreicht war, was Theo John mit vier Freiwurftreffern bestrafte. Anthony Gaines war es dann der die Arena Hohenlohe zum Beben brachte, indem er sich den Steal schnappte und den Ball durch den Ring stopfte – gleichbedeutend mit der ersten Merlins-Führung der Partie (44:43, 25. Min.). Doch die Gäste ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und konterten mit zwei schnellen Dreiern durch Miller und Carter, wonach Coach McCray mit einem Timeout reagierte. Mit einem Zwischenstand von 52:62 ging es in den letzten Spielabschnitt. Vinnie Shahid eröffnete das vierte Viertel von der Freiwurflinie, doch Miller konterte nach wenigen Sekunden. Nils Schmitz erhöhte per And-One auf elf Punkte. Dieser beging anschließend ein unsportliches Foul an Merlins-Big-Man de Oliviera und musste mit vier Fouls auf die Bank. Tyreese Blunt war danach von Coast-to-Coast unterwegs und stellte per sehenswertem Korbleger auf 59:67 (34. Min). Doch erneut fand Bremerhaven Antworten, sodass McCray seine nächste Auszeit nahm. Aus dieser kamen die Crailsheimer erfolgreich durch ein And-One von Shahid zurück auf das Parkett. Rissettos Freiwürfe beantwortete Blunt per Dreier und die hitzige Atmosphäre sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen war zu spüren. Die Crailsheimer Angriffe wurden nun meist per Foul gestoppt – dies nutzte Keppeler, der zweieinhalb Minuten vor Spielende auf sechs Zähler Rückstand stellte. Richmond verlegte für die Bremer beide Freiwürfe und im Gegenzug kämpfte sich Gardner durch die Abwehr und verkürzte auf 73:77 – Auszeit Eisbären. Eine starke Defensivaktion krönte Tyreese Blunt mit einem Fastbreak, doch Rissetto stellte an der Freiwurflinie wieder auf eine Drei-Punkte-Führung. Shahids Dreier-Versuch zum Ausgleich prallte nur an den Ring und Miller versenkte an der Freiwurflinie eiskalt zum 75:80. Die letzte Minute war geprägt von Spielunterbrechungen und Fouls, sodass die Bremerhavener das Duell mit 79:84 über die Zeit brachten.

09.02.2025 16:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 92:75

Mit dem 92:75 gegen die Artland Dragons bleiben die GIESSEN 46ers auch im fünften ProA-Spiel in Folge ungeschlagen.

Von Beginn an machten die Gastgeber deutlich, warum sie auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Mit zwei schnellen Distanztreffern setzten die 46ers ein frühes Ausrufezeichen. Auf Seiten der Dragons hielt zunächst Lamont West dagegen, der die ersten sieben Punkte für sein Team erzielte. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Dragons besser in die Partie und konnten das erste Viertel mit 27:21 noch offen gestalten. Im zweiten Abschnitt hatten beide Teams Probleme, offensiv ihren Rhythmus zu finden. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen vergebenen Würfen. In dieser Phase sorgte Buzz Anthony mit einem wilden Dreier am Ende der Wurfuhr für ein Highlight (35:29). Doch anstatt weiter zu verkürzen, mussten die Dragons einen kleinen Lauf der Gießener gegen Ende des Viertels hinnehmen, die sich bis zur Halbzeitpause auf 46:33 absetzen konnten. Mit 19:12 ging das zweite Viertel klar an die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die 46ers den besseren Start und überrollten die Dragons mit einem 11:2-Run. Die Gäste fanden keine Mittel mehr gegen das schnelle Offensivspiel der Gießener und gerieten immer weiter ins Hintertreffen. Besonders innerhalb der Zone trafen die Gastgeber hochprozentig und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Mit einem deutlichen 30:13 im dritten Viertel sorgte Gießen früh für die Vorentscheidung – So ging es mit einem 76:46 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Dragons, das Ergebnis noch etwas freundlicher zu gestalten. Nikos Chouchoumis (21 Punkte, 4 Assists) übernahm nun vermehrt Verantwortung und traf einige sehenswerte Würfe. Die Dragons gewannen das Schlussviertel deutlich mit 16:29, dennoch reichte es nicht mehr, um Gießen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Am Ende stand ein 92:75 auf der Anzeigetafel.

09.02.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 101:107

Nach 27 Punkten Rückstand: Phoenix schlittert hauchdünn am Comeback-Erfolg gegen Trier vorbei.

Mit der Rückkehr von Jordan Roland verfügten die Gladiatoren über einen weiteren wichtigen Spieler in ihren Reihen und starteten stark in die Partie. Dank hohem Tempo und starken Wurfquoten entwickelte sich ein ansehnliches Offensivspektakel, in dem die Hagener in den ersten Minuten gut mithielten. Erst in den letzten Angriffen des ersten Viertels kamen die Gladiatoren so richtig in Fahrt und sicherten sich nach dem ersten Spielabschnitt eine 32:23 Führung. Im zweiten Viertel machten die Gladiatoren da weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten und trafen nahezu aus allen Lagen. Jordan Roland überzeugte mit einem extrem heißen Händchen aus der Distanz und auch Marten Linßen war unter dem Korb der Hagener nicht zu stoppen. Dazu stand Trier defensiv stabil, zwang Hagen immer wieder zu Turnovern und sicherte sich teilweise gleich mehrere Chancen nach offensiven Rebounds. So erhöhte Trier die Führung bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 64:45.

Nach dem Seitenwechsel stellten die Hagener ihr Spielsystem gänzlich um, nahmen etwas Tempo aus ihrem Spiel und sorgten so für Verwirrung im Trierer Offensivspiel. Zwar fanden die Gladiatoren weiterhin gute Lösungen und erhöhten ihre Führung zwischenzeitlich auf 27 Punkte, doch schon in der zweiten Hälfte des dritten Viertels kamen die Hagener selbst immer besser in die Partie. Mit deutlich erhöhten Wurfquoten von außen auf Seiten von Phoenix und deutlich gesunkenen Quoten bei den Gladiatoren gelang es den Feuervögeln den Rückstand immer weiter zu verkürzen. Zum Ende des dritten Viertels führten die Moselstädter jedoch noch deutlich mit 88:73. Im letzten Viertel zeigten die Hagener dann eindrucksvoll, dass ein Basketballspiel auch bei hohem Rückstand noch nicht verloren ist und zwangen die Gladiatoren mit ihrer aggressiven Defensive immer wieder zu Fehlern. Offensiv traf man nun ähnlich stark wie die Trierer in der ersten Hälfte und so verkürzte Phoenix den Rückstand immer weiter. Während die Gladiatoren zeitweise wieder gute Würfe herausspielten, diese aber nicht versenken konnten, hatten die Hagener die Partie zweieinhalb Minuten vor Ende beim Spielstand von 97:96 wieder völlig offen gestaltet. Trotz der beeindruckenden Aufholjagd der Gastgeber spielten die Gladiatoren die Zeit clever herunter und Behnam Yakhchali und Marcus Graves entscheiden mit einem starken Dreier und getroffenen Freiwürfen nach taktischen Fouls der Hagener die Partie zugunsten der VET-CONCEPT Gladiators Trier, die auch das zweite Spiel des Wochenendes mit 107:101 für sich entscheiden.

09.02.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Nürnberg Falcons BC 94:62

Science City Jena schlägt Nürnberg mit 94:62 und feiert deutlichen Sieg

Während sich Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt unter Jenas Arena-Publikum gemischt hatte, erlebten die Zuschauer ein zunächst ausgeglichenes Duell, das beim Stand von 26:21 in die erste Viertelpause ging. Deutlicher wurde es im Verlauf des zweiten Abschnitts, nachdem Science City infolge eines 13:0-Laufs bis auf 44:23 (15., Chris Carter) enteilen konnte und bis zur Halbzeitpause die Partie praktisch entschied. Das Harmsen-Team hatte erneut früh Fakten geschaffen, sich einen komfortablen Vorsprung erspielt und Nürnberg auf 55:29 distanziert.

Obwohl sich die Falcons im Rahmen ihrer Möglichkeiten wehrten, konservierten die Hausherren ihre Führung nach dem Start in die zweite Hälfte. Entsprechend klare Verhältnisse herrschten sowohl auf dem Parkett als auch im Boxscore der Partie. Zwei schöne Aktionen von Lorenz Bank zum Abschluss des dritten Viertels ließen die Saalestädter letztendlich mit einem klaren 75:48-Vorsprung in die letzten zehn Minuten starten. Wie schon in den zurückliegenden Wochen blieb Science City Jena trotz der bereits geklärten Rollenverteilung beider Teams auch weiterhin auf dem Gaspedal und zog das Tempo mit einem 11:0-Lauf zum 86:53 (35., Lorenz Bank, 3er) noch einmal kurzzeitig an.

09.02.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans 87:95

Den Dresden Titans gelingt im Rahmen des Doppelspieltags in der BAREMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Giants aus Düsseldorf der zweite Sieg. Besonders eine starke erste Halbzeit sorgte am Ende für den 87:95 Sieg der „Elbriesen“.

Das Spiel begann gut für die Giants, und spektakulär: mit einem Dunk von Emil Marshall nach einem Pass von Kayne gingen die Giants in Führung und konnten sich zunächst auch leicht absetzen. In der Folge machte vor allem die Düsseldorfer Defensive Probleme. Dresden nutzte das konsequent aus und erzielte viele einfache Punkte durch effektives Pick-and-Roll-Spiel. Die Giants kämpften mit einer schlechten Wurfquote und lagen am Ende des Viertels mit 14:29 zurück. Und im zweiten Viertel rollte die Titans-Offensive mit Sebastian Heck und Pablo Bertone weiter, sodass die Giants beim Stand von 16:35 schnell zur zweiten Auszeit auf der Bank saßen. Doch auch in dieser fanden sie kein Mittel Spieler wie Koen Sapwell zu stoppen, der trotz Foul seinen Korbleger verwandelte. Danach setzten auch die Gastgeber wieder offensive Akzente und konnten den Rückstand so konstant halten, trotz dass Kirchner mit der Sirene auf 31:49 stellte.

Die Giants kamen aggressiver aus der Kabine, aber Dresden punktete weiterhin zuverlässig. Mitte des Viertels verbesserte sich die Abwehr der Giants, und sie verkürzten den Rückstand auf 11 Punkte (50:61). Trotz anhaltender Probleme mit der Wurfquote gewannen die Giants das Viertel und gingen mit einem 60:71-Rückstand ins letzte Viertel. So kam wieder Spannung auf, die noch größer wurde, als die Giants mit einem Dreier in den Schlussabschnitt startetet. Kapitän Heck antwortete nur mit zwei Zählern, aber Daniel Kirchner legte vom Perimeter nach. Kupke und Bertone sorgten mit jeweils zwei Punkten wieder für eine 13 Punkte-Führung und die Auszeit von Düsseldorf. Offensiv bekleckerten sich nun beide Mannschaften nicht mehr mit Ruhm. Düsseldorf kam allerdings durch einen Dreier auf 84:88 heran, den aber Bertone auf der anderen Seite egalisieren konnte. So setzte sich Dresden am Ende mit 87:95 durch.

09.02.2025 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. EPG Guardians Koblenz 76:67

EPG Guardians Koblenz verlieren packenden Krimi in Tübingen mit 76:67 (49:40).

Der Gastgeber kam offensiv nicht gut ins Spiel, was auch daran lag, dass der zuletzt so starke Idowu unter dem Korb zunächst nicht zur Entfaltung kam. So nahm Kapitän Till Jönke das Heft in die Hand und erzielte nach einem unsportlichen Foul von Taurus Cockfield Jr die ersten Tübinger Punkte zum 2:2, um eine Minute später Moreaux mustergültig zum 4:2-Zwischenstand in Szene zu setzen. Idowu ließ sich davon direkt anstecken und brachte sich mit zwei erfolgreichen Dreiern selbst ins Spiel, Spielstand 12:7 für die Schwaben. Die Gäste aus Koblenz gingen nach einem „Vier-Punkte-Spiel“ nach Foul beim Dreier von David Böhm in der sechsten Minute mit 14:16 in Führung. Nach einem weiteren Dreier von Kasey Draper für Koblenz zum 23:20 in Minute acht hatte Coach Reinboth genug gesehen und nahm eine Auszeit, um die Defense zu sortieren. Die Gäste hatten nun allerdings viel Selbstvertrauen getankt und trafen auch schwierige Würfe, wohingegen bei den Hausherren einiges nicht durch die Reuse ging. Die Konsequenz war ein 24:27 zur ersten Viertelpause. In den ersten Minuten des zweiten Viertels gelangen den Tübingern viele einfache Punkte, weshalb sie nicht nur den Ausgleich erzielen, sondern sich auch die Führung erspielen konnten. Das Offensivspiel der Guardians war von zu vielen Ungenauigkeiten geprägt und in der Defensive machte man es den Hausherren gerade von der Dreipunktelinie oft zu leicht, da auf den ballführenden Spieler zu wenig Druck ausgeübt wurde und dieser nahezu unbedrängt zum Abschluss kommen konnte. Die erste Hälfte endete 49:40.

Der Beginn der zweiten Hälfte gestaltete sich offensiv wieder zäh auf Tübinger Seite und sollte sich praktisch durch das gesamte Viertel durchziehen. Ganze drei Minuten dauerte es, bis Idowu die ersten Punkte zum 51:45 erzielen konnte. Da die Tübinger Verteidigung allerdings besser stand als im ersten Viertel, war der Schaden überschaubar. Auf beiden Seiten war Zählbares in dieser Phase Mangelware. Vergebene Dreier, technische Fehler oder auch ein Dunking von Moses Pölking, der wieder aus dem Korb sprang. Für Freunde des gepflegten Offensiv-Spektakels war Magerkost angesagt. Erst Cockfield Jr beendete die zweiminütige Flaute mit einer feinen Einzelleistung zum 47:51 in Minute 25. Beim Stand von 51:49 gut zwei Minuten vor der nächsten Pause hatte Coach Reinboth dann genug gesehen und nahm eine Auszeit, um dieses Mal die Offensive neu einzustellen. Nach dieser Auszeit erzielten die Schwaben dann in 50 Sekunden doppelt so viele Punkte wie zuvor in fast acht Minuten – nämlich deren vier durch Overton und Jay Nagle. Als Neuzugang Overton in der 29. Minute sogar zwei Freiwürfe zum 57:49 traf, schien der Bann gebrochen. Mit einem 58:51-Zwischenstand ging es ins letzte Viertel. Dominique Johnson erwischte einen Traumstart in das Schlussviertel. Innerhalb weniger Minuten punktete er gleich siebenfach und trug somit entscheidend dazu bei, dass die Guardians nach einem getroffenen Dreier von Kasey Draper in Führung gingen. Erneut zwang man die Hausherren in eine Auszeit, aus der sie erneut erstarkt hervorhingen. Schlussendlich war es das Spielglück, das den Guardians in ihren Abschlüssen fehlte, um den ersten Saisonsieg im neuen Jahr feiern zu können. Die entscheidenden Dreier sprangen vom Rand des Korbes in die Arme der besser positionierten Tübinger. Das Spiel endete 76:67.

09.02.2025 17:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 112:109

Am Sonntag, den 09. Februar 2025, erlebten die Fans in der Rundsporthalle Bochum ein Basketball-Spektakel der Extraklasse. Im Rahmen des 23. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro A setzten sich die VfL SparkassenStars Bochum nach einer spannenden Overtime mit 112:109 gegen den BBC Bayreuth durch.

Die Gäste aus Bayreuth erwischten den besseren Start und dominierten das erste Viertel mit einer beeindruckenden Dreierquote von 67 %. Besonders KeVaughn Allen und Callum Baker sorgten für einen frühen Vorsprung. Trotz eines Dreiers von Keith Braxton lagen die SparkassenStars nach zehn Minuten mit sieben Punkten zurück. Bayreuth baute den Vorsprung zunächst weiter aus, doch die SparkassenStars fanden allmählich ins Spiel. Niklas Geske und Peter Kalthoff führten die Aufholjagd an, sodass die Bochumer bis zur Halbzeitpause auf 49:52 verkürzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel drehte Bochum auf. Mit einer verbesserten Dreierquote und starkem Teamplay übernahmen sie die Kontrolle über das Spiel. Das dritte Viertel ging klar an die Hausherren, die sich eine knappe Führung erspielten. Im Schlussviertel schien Bochum zunächst alles im Griff zu haben und führte zwischenzeitlich mit zwölf Punkten. Doch Bayreuth kämpfte sich zurück ins Spiel, angeführt von Demarcus Demonia und Callum Baker. Letzterer verwandelte drei Freiwürfe wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum Ausgleich (98:98), womit eine Verlängerung erzwungen wurde. In der Overtime behielten die SparkassenStars trotz hoher Intensität die Nerven. Keith Braxton und Jonas Grof sorgten für wichtige Punkte, während Bayreuths Demonia nach seinem fünften Foul ausschied. Ein Freiwurf von Braxton besiegelte schließlich den hart erkämpften Sieg für Bochum.

09.02.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 85:79

Im zweiten Spiel des Doppelspieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga konnten sich die Bozic Knights am Sonntagabend in der heimischen Sporthalle Stadtmitte mit 85:79 gegen den letztjährigen Meister aus Karlsruhe durchsetzen.

Der Start in die Partie verlief verheißungsvoll. Die Knights sprühten vor Energie und kämpften um jeden Ball. Routinier und Kapitän Demetrius Ward war sofort heiß und sorgte mit seinem dritten Dreier des Abends für die knappe 18:16 Führung im ersten Viertel, die Cameron Henry mit vier weiteren Punkten zum Zwischenstand von 22:19 nach den ersten zehn Minuten ausbauen konnte. Auch im zweiten Abschnitt dominierten die Ritter das Spielgeschehen. Der Gast aus Karlsruhe kam mit der schnellen Spielweise nur phasenweise zurecht und so lief der Ball flüssig durch die Offensivreihe der Knights. 30 Punkte in Abschnitt zwei standen für die Ritter zu Buche und damit einhergehend die 52:43 Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es über zwei Minuten bis zum ersten Korb. Das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zum Low-Scoring-Game, war aber weiterhin voller Intensität. Kurz vor Mitte des dritten Viertels setzten sich die Knights auf über zehn Punkte ab, litten aber inzwischen unter einer hohen Foulbelastung ihrer kleinen Rotation. Diesen Umstand nutzten die LIONS, um erneut zu verkürzen. Das Momentum lag plötzlich bei den Gästen, die wieder in Schlagdistanz kamen. Aber wie kurz vor Ende der ersten Hälfte waren es erneut die letzten Aktionen des Spielabschnitts, die den Hausherren etwas Luft verschafften. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 68:61. Der Karlsruher Rückstand war somit durchaus aufholbar. Jedoch machten sich die Badener nun selbst das Leben schwer, indem sie sich innerhalb kürzester Zeit fünf Teamfouls einhandelten und damit ein klares Handicap in der Defense hatten. Die Hausherren profitierten davon und hielten ihren Vorsprung lange konstant, bis ein Neun-Punkte-Lauf Karlsruhes zum 79:76 bei noch genau zwei verbleibenden Spielminuten doch noch eine echte Crunchtime einläutete. Die Knights verfügten allerdings über die nötige Cleverness, um ihre Führung erfolgreich bis zur Schlusssirene zu verteidigen

09.02.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. RASTA Vechta II 89:78

Beim Playoff-Kandidaten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unterlag RASTA Vechta II am 23. Spieltag mit 89:78.

Ein Dreier von Vechtas Philipp Carr brachte die ersten Punkte der Partie (1. Minute) und noch einmal im Verlauf des 1. Viertels ging RASTA II in Führung. Beim Dreier von Justin Onyejiaka zum 11:11 (5.) war der Jubel auf der Gästebank groß, verstummte jedoch in den nächsten Minuten. Die Uni Baskets legten einen 8:0-Lauf aufs Feld – Auszeit RASTA II (7.). Aus der heraus machte dann Jonathan Klussmann sieben Punkte in Serie zum 19:18 (9.). Beide Teams hatten in den ersten zehn Minuten mehr schlecht als recht von außen getroffen, während Vechta schon sieben Offensiv-Rebounds abgegeben, zur Pause aber noch erträglich zurücklag – 23:19. Die Gastgeber erspielten sich über guten Ballvortrag und schnelle Abschlüsse zahlreiche offene Dreier. Allein er fiel einfach lange nicht (1 von 13 nach 15 Minuten). So blieb der Gast bis zum 30:29 in der Mitte des zweiten Abschnitts dran. Bo Hodges brach dann den Dreier-Bann. Ein Aufschrei der Erleichterung ging durch die Reihen der mitleidenden Fans in der Halle Berg Fidel, der in Begeisterung mündete, als Sigu Jawara gleich zwei Distanztreffer zum 45:37 nachlegte. Den zweiten hatte Jasper Günther exzellent aufgelegt. Mit ihrer weiter guten Reboundarbeit – 27:13 zur Pause – halfen sich die Münsteraner selbst enorm. Jonas Weitzel hielt den 8-Punkte-Vorsprung zur Pause über Freiwürfe (47:39).
Ein wunderschöner Fade-Away-Jumper von Philipp Carr bedeutete gleich nach der großen Pause das 47:41. RASTA II wollte dran bleiben, schaffte es jetzt aber nicht mehr. Die Uni Baskets Münster legten einen Zwischenspurt hin: neun Punkte in nicht einmal zwei Minuten zum 56:47 (23.). Ein Dunk von Adam Touray zum 60:45 veranlasste Hendrik Gruhn nun zu einer weiteren Auszeit (25.). Als Vechta den Rückstand wieder auf „minus elf“ gedrückt hatte, bot sich die Chancen, das Defizit sogar ins einstellige zu bringen. Doch Münster war wieder präsent, zog auf 67:51 weg (29.). RASTA II traf im 3. Viertel nicht einen von neun Dreiern, 7:14 Rebounds verdeutlichten die physische Unterlegenheit. Auf 76:59 rückten die Münsteraner zur höchsten Führung der Partie davon. Im Gefühl des sicheren Siegs ließ man Vechta bis zum House-Dreier über nachlässige Defensivarbeit noch mal ins Spiel (77:69, 26.). Von der Linie machten aber der einmal mehr vorbildlich ackernde Bo Hodges und Sigu Jawara den Sack zu gegen einen Gegner, der bis in die Schlussminuten nie aufsteckte.

 

Foto: Silas Kuhn

Nachberichte ProA // 22. Spieltag

06.02.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. GIESSEN 46ers 60:89

Die EPG Guardians Koblenz unterliegen den Gießen 46ers mit 60:89 (36:40).

Die Koblenzer, die auf den erkrankten Neuzugang Brandon Averette verzichten mussten, starteten stark in die Partie und legten Dank erfolgreicher Offensivaktionen von David Böhm und Ty Cockfield einen beeindruckenden 12:1 Run aufs Parkett. Gießen fand zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht in die Partie und vergab zahlreiche Würfe, die durch gute Reboundarbeit der Koblenzer gesichert werden konnten. Auch in der Offensive zeigte sich Koblenz stark am Brett und ergatterte wichtige Offensivrebounds, die ihnen zweite Wurfchancen ermöglichten. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels konnten die Gäste zu ihrer Wurfstärke zurückfinden und arbeiteten sich peu à peu zurück ins Spiel, besonders dank verwandelter Dreier von Simon Krajcovic
und dem eingewechselten Aiden Warnholz, der einen fantastischen Abend erwischte und in der Partie fünf von sechs Versuchen jenseits der Dreipunktelinie versenken sollte. Der Vorsprung der Koblenzer schmolz immer weiter dahin und so endete das erste Viertel schließlich mit 19:19. Erneut war es David Böhm, der auch das zweite Viertel mit einem erfolgreichen Dreier für die Guardians eröffnete, doch glänzten vor allem die Gäste aus der Distanz und versenkten in den ersten vier Minuten vier von sechs Versuchen jenseits der 6,75m Marke. Die verbleibenden Minuten waren ein Spiel auf Augenhöhe, in der es Koblenz gelang, den Favoriten aus Hessen auf Reichweite zu halten. Zur Halbzeit ging es mit einem Punktestand von 36:40 in die Kabine.

Die Halbzeitpause hatte Cheftrainer Frenki Ignjatovic mit seiner Mannschaft offenbar besser genutzt als Koblenz, denn von Beginn des zweiten Durchgangs an wurde der Klassenunterschied zwischen dem Tabellenvierten der ProA und den Guardians deutlich. Die Würfe, die bei den Gießenern im ersten Viertel zahlreich ihr Ziel verfehlten, fielen nun fast alle. Unterstrichen wurde die starke Leistung durch einen spektakulären Alley oop von Kevin McClain auf Viktor Kovacevic. Gießen setzte sich immer weiter ab, Koblenz stand zunehmend unter Druck, woraus sich zahlreiche Turnover ergaben. Tatsächlich ging das Spiel bereits in dieser Phase aus Koblenzer Sicht verloren, denn Gießen gelang es, das dritte Viertel mit 25:10 zu gewinnen, einen Vorsprung, den Koblenz nicht mehr aufzuholen vermochte. Viertel drei endete bereits deutlich mit 46:65. Diesen Vorsprung baute Gießen im letzten Viertel weiter aus. Die 46ers spielten souverän ihr Spiel und zeigten, warum sie zu den Top Teams der Liga gehören und in den Playoffs eine tragende Rolle spielen dürften, sehr zur Freude der mitgereisten Gießener Fans, die die Halle lautstark einnahmen. Es zeigte sich deutlich, dass Koblenz ein Problem in the Paint hat, also nicht korbgefährlich genug unter dem gegnerischen Korb agieren kann. Die zahlreichen Versuche der kleinen Spieler von außen konnten die Guardians nicht zurück ins Spiel bringen und so endete die Partie mit 60:89.

07.02.2025 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 73:71

Im ersten Teil des Doppelspieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterlagen die Bozic Estriche Knights Kirchheim den Nürnberg Falcons mit 73:71.

Früh wurde klar, dass den Zuschauern in der Arena wohl eher ein kampfbetontes Defensivspiel bevorstand. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Korbjäger aus dem Schwabenland einen leichten Vorteil und gingen mit einer 43:35 Führung in die Kabinen. Doch die Gastgeber kämpften sich Ende des dritten Viertels zurück und übernahmen im Schlussabschnitt die Führung. Über mehrere Minuten gelang den Teckstädtern kein Korberfolg und so gerat Kirchheim zusehends in Rückstand. Dank Punkten von Graham und Cam Henry starteten die Mannen von Head Coach Perovic den Comeback Versuch und wenige Sekunden vor Schluss hatte James Graham per Dreier die Chance auf den Sieg. Sein Wurfversuch verpasste knapp das Ziel. Auch der anschließende Offensivrebound von Nil Failenschmid ging vorbei und so sicherten sich die Franken die Punkte.

07.02.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. PS Karlsruhe LIONS 87:82

Erfolgreicher Auftakt in den Doppelspieltag für die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Trier schlägt Karlsruhe mit 87:82.

Trier startete gewohnt druckvoll, haderte aber lange Zeit mit einer schwachen Trefferquote. Die LIONS zeigten gute Rebound-Qualitäten, sicherten auf diese Weise viele Bälle und fanden ihrerseits immer wieder gute Rezepte gegen die Gladiators-Defense. Nach gut drei Minuten stand es 8:13. Den Hausherren gelang es zwar, wenig später kurz gleichzuziehen. Den smarteren Eindruck hinterließen jedoch lange Zeit die Gäste. Nach einem von viel Dynamik geprägten ersten Viertel stand es 19:22. Bis zur Mitte des zweiten Abschnitts war das Spiel nun eng und ausgeglichen. Doch die lange Zeit exzellente Dreierquote Karlsruhes, die erst gegen Spielende auf immer noch gute 39% sank, machte nun zunächst den Unterschied. Der amtierende ProA-Meister war das effektivere Team und lag beim Gang in die Kabinen angesichts eines bis dahin sehr erfrischenden Auftritts klar in Front (39:49).

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gladiatoren dann deutlich besser in die Partie. Defensiv bekam Trier nun deutlich mehr Zugriff auf die schnellen Karlsruher Guards und baute so kontinuierlich mehr Druck auf die Ballhandler der LIONS auf. Vor allem Behnam Yakhchali stellte mit vier getroffenen Dreiern in Kürze auch die Gefahr aus der Distanz wieder her. Nun lag es an den LIONS eine Lösung für die heiß laufenden Gladiatoren zu finden und Trier verlagerte das Spiel wieder mehr unter den Korb. Doch auch dort fanden die Moselstädter nun gute Antworten und erhöhten ihrerseits noch einmal das Spieltempo. So verkürzten sie den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels und mit 67:67 ging es für beide Mannschaften in die letzte Viertelpause. Im letzten Viertel erwischten die LIONS erneut den besseren Start und erspielten sich erneut eine knappe Führung. Den Gladiatoren gelang es im weiteren Verlauf des Schlussviertels jedoch ihre Defensive weiter zu stabilisieren und die Karlsruher Guards immer wieder zu schweren Würfen aus dem Eins-gegen-Eins zu zwingen. Spätestens nach dem fünften Foul des Karlsruher Centers Maurice Pluskota nutzten die Moselstädter dazu ihre Vorteile unter dem Korb und sicherten sich weiterhin die wichtigen Rebounds an beiden Enden des Feldes. Beim Stand von 81:80 knapp zwei Minuten vor Schluss begann die Crunchtime der Partie, in der die Gladiatoren weiterhin ihre Big Men am Korb suchten. Marten Linßen sorgte mit einem wichtigen Block in der Defensive und einem starken Pass aus dem Post zu Clay Guillozet, den dieser krachend im Korb unterbrachte und somit das Spiel entschied. Letztlich setzen sich die VET-CONCEPT Gladiators nach einem intensiven Basketballspiel mit 87:82 gegen den amtierenden ProA Meister aus Karlsruhe durch.

07.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster 92:69

Die Artland Dragons haben sich mit einer überzeugenden Vorstellung gegen die Uni Baskets Münster durchgesetzt. Vor heimischer Kulisse gewann das Team von Headcoach Markus Jackson deutlich mit 92:69.

Die Partie begann ausgeglichen, Münster fand zunächst besser ins Spiel und erspielte sich eine knappe Führung. Nach fünf Minuten sorgte Bryan Battle mit einem sehenswerten Stepback-Dreier für die erste Dragons-Führung (10:9). Doch auch die Gäste hielten dagegen: Seikou Jawara brachte Münster erneut in Front, sodass es mit einem knappen 17:18 ins zweite Viertel ging. Die Gastgeber zeigten ihre wohl beste Saisonleistung und stürmten nach der Viertelpause mit einem 20:0-Lauf uneinholbar an diesem Abend davon (35:18, 26.). Ursächlich war aber nicht nur die deutlich verbesserte Qualität der Gastgeber nach drei Nachverpflichtungen im Januar, sondern auch eine allzu große Münsteraner Sorglosigkeit im Passspiel und in der Defensive. Kurzzeitig keimte Hoffnung nach Jonas Weitzels energischem Lay-up zum 37:25 für die Gäste auf. Mit nur drei von 19 Dreiern in der ersten Halbzeit war aber eine Rückkehr ins Spiel für Münster unmöglich. 44:27-Führung der entfesselten Gastgeber nach einem Choucoumis-Distanztreffer zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ausgeglichener. Das dritte Viertel litt unter vielen Fouls und Schrittfehlern, wodurch der Offensivrhythmus beider Teams ins Stocken geriet. Münster versuchte, den Rückstand zu verkürzen, doch die Dragons hielten dagegen. Besonders ein spektakulärer Behind-the-Back-Pass von Topscorer Nikos Chouchoumis (19 Punkte, 6 Assists) auf Alexander Möller sorgte für Aufsehen. Das Viertel endete 19:19 – mit einer 63:46-Führung für die Dragons ging es in den Schlussabschnitt. Dort erwischte Münster den besseren Start, sodass Markus Jackson früh mit einer Auszeit reagierte. Seine Ansprache zeigte Wirkung: Die Dragons fanden schnell zurück in die Spur und kontrollierten die Partie. Spätestens nach den disqualifizierenden Fouls gegen Münster-Guard Jasper Günther und Coach Rohdewald war die Entscheidung gefallen. Chouchoumis verwandelte die fälligen Freiwürfe sicher und besiegelte den 92:69-Erfolg der Dragons.

07.02.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Dresden Titans 100:111

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfingen die VfL SparkassenStars Bochum die Dresden Titans in der Rundsporthalle. In einem wahren Krimi, der erst nach zwei Verlängerungen entschieden wurde, mussten sich die SparkassenStars mit 100:111 geschlagen geben.

Das Spiel begann und Lukas Zerner foulte Bochums Neuzugang Choh, der per Freiwurf die ersten Punkte der Partie erzielte. Für Dresden startete Matthew Ragsdale spektakulär mit zwei Dunks in das Spiel. Und der US-Amerikaner blieb heiß, erhöhte auch auf 1:6 was die favorisierten Hausherren vor die erste Herausforderung stellte. Diese meisterten sie allerdings gut und übernahmen kurz darauf mit 15:12 wieder die Führung, die sie bis in die Viertelpause auf 20:14 ausbauten. „Elbflorenz“ machte sich mit dem Sprungwurf von Pablo Bertone direkt daran, den Rückstand zu verkleinern. Allerdings war er der einzige im Team von Fabian Strauß, der das sächsische Scoring vorantrieb. Trotz der sechs Punkte des 34-jährigen Guards setzten sich die SparkassenStars weiter ab. Dafür sorgten sie vor allem mit guter Defensivarbeit und Treffern aus schweren Würfen. Dank Aaron Kayser, der mit seinem Block kurz vor der Halbzeit weitere Bochumer Punkte verhinderte, ging Bochum nur mit einer 41:30-Führung in die Kabine.

Nach der Pause wendete sich das Blatt. Das verletzungsbedingte Fehlen der beiden Bochumer Center Tom Alte und Kilian Dietz machte sich nun deutlicher bemerkbar. Die Titans dominierten plötzlich das Rebound-Duell und nutzten eine Schwächephase der SparkassenStars konsequent aus. Trotz starker Leistungen von Peter Kalthoff (24 Punkte) und Keith Braxton (20 Punkte) schmolz der Bochumer Vorsprung Stück für Stück dahin. Am Ende des dritten Viertels stand es nur noch 55:54 für die SparkassenStars. Nach der kurzen Unterbrechung brachte der starke Dreamer die „Elbriesen“ erstmals seit dem ersten Viertel wieder in Führung. Durch einige Stopps in der Verteidigung bot sich Kirchner und Co. mehrfach die Gelegenheit den Vorsprung sogar auszubauen. Allerdings vielen die Würfe nicht durch den Ring, sodass Bochum wieder in die bessere Position kam. Die Gastgeber drehten nun auf eroberten wieder mehr Bälle und stellten mit noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr auf 74:64. Doch die Mannschaft von der Elbe gab nicht auf, spielte sich mit drei Distanztreffern von Dreamer und Ragsdale wieder auf 76:75 heran. Mit noch elf Sekunden auf der Uhr foulten die Sachsen natürlich. Geske traf doppelt von der Linie, aber Daniel Kirchner rettete seine Mannschaft mit einem wilden Dreier zum 78:78 in die Verlängerung.

Zum Start der fünf extra Minuten brachte Lukas Zerner die Strauß-Truppe wieder nach vorn. Choh konterte auf der anderen Seite mit einem Statement-Dunk. Nun ging es hin und her, Kirchner versenkte den nächsten unglaublichen Dreier, aber im direkten Gegenangriff brachte der starke Kalthoff die SparkassenStars wieder in Führung. Dreamer glich allerdings wieder zum 91:91 aus und die Titans hatten sogar die Möglichkeit das Spiel mit vier Sekunden auf der Uhr für sich zu entscheiden. Diesmal glückte der Wurf nicht und es ging in die zweite Overtime. Nun machte Ragsdale aus der Ecke die ersten Zähler. Bochum antwortete nur mit zwei Punkten, doch Kirchner versenkte auf der anderen Seite den nächsten Wurf vom Parplatz. Damit stellte er auf plus vier. Bochum zeigte nun Nerven, leistete sich einen Turnover den Koen Sapwell mit einem „And One“ zum 97:108 bestrafte. Das holte die Mannschaft von Felix Banobre nicht mehr auf und die nervenstarken Dresdner gewannen mit 100:111.

07.02.2025 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BBC Bayreuth 84:73

Der BBC Bayreuth verlor in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei Phoenix Hagen mit 84:73.

Der BBC Bayreuth startete gut in die Partie. KeVaughn Allen traf den ersten Dreier zur 3:2-Führung, doch Hagen zog auf 9:3 davon. Nat Diallo und Moritz Plescher hielten den BBC im Spiel, Diallo sorgte mit weiteren Punkten für das 16:19. Allen glich per Dreier zum 19:19 aus, Plescher und Horn brachten Bayreuth mit 23:19 in Front. Hagen konterte und ging mit einem Buzzerbeater-Dreier mit 25:23 in die erste Pause. Im zweiten Viertel blieb es zunächst knapp, doch nach dem 33:33-Ausgleich zog Hagen mit einem 17:0-Lauf auf 50:33 davon. Bayreuth hatte offensiv Probleme und lag zur Halbzeit mit 55:36 zurück.

Nach der Pause zeigte der BBC Kampfgeist. Demarcus Demonia, Plescher und Diallo sorgten für ein 13:5-Run, der den Bayreuther Rückstand auf 60:49 schrumpfen ließ. Baker und Liedtke trafen weiter, sodass Bayreuth auf 62:56 herankam. Das Viertel endete mit 64:56 für Hagen, doch Bayreuth hatte den Abschnitt mit 9:20 gewonnen. Im Schlussviertel startete Demonia stark und verkürzte auf 68:65. Doch Hagen behielt die Kontrolle und zog auf 77:68 davon. Trotz weiterer Punkte von Bayreuth war das Spiel nach einem Dreier zum 82:70 entschieden. Am Ende unterlag der BBC mit 73:84.

07.02.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. ART Giants Düsseldorf 78:73

Die ART Giants Düsseldorf unterlagen am Freitagabend in einem hart umkämpften Auswärtsspiel RASTA Vechta II mit 78:73.

In einem zunächst ausgeglichenen ersten Viertel starteten die Giants stark und erspielten sich eine frühe 11:4-Führung. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und gingen mit einer knappen 15:13-Führung in die erste Viertelpause. RASTA II startete mit einem 10:0-Lauf in das 2. Viertel, hatte den Sieben-Punkte-Rückstand aus der 5. Minute gänzlich vergessen lassen. Die Vechtaer Offense lief nun rund, was mit Glück garniert wurde: Kaya Bayram traf einen Dreier mit Brett bei ablaufender Wurfuhr zum 33:23 (18.). Ein Block von Fynn Lastring gegen Ade Sanni untermauerte Vechtas Ambitionen (20.), die durch einen mit Ablauf des 2. Viertels getroffenen Marshall-Dreier zum 40:30 nur leicht getrübt wurden.

Nach der Halbzeitpause fanden die Giants besser ins Spiel. Angeführt von Ade Sanni, der einen wichtigen Dreier zum 51:49-Anschluss traf, kämpften sich die Düsseldorfer Punkt um Punkt heran. Das dritte Viertel endete mit einem knappen 55:51 für Vechta. Der Schlussabschnitt begann spektakulär: Erst traf Klussmann einen Transition-Dreier zum 58:49, Düsseldorf konterte mit einem Dunk von Alex Richardson (beides 31.). Ein weiterer Block von Fynn Lastring verhinderte zunächst das 55:61 der Düsseldorfer (34.). Doch Mitte des 4. Viertels waren die Schützlinge von Head Coach Achmadschah Zazai dann doch wieder ganz heran gekommen – 60:62, Auszeit RASTA II (35.). Wieder kam dabei ein Ballverlust heraus, der zum Ausgleich durch Isaiah Hart führte. Vechta schüttelte sich, traf durch Philipp Carr und Kaya Bayram zwei Dreier, führet 68:62 und zwang die ART Giants in eine Auszeit (36.). Klussmann attackierte immer wieder die Düsseldorfer Zone, kam so auch zu seinem umjubelten And-One zum 73:67 (39.). Bei nur noch 39 Sekunden zu spielen, erhöhte Carr mutterseelenallein aus der Ecke per Dreier auf 76:67 – der Sieg für Vechta war praktisch sicher, die Chance auf den Gewinn des direkten Vergleichs groß. Jedoch machten die ART Giants Düsseldorf noch das Beste aus ihrer misslichen Lage, mit Schützenhilfe der Vechtaer, die im 4. Viertel sechs weitere Turnovers zu beklagen hatten. Isaiah Hart traf noch einen Dreier (78:71, 40.), klaute dann Klussmann den Ball und sorgte wenige Sekunden vor dem Ende für die letzten Punkte der Partie.

07.02.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven 74:59

Gegen den bisherigen Tabellensechsten Eisbären Bremerhaven kam die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth von Beginn an gut ins Spiel, lag nur beim 2:3 nach 70 Sekunden zurück und fuhr ansonsten einen souveränen 74:59 (36:28)-Heimsieg ein.

Die Tigers starteten konzentriert in die Partie und dominierten vor allem beim Rebounding. Früh erspielten sie sich eine 10:3-Führung, vor allem durch Idowus körperliche Überlegenheit. Neuzugang Overton setzte erste Akzente, doch die Gäste konterten mit zwei Dreiern. Nach einem ausgeglichenen Verlauf führten die Hausherren knapp mit 17:13 zur ersten Pause. Die Partie blieb umkämpft. Overton traf einen Dreier zum 22:18, doch offensiv hakte es auf beiden Seiten. Durch starke Defensive hielten die Tigers ihren Vorsprung. Ein 8:0-Lauf brachte die erste zweistellige Führung (36:26), bevor Bremerhaven kurz vor der Pause auf 28:36 verkürzte.

Die Gäste kamen schwungvoll aus der Kabine, doch Idowu konterte mit einem Dreier und erreichte früh 17 Punkte. Nagle sorgte mit einem Dreier für die 54:42-Führung der Tigers vor dem Schlussabschnitt. Bremerhaven startete stark und verkürzte auf 56:52, ehe Nagle mit starken Aktionen das Momentum zurückholte. Nach einem Cohn-Dreier und weiteren Punkten von Moreaux wuchs der Tübinger Vorsprung erneut auf zwölf Punkte. Die Tigers spielten das Spiel souverän herunter und sicherten sich mit 74:59 einen Sieg inklusive des direkten Vergleichs.

07.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Science City Jena 84:94

Die Siegesserie der HAKRO Merlins Crailsheim reißt nach einer 84:94 Niederlage im Duell gegen den Liga-Primus aus Jena.

Mit Tyreese Blunt und seinen ersten drei Punkten starteten die Zauberer in die Begegnung, Jena verpasste die Antwort in den ersten Spielmomenten gleich mehrfach. Den gelungenen Start der HAKRO Merlins in das Spitzenspiel erweiterte Gabriel de Oliveira, gleichzeitig feierte Big Man Theo John sein Debüt (7:2, 3. Min.). Spektakulär vollendete John wenig später per Alley Oop Dunk nach Assist von Devon Goodman, Tyreese Blunt zog von Downtown nach. Die Gäste aus Jena hatten gleichzeitig Schwierigkeiten mit der aggressiven Herangehensweise der Zauberer, fanden noch zumeist Lösungen von Downtown (16:13, 7. Min.). Raymar Morgan verkürzte für den Tabellenführer von der Freiwurflinie, Lorenz Bank zog weiter nach. Es entwickelte sich nun immer mehr das erwartete enge Duell beider Mannschaften. Mit der Sirene zur Viertelpause vollendete Vinnie Shahid von jenseits der Drei-Punkte-Linie zur 23:20-Viertelführung. In Chris Carter starteten die Jenaer Gäste in die zweiten zehn Minuten und gingen kurz darauf erstmals in Führung (24:25, 12. Min.). Jena erwischte nun insgesamt eine bessere Phase zu Beginn des zweiten Viertels und spielte sich mehrfach zum Punkterfolg (27:34, 14. Min.). Den 9:0-Lauf der in weiß gekleideten Gäste durchbrach erneut Devon Goodman, Theo John ergänzte von der Freiwurflinie (31:34, 16. Min.). Nach Foul im Wurf ergänzte Anthony Gaines von dieser weiter. Jena behielt im Anschluss weiter die Führung bei, Cooks schaffte erneut Distanz auf die HAKRO Merlins (35:43, 18. Min.). Nach dem zweiten Viertel ging es so mit einem 38:48 in die Pausenkabine.

Schwungvoll begann der Tabellenführer aus Jena auch den zweiten Durchgang und setzte die Zauberer weiter konstant unter Druck. Die HAKRO Merlins verpassten es zunächst weiter ihre Chancen zu vollenden, LaDarien Griffin eröffnete nach knapp drei gespielten Minuten in Halbzeit Zwei per And-One (41:50, 23. Min.). Der krachende Dunk von Gabriel de Oliveira folgte und riss die Zuschauer in der Arena Hohenlohe von ihren Sitzen – Jena unterbrach per Auszeit (43:50, 24. Min.). Von der Freiwurflinie meldete sich Theo John zurück, Jena konterte in Moore – Tyreese Blunt ergänzte von Downtown (53:58, 28. Min.). Den Jenaer Vorsprung konnten die Zauberer nur kurzzeitig verkürzen und blieben bis zur letzten Viertelpause unter sechzig erzielten Punkten (57:69, 30. Min.). In Devon Goodman starteten die HAKRO Merlins von Downtown in das Schlussviertel, Jena wusste weiterhin zu antworten und blieb auf Distanz (60:75, 32. Min.). Vinnie Shahid verkürzte auf acht Zähler, Jena konterte in Rasheed Moore. Der nun heiß gelaufene Shahid zog nach – Spitzenspiel-Feeling in Ilshofen. Mit knapp neunzig Restsekunden auf der Uhr verpassten die erst, Shahid zog kurz darauf nach, musste dann jedoch das Parkett mit fünf persönlichen Fouls auf dem Konto ebenfalls verlassen. Von Downtown verantwortete dann Chris Carter den Dagger der Gäste aus Jena, die erneut auf neun Punkte davonzogen (81:90, 39. Min.). Weitere drei Punkte von Devon Goodman in der Schlussminute reichten am Ende nicht, um den Verlauf der Partie noch in eine andere Richtung zu lenken. Nach zehn gewonnenen Spielen mussten sich die Zauberer gegen den Liga-Primus aus Jena nach der 84:94-Niederlage erstmals wieder geschlagen geben.

 

Foto: Stefan Pieper

Vorberichte ProA // 23. Spieltag

09.02.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

09.02.2025 16:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

09.02.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

VET-CONCEPT Gladiators Trier reisen am Sonntag nach Hagen.

Am Sonntag in Hagen erwartet die Gladiatoren ein starker Gegner mit ausgeglichenem Kader. Topscorer der Feuervögel ist aktuell Point Guard Sincere Carry mit 16,4 Punkten pro Spiel. Die weiteren Import-Akteure Naz Bohannon (14,3), Tyler Stephenson-Moore (9,5) und Devonte McCall (9,1) liefern dabei die meiste Unterstützung. Auch die deutsche Rotation um Bjarne Kraushaar (8,7), Tim Uhlemann (8,4), Dennis Nawrocki (7,5) und Lennart Boner (4,7) bringen dazu viel Qualität und Erfahrung für die deutsche Rotation mit.

„Wir wollen gegen Karlsruhe wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Unsere letzten beiden Spiele gegen Crailsheim und Bremerhaven waren zwar vom Resultat nicht zufriedenstellend, aber auch keine schlechten Spiele von uns. Wir haben auch dort Schritte nach vorne gemacht, es aber nicht geschafft – sowohl am Anfang als auch am Ende des Spiels – mehr oder weniger den Sack zuzumachen. Wir haben diese Woche endlich wieder vollständig trainieren können, was in den Wochen zuvor nicht möglich war und sich positiv auf unser Spiel auswirken wird. Gegen Karlsruhe haben wir im Hinspiel eines unserer besten Spiele gemacht, doch der Kader der Lions hat sich mittlerweile verändert. Mit Williams und Miller kommen zwei der absolut besten Guards der Liga nach Trier und es wird für uns ein großer Fokus darauf liegen die beiden zu stoppen. Insgesamt wollen wir an beiden Enden des Feldes besser spielen und in unseren Rhythmus und unser Spiel finden“, sagt Jacques Schneider, Headcoach der VET-CONCEPT Gladiators Trier.

09.02.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Nürnberg Falcons BC

Nicht ganz 48 Stunden nach ihrem Heimspiel gastiert das Team von Head Coach Ralph Junge beim Tabellenersten, Science City Jena.

Die Mannschaft von Björn Harmsen führt die Tabelle mit 19 Siegen und zwei Niederlagen souverän an. Es wird ein absoluter Härtetest für Nürnberg. Beim Jersey-Retirement von Sebastian Schröder Ende Dezember boten die Falken den Lichtstädtern über weite Strecken der Partie Paroli. Am Ende gab es zwar keine Punkte für Nürnberg, aber viel Respekt für die kämpferische Leistung beim 66:74. Zu gerne würden sie nun in Jena den zweiten Auswärtssieg der Saison einfahren mit Neuzugang Jack Pagenkopf im Kader und den eigenen Fans in Rücken. Tip-off zum Duell zwischen Science City Jena und den Nürnberg Falcons ist am Sonntag, 9. Februar um 16.00 Uhr.

09.02.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans

Am Sonntag um 16:00 Uhr empfangen die ART Giants Düsseldorf im heimischen Castello die Dresden Titans.

Auch die Düsseldorfer sind in Sachen Importspieler gut aufgestellt. Ade Sanni (Ø18 PTS) und Isaiah Hart (Ø16,7 PTS) sind die Grundsäulen der Giants-Offensive und kaum aus dem Spiel von Trainer Achmadschah Zazai wegzudenken. Trotzdem stecken die Männer aus der Rhein-Stadt tief im Abstiegskampf. Aus diesem hätte die Truppe um Ex-Titan Grant Teichmann sich am vergangenen Wochenende etwas befreien können. Aber das Spiel beim direkten Konkurrenten aus Nürnberg konnte mit 95:76 nicht gewonnen werden.

Am Sonntag wartet mit den Dresden Titans ein etablierter Mittelfeldklub auf die Giants. Die Sachsen belegen aktuell den 11. Tabellenplatz und haben ein gewisses Polster auf die Abstiegsränge. Dennoch können sie sich keine längere Negativserie erlauben, um nicht doch noch in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Für die Giants bietet sich hier die Chance, mit einem Heimsieg den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.

09.02.2025 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. EPG Guardians Koblenz

Die Tigers Tübingen empfangen die EPG Guardians Koblenz am Sonntag, den 9. Februar 2024, um 17 Uhr in der Paul Horn-Arena.

Im Hinspiel mussten sich die Schützlinge von Trainer Domenik Reinboth mit 73:80 geschlagen geben. Somit haben die Raubkatzen im Rückspiel noch eine offene Rechnung zu begleichen. Es ist jedoch Vorsicht geboten, den Gegner zu unterschätzen. Die Teams von Trainer van den Berg sind bekannt dafür, bis zum Schluss aggressiv zu verteidigen. Offensiv stellen die Gäste mit 73,4 Punkten die schwächste Offensive. Die Offensive war zuletzt aber auch bei den Raubkatzen eine Schwachstelle. Mit 77,8 Zählern pro Partie erzielen nur fünf Kontrahenten im deutschen Basketball-Unterhaus weniger Zähler als die Reinboth-Truppe. Koblenz ist dazu das Schlusslicht bei den Distanzwürfen. Nur 29,4 Prozent aller Würfe gehen durch die gegnerische Reuse. Die Raubkatzen liegen mit einer Quote von 33,5 Prozent im ligainternen Vergleich auf Rang elf.

Angeführt werden die Gäste vom US-Amerikaner Taurus Cockfield Jr, der auf 19,5 Punkte, 3,4 Assists und 3,2 Rebounds kommt. Der Point Guard ist der Schlüsselspieler bei den Koblenzern. Ebenfalls zweistellig punkten ebenfalls Leon Friederici (11,2 ppg), Kapitän Dominique Johnson (10,1 ppg), David Böhm (10,0 ppg) und Michael Bradley (10,0 ppg). Der jüngste Neuzugang Brandon Averett kam in seinem ersten Spiel für sein Team gegen Kirchheim (71:79) auf gute 22 Zähler. Der 27-jährige US-Amerikaner wechselte vom Ligakonkurrenten ART Giants Düsseldorf an die Mosel.

09.02.2025 17:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth

Die VfL SparkassenStars Bochum empfangen am Sonntag um 17:00 Uhr den BBC Bayreuth am Stadionring.

Die VfL SparkassenStars Bochum gehen mit einer zuletzt zu quittierenden Niederlage (81:96 bei den GIESSEN 46ers) ins Doppelspieltags-Wochenende. Aktuell hat das Team aus dem Ruhrgebiet 14 Siege und sieben Niederlagen auf dem Konto. Damit steht der VfL auf Tabellenplatz fünf. Beim Spiel in Gießen waren die Bochumer allerdings stark durch verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt. Kapitän Niklas Geske, Lars Kamp, Tom Alte und Emil Loch fehlten dem Team, Kilian Dietz spielte stark angeschlagen. Die wichtigsten Leistungsträger im Bochumer Team sind Topscorer Keith Braxton mit im Schnitt 20,2 Punkten sowie Peter Kalthoff mit 14,7 und Niklas Geske mit im Schnitt 14,2 Zählern. Braxton ist auch Top-Rebounder mit im Schnitt 6,9 abgegriffenen Bällen vor Tom-Niclas Alte mit 5,6 Rebounds.

An das Hinspiel gegen den BBC Bayreuth am 21.12.2024 kann sich wohl jeder noch gut erinnern. Es war das wohl spannendste und dramatischste Spiel der bisherigen Saison. Am Ende gewannen die SparkassenStars mit 108:103 nach dreifacher Overtime. Der BBC Bayreuth belegt aktuell den siebten Tabellenplatz und konnte bisher sieben Spiele gewinnen. Das Team aus Franken hat den US-Point Guard KeVaughn Allen nachverpflichtet, der dem Team mehr Scoring-Power gibt. In drei Spielen erzielte er durchschnittlich 14,7 Punkte. Topscorer der Bayreuther ist weiterhin Demarcus Demonia mit durchschnittlich 19,8 Punkten pro Spiel.

09.02.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Sonntag empfangen die Bozic Estriche Knights Kirchheim die PS Karlsruhe LIONS zum Baden-Württemberg Derby in der heimischen Sporthalle Stadtmitte.

Die Kirchheimer Basketballer sind wieder im Rennen um die Playoffs. Nachdem durch den Heimsieg gegen Koblenz die weithin geltende Annahme, dass man mit 12 Siegen sicher nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird, erreicht hat, ist das Minimalziel frühzeitig in trockenen Tüchern und der Fokus richtet sich auf die Top Acht. Dabei entscheidend ist, dass man sich gegen die Mannschaften außerhalb der Playoff Platzierungen keine bzw. kaum Fehler erlaubt. Dies ist den Mannen von Head Coach Igor Perovic im bisherigen Saisonverlauf weitestgehend gut gelungen. Nun wartet jedoch ein entscheidender Doppelspieltag auf Kapitän Ward und Co. „Das werden zwei schwierige Spiele für uns. Nürnberg ist gerade im Hoch und möchte zuhause weiter Punkte einsammeln. Karlsruhe kämpft um die letzte Chance nochmals ins Playoff Geschehen einzugreifen. Wir brauchen ein gutes Wochenende um auf Kurs zu bleiben,“ so Head Coach Igor Perovic.

Nur zwei Tage nach ihrem Spiel in Nürnberg empfangen die Teckstädter mit den PS Karlsruhe LIONS den badischen Nachbarn der ProA. Der letztjährige Zweitligameister hat in dieser Spielzeit mit einer Vielzahl von Verletzungen zu kämpfen, wodurch die LIONS auf Platz zwölf abrutschten und derzeit um den Anschluss an die Playoffs kämpfen. Mit dem Abstieg wird die Truppe von Head Coach Aleksandar Scepanovic wohl nichts zu tun haben, dafür ist die Qualität rund um den letztjährigen Ritter Michael Miller einfach zu hoch. Nach einer drei Spiele andauernden Siegesserie, mussten sich die LIONS zuletzt den Spitzenteams aus Giessen (97:76) und Jena (106:68) geschlagen geben. Mit 18 Punkten pro Partie ist Abu Kigab derzeit Topscorer bei den Badenern. Sein Einsatz ist jedoch aufgrund einer Verletzung unsicher. Das Hinspiel ging mit 77:56 deutlich an die LIONS.

09.02.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. RASTA Vechta II

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

 

Foto: Nico Genslein

VfL SparkassenStars Bochum verpflichten Tamenang Choh

Die VfL SparkassenStars Bochum sind nochmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben den 26-jährigen Forward Tamenang Choh verpflichtet. Choh besitzt die kamerunische und amerikanische Staatsbürgerschaft.

Tamenang Choh wurde in Lowell, Massachusetts in den USA geboren. Der 1,96 m große Forward begann seine Basketballkarriere an der Brooks School in Massachusetts, bevor er an die renommierte Brown University wechselte. Dort beeindruckte er mit konstanten Leistungen und wurde mehrfach in das All-Ivy-League-Team berufen. In seiner letzten Saison an der Brown University erzielte er durchschnittlich 14,3 Punkte und 8,2 Rebounds pro Spiel und führte sein Team zu bemerkenswerten 24 Siegen.

Nach dem College war Choh für den NBA Draft 2022 qualifiziert. Im gleichen Jahr lief er dann bei der NBA Summer League in Las Vegas für die Houston Rockets auf. Anschließend wurde er von ZSKA Sofia verpflichtet. In der Bulgaria-NBL gehörte Choh zu den Top-Spielern und legte beeindruckende Statistiken auf. In 19 Spielern erzielte er durchschnittlich 19,3 Punkte, schnappte sich 8,2 Rebounds und verteile 4,2 Assists. Seit Januar 2025 trug Choh das Trikot des spanischen Teams Homs Rentals UE Mataro. Nun wechselt der athletische Forward an den Stadionring. Ob Choh am Wochenende schon bei den beiden Heimspielen der SparkassenStars im Kader stehen kann, hängt von der noch ausstehenden Genehmigung des Ausländeramtes ab. Tamenang Choh wird die Nummer 25 auf dem Trikot tragen.

Stimmen zur Verpflichtung:

„Die Verpflichtung von Tamenang ist genau das, was unser Team braucht. Er passt sehr gut zu unserem Spielstil. Seine Vielseitigkeit auf den Positionen 1-4 zu spielen wird uns helfen, Schwächen in unserem Spiel zu verbessern. Ich bin sehr dankbar, dass diese Verpflichtung durch die harte Arbeit unserer Manager und durch die Unterstützung unserer Partner möglich gemacht wurde. T wird dem Team einen Boost geben“, so Headcoach Felix Banobre.

„Wir haben T in der vergangenen Saison bereits gescoutet und waren überzeugt, dass er uns enorm weiterhelfen kann. Als er nun verfügbar war, haben wir die Chance ergriffen. Ich bin sehr froh, ihn endlich hier bei uns zu haben“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

Text: VfL SparkassenStars Bochum

Foto: Brown University Athletics

Vorberichte ProA // 22. Spieltag

06.02.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. GIESSEN 46ers

Am Donnerstagabend (19:30 Uhr) treffen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die EPG Guardians Koblenz und die GIESSEN 46ers aufeinander.

Die Gastgeber aus Koblenz befinden sich aktuell auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfen darum, sich von den unteren Rängen abzusetzen. Trotz ihrer Platzierung haben die Guardians bereits mehrfach bewiesen, dass sie mit starken Leistungen überraschen können. Besonders die Pointguards stellen eine zentrale Stärke des Teams dar. Ty Cockfield, der seinen Vertrag kürzlich verlängert hat, ist mit durchschnittlich fast 20 Punkten pro Spiel eine verlässliche Scoring-Option. Unterstützung erhält er durch Brandon Averette, der sich nach seinem Wechsel von Düsseldorf schnell ins Team eingefunden hat. Auch Michael Bradley trägt zur Stabilität im Aufbau bei. Ergänzt wird das Team durch Dominique Johnson, Leon Friederici und Kasey Draper, die allesamt für offensive Akzente sorgen können. Unter den Körben ist Moses Pölking eine Konstante, die in der Defensive und beim Rebounding Stabilität bietet.

Die GIESSEN 46ers reisen als Tabellenvierter nach Koblenz und wollen ihre starke Rückrundenbilanz weiter ausbauen. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen zeigt sich die Mannschaft von Trainer Branislav Ignjatovic in guter Form. Die Defensive wird eine zentrale Rolle spielen, um das schnelle Spiel der Koblenzer Guards einzuschränken. Auch in der Offensive möchte Gießen mit einer geschlossenen Teamleistung überzeugen und an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Nach dem deutlichen 96:81-Sieg gegen Bochum kehrt zudem Aiden Warnholtz in den Kader zurück, der nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung steht.

07.02.2025 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am Freitag kommen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in die Kia Metropol Arena.

Die Nürnberg Falcons sind im Aufwind. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie haben die Mittelfranken nun 12 Punkte auf dem Konto und wieder Anschluss an das untere Mittelfeld der ProA. Daran gilt es am anstehenden Doppelspieltag anzuknüpfen. Teil 1 findet am Freitag zu Hause in der Kia Metropol Arena statt. Zu Gast in der Tabellenzehnte aus Kirchheim. Tip-off ist um 19.00 Uhr. Ralph Junge weiß, dass seine Mannschaft vor allem zu Hause im Kampf um den Klassenerhalt punkten muss. Gegen die Ritter aus Baden-Württemberg wird das aber keine leichte Aufgabe: „Kirchheim bringt viel Tiefe und individuelle Klasse mit. Sie haben doppelt so viele Punkte wie wir auf dem Konto und gehen als Favorit in diese Partie. Wir wollen als Mannschaft dagegenhalten.“

Die Kirchheimer Basketballer sind wieder im Rennen um die Playoffs. Nun wartet jedoch ein entscheidender Doppelspieltag auf Kapitän Ward und Co. Beim Auswärtsspiel in Nürnberg wartet auf die Schwaben eine Mannschaft, die in der Tabelle auf Platz 14 steht und sich noch nicht aller Abstiegssorgen entledigen konnte. Mit Jack Pagenkopf wurde erst kürzlich ein neuer Point Guard verpflichtet, der beim Heimerfolg gegen Düsseldorf mit 17 Punkten, sechs Assists und sieben Rebounds seinen Impact auf das Nürnberger Spiel sofort deutlich machen konnte. In der Vorwoche gelang den Nürnbergern die Überraschung in Hagen beim derzeitigen Tabellensiebten zu gewinnen. Gerade diese beiden Siege waren für die Franken überlebenswichtig, da man mit Düsseldorf einen direkten Konkurrenten in die Schranken weisen konnte und in der Tabelle merkliche Distanz zu den beiden Abstiegsrängen schaffte. Das Team von Head Coach Ralph Junge möchte diese Erfolgserlebnisse nutzen und eine Serie starten. Besonderes Hauptaugenmerk der Kirchheimer Defensive dürfte US-Amerikaner Gabe Kalscheur genießen, der mit 16,8 Punkten pro Partie bislang der Topscorer in Reihen der Falcons war.

07.02.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. PS Karlsruhe LIONS

Am kommenden Freitag treffen die VET-CONCEPT Gladiators Trier in der SWT Arena auf die Karlsruher Lions. Beide Teams mussten zuletzt Niederlagen hinnehmen und sind bestrebt, wieder in die Erfolgsspur zu finden.

Die Gastgeber aus Trier stehen vor der Herausforderung, mehrere verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren. Mit Hendrik Drescher, Amir Hinton, JJ Mann und Haris Hujic fehlen weiterhin wichtige Spieler. Positiv ist jedoch die Rückkehr von Nolan Adekunle nach überstandener Krankheit, wodurch Headcoach Jacques Schneider wieder eine zusätzliche Option zur Verfügung steht. Nach zuletzt intensiven Trainingswochen soll gegen Karlsruhe der nächste Schritt nach vorne gemacht werden.

Die Karlsruher LIONS reisen ebenfalls mit einem dezimierten Kader nach Trier. Der amtierende ProA-Meister steht derzeit auf dem 12. Tabellenplatz und muss voraussichtlich auf Topscorer Abu Kigab (18 Punkte pro Spiel) verzichten. Damit rückt Point Guard O’Showen Williams mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Spiel in den Fokus. Auch Maurice Pluskota (12,9 PpS) und Lukas Herzog (10,7 PpS) sind offensiv wichtige Stützen. Zudem verstärken Michael Miller und Lachlan Dent das Team, das sich trotz personeller Rückschläge als gefährlicher Gegner präsentiert.

07.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster eröffnen am Freitag um 19.30 Uhr ihren Doppelspieltag des Wochenendes mit einem Auswärtsspiel bei den Artland Dragons.

Die Artland Dragons befinden sich in einer formidablen sportlichen Krise. Sie schienen sich mit vier Siegen in Folge zu Saisonbeginn zunächst im unruhigen Fahrwasser der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA besser als in den Vorjahren zurechtzufinden. Gemeinsam mit den Uni Baskets fanden sich die „Drachen“ am 5. Spieltag noch punktgleich im Spitzenfeld wieder. Doch 17 Niederlagen in Folge haben die Burgmannstädter inzwischen auf einen Abstiegsrang katapultiert. Zwar weisen die Dragons deshalb inzwischen die zweitschlechteste Saisonbilanz der Liga auf, die jüngsten Ergebnisse zeigten aber auch, dass ein Erfolgserlebnis jederzeit im Bereich des Möglichen liegt. Nach der Hinrundenniederlage im Januar in Münster haben die Niedersachsen drei Nachverpflichtungen vorgenommen, um den Kader qualitativ noch tiefer aufzustellen. Mit Alexander Möller wechselte ein 2,08 Meter großer Center, der bereits in der Bundesliga (Telekom Baskets Bonn, BG Göttingen) gespielt hat, an die Hase. Der US-amerikanische Shooting Guard Bryan Battle weist internationale Erfahrung aus Stationen in Bosnien und Herzegowina, Armenien, Island und Norwegen nach, war zuletzt für die RheinStars Köln aktiv. Rückkehrer Nikos Chouchoumis spielte bereits in der vergangenen Rückrunde für die Dragons, wartete mit 24 Punkten beim Münsteraner 97:74-Erfolg in der Halle Berg Fidel auf. Der griechische Aufbauspieler erzielte auch in seinen ersten beiden Auftritten beeindruckende 25,5 Punkte pro Partie.

Die Uni Baskets Münster rangieren derzeit mit 13 Siegen aus 21 Spielen auf Platz 8 der Tabelle. Nach einem furiosen Saisonstart, bei dem die Mannschaft von Headcoach Götz Rohdewald phasenweise wie ein Kandidat auf den Hauptrundensieg wirkte, hat sich das Bild zuletzt etwas relativiert. Während beeindruckende Erfolge wie das 78:85 in Gießen am 18. Spieltag die Klasse des Teams unterstreichen, gab es auch Rückschläge – so zum Beispiel die 92:83-Niederlage in Düsseldorf vor zwei Wochen. Im ersten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison hatten die Dragons in Münster keine Chance. Beim 76:66-Erfolg der Uni Baskets kontrollierten die Gastgeber das Spiel über weite Strecken. Schlüsselspieler auf Münsteraner Seite war einmal mehr Adam Touray (22 Punkte, 7 Rebounds), der mit durchschnittlich 14,8 Punkten pro Partie als Topscorer des Teams agiert. Knapp dahinter folgt Seikou Jawara mit 14 Zählern pro Spiel. Ein weiterer Joker der Gäste ist Nicholas Stampley, einer der besten Rebounder der Liga mit 7,4 Rebounds im Schnitt.

07.02.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Dresden Titans

Für die Dresden Titans geht es dabei am Freitag tief in den Westen zu den SparkassenStars aus Bochum.

Bochum ist aktuell voll im Kampf um die Playoffs. Die Mannschaft von Felix Banobre zählt damit durchaus zu den Überraschungsteams in der ProA. Letztes Jahr entgingen sie nur knapp dem Abstieg in die ProB und nun zählen die Männer zu den gefährlichsten Mannschaften der Liga. Das kommt besonders durch ihre bestechend gute Trefferquote von 58,7% aus dem Zweipunktbereich und den 7,9 Steals pro Partie. Dazu kommt US-Import und go-to Guy Keith Braxton, der mit insgesamt 403 Punkten aus 20 Spielen zweitbester Scorer der Liga ist.

Das Hinspiel in der Margon-Arena am 02.11.2024 konnten die SparkassenStars gegen die Titans mit 96:83 für sich entscheiden. Dabei war die Partie enger, als es das Endergebnis aussagt. Erst ein 7:0 Lauf zu Beginn des vierten Viertels brachte die SparkassenStars auf die Siegerstraße. Zuvor verlief die Partie ausgeglichen. Mit zehn Siegen belegen die Dresden Titans aktuell den elften Tabellenplatz. Die letzten beiden Spiele konnte das Team von Headcoach Fabo Strauss für sich entscheiden. Auswärts konnte man die Punkte bei den Artland Dragons mitnehmen und am vergangenen Wochenende einen Heimsieg gegen RASTA Vechta II feiern. Topscorer des Teams aus Elbflorenz ist der US-Small Forward Wesley Dreamer, der im Schnitt 15,1 Punkte erzielt und sich 6,6 Rebounds schnappt.

07.02.2025 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BBC Bayreuth

Am Freitag, den 7. Februar, um 19 Uhr tritt der BBC Bayreuth auswärts bei Phoenix Hagen an.

Phoenix Hagen belegt derzeit mit 13 Siegen und acht Niederlagen den siebten Tabellenplatz und hat einen knappen Vorsprung auf den neunten Rang, der nicht mehr zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. In den vergangenen beiden Spielen musste die Mannschaft jedoch Niederlagen hinnehmen. Zuletzt unterlag Phoenix Hagen mit 65:67 knapp bei den Uni Baskets Münster, zuvor gab es eine 70:78-Heimniederlage gegen die Nürnberg Falcons BC. In Münster hatte das Team zwischenzeitlich eine zweistellige Führung inne und lag fünf Minuten vor Spielende noch mit sieben Punkten vorn, konnte diesen Vorsprung jedoch nicht behaupten. Headcoach Chris Harris betonte nach der Partie die Schwierigkeiten durch die 19 abgegebenen Offensiv-Rebounds und hob zugleich die Rückkehr von Marvin Omuvwie nach langer Verletzungspause hervor. Zu den Leistungsträgern von Phoenix Hagen gehören Sincere Carry mit durchschnittlich 16,4 Punkten pro Spiel sowie Nazihar Bohannon, der im Schnitt 14,3 Punkte erzielt und mit 6,2 Rebounds pro Spiel der stärkste Rebounder der Mannschaft ist. Center Lennart Boner folgt mit 5,6 Rebounds im Schnitt.

07.02.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. ART Giants Düsseldorf

Am heutigen Freitag um 19:30 Uhr empfängt RASTA Vechta II die ART Giants Düsseldorf im heimischen RASTA Dome.

RASTA Vechta II möchte sich in den bevorstehenden Spielen weiterentwickeln und eine gute Leistung zeigen. Die Mannschaft hatte zuletzt eine herausfordernde Partie gegen die Dresden Titans, in der sie trotz eines starken Kampfes eine Niederlage hinnehmen musste. Im Training lag der Fokus daher darauf, an kleinen Details zu arbeiten und mit hoher Intensität in die Spiele zu gehen. Besonders wichtig wird es sein, die eigene Wurfquote zu verbessern und in entscheidenden Momenten konzentriert zu agieren.

Die ART Giants Düsseldorf reisen mit dem Ziel nach Vechta, ihre starke Form zu bestätigen. Im letzten Aufeinandertreffen beider Teams konnte Düsseldorf mit 85:79 knapp die Oberhand behalten. Besonders Point Guard Isaiah Hart (16.7 Punkte | 5.8 Assists) ist ein Schlüsselspieler der Gäste und stellt die Verteidigung vor Herausforderungen. Zudem verfügt das Team mit Alexander Richardson (9.2 Punkte | 6.2 Rebounds) über eine präsente Größe unter dem Korb. Die Düsseldorfer werden versuchen, ihre Stärken auszuspielen und sich in der Liga weiter zu behaupten.

07.02.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven

Am Freitag, den 7. Februar 2025, empfangen die Tigers Tübingen die Eisbären Bremerhaven in der Paul Horn-Arena.

Die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth steht derzeit mit zwölf Siegen und neun Niederlagen auf dem neunten Tabellenplatz. Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen wollen die Tigers in den kommenden Heimspielen wieder in die Erfolgsspur finden. Im Hinspiel unterlagen sie den Eisbären Bremerhaven knapp mit 79:82. Ein Heimsieg könnte die Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs verbessern. Personell muss das Team auf Kenny Cooper (Wadenverletzung) und Joshua Schwaibold (Handverletzung) verzichten. Neuzugang Jamison Overton könnte eine wichtige Rolle spielen und neue Impulse in das Spiel der Tübinger bringen.

Die Gäste aus Bremerhaven belegen aktuell mit 13 Siegen und neun Niederlagen den sechsten Tabellenplatz. Die Mannschaft zeichnet sich durch eine ausgeglichene Teamleistung aus und gehört mit durchschnittlich 18,6 Assists pro Spiel zu den passstärksten Teams der Liga. Leistungsträger der Eisbären ist Point Guard Elijah Miller, der mit 14,2 Punkten, 7,2 Assists und 4,2 Rebounds pro Spiel entscheidende Akzente setzt. Zudem sorgt Jordan Samare (11,2 Punkte, 4,8 Rebounds) unter den Körben für Präsenz. Mit Zharon Richmond und dem wiedergenesenen Peter Hemschemeier stehen dem Team weitere Optionen zur Verfügung.

07.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Science City Jena

Absolutes Topspiel in der Arena Hohenlohe: HAKRO Merlins Crailsheim empfangen den Ligaprimus Science City Jena.

Die HAKRO Merlins Crailsheim gehen mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen in Folge in die Partie und belegen aktuell den dritten Tabellenplatz mit einer Bilanz von 15:6. Am vergangenen Wochenende gelang ein deutlicher 83:51-Erfolg gegen die Tigers Tübingen, der vor allem durch eine starke Defensivleistung entschieden wurde. Die Mannschaft von Headcoach David McCray will vor heimischem Publikum an diese Leistung anknüpfen und den elften Sieg in Serie einfahren.

Science City Jena steht mit einer Bilanz von 19:2 an der Spitze der Liga und gilt als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg. Das Team verfügt über eine hohe Kaderqualität mit erfahrenen Akteuren wie Robin Christen, Raymar Morgan und Tyler Nelson, die bereits auf Bundesliga- und Europacup-Niveau gespielt haben. Besonders treffsicher zeigte sich zuletzt Shooting Guard Zach Cooks, der mit durchschnittlich 17,3 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga zählt. Auch Lorenz Bank überzeugte mit starken Wurfquoten aus der Distanz. Jena reist mit einer Serie von acht Siegen in Folge nach Crailsheim und will diese weiter ausbauen.

Das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison war hart umkämpft. Am 1. Dezember 2024 setzte sich Jena in eigener Halle knapp mit 89:87 durch. Ein Dreipunktspiel von Merlins-Guard Tyreese Blunt sorgte kurz vor Schluss für den Ausgleich, doch Jena entschied die Partie mit einem erfolgreichen Korbleger in den letzten Sekunden. Seitdem haben beide Mannschaften ihre starke Form beibehalten, was ein weiteres spannendes Duell erwarten lässt.

Foto: Dennis Green

Tigers Tübingen verstärken sich mit Jamison Overton

Die Tigers Tübingen haben den Kader mit einer weiteren Nachverpflichtung ergänzt. Der US-Amerikaner Jamison Overton wird ab sofort das Trikot der Tigers Tübingen mit der Nummer 24 tragen. Der 25-Jährige erhält bei den Schwaben einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Overton ist am Sonntag in Tübingen eingetroffen und soll am kommenden Wochenende im Rahmen des dritten Doppelspieltags gegen die Eisbären Bremerhaven und die EPG Guardians Koblenz im Kader der Raubkatzen stehen. Eine Spiellizenz für Overton liegt den Schwaben – Stand Mittwochnachmittag – aber noch nicht vor. Der 25-Jährige spielte bis Dezember 2024 für den belgischen Erstligisten Stella Artois Leuven Bears.

Athletik, Verteidigung und Scoring-Fähigkeiten

Wenige Tage vor dem Ende der Wechselfrist am 15. Februar 2025 ist das Tübinger Management nochmals auf dem Spielermarkt tätig geworden. Aufgrund des weiteren Ausfalls von Kenny Cooper (Wade) sowie der angeschlagenen Akteure Marvin Heckel, Philip Hecker und Miles Tention auf den Guard-Positionen soll Overton für Entlastung im Spiel der Tigers Tübingen sorgen. Trainer Domenik Reinboth äußert sich wie folgt zu seinem neuen Spieler: „Er ist ein sehr athletischer Spieler, der einen guten Zug zum Korb hat. Diese Eigenschaften haben uns überzeugt und benötigen wir auch, Scoring-Qualitäten besitzt er auf jeden Fall. Mit seiner aggressiven Verteidigung wird er uns auch in der Defense guttun. Zudem kann er auf mehreren Positionen eingesetzt werden.“

Der 1,93 Meter Große und 85 Kilogramm schwere Linkshänder soll eine neue Dynamik in das Offensivspiel der Schwaben bringen. Zweifelsohne liegt die Stärke von Overton in seiner Athletik. Der 25-Jährige sucht gerne das Spiel im „Eins gegen Eins“ und überzeugt im Abschluss direkt am Korb. Mit einem guten ersten Schritt ist der US-Amerikaner auch eine Option für Schnellangriffe. Positiv ist, dass Overton in dieser Saison 2024/2025 schon gespielt hat. Jüngst trennten sich jedoch die Wege von Overton und seinem nun ehemaligen Klub in Belgien. „Ich habe in meiner bisherigen Zeit als Profi schon viel gelernt. Mein Ziel war es schon immer, einmal in Deutschland zu spielen. Schön, dass es nun mit einem Wechsel zu den Tigers Tübingen geklappt hat. Ich werde alles abrufen, damit wir möglichst viele Spiele gewinnen können und am Ende die Playoffs erreichen“, so Overton.

Hier gibt es erste Eindrücke des jüngsten Tübingen Neuzugangs…

https://www.youtube.com/watch?v=bRu9GU1PGS8

Zur Person:

Jamison Vashaun Overton wurde am 23. März 1999 in Murray, Utah / USA geboren. Aufgewachsen ist der Tübinger Neuzugang mit drei Schwestern im kalifornischen San Diego in den USA. Der 25-Jährige besuchte von 2017 bis 2022 drei verschiedene Colleges in seinem Heimatland. Im Jahr 2022 absolvierte Overton seinen Bachelor im Fach Psychologie an der Weber State University in Ogden im US-Bundesstaat Utah. Für die Weber State Wildcats erzielte die neue Raubkatze im Trikot der Schwaben in der Big Sky Conference (NCAA 1) in 33 Partien 12,4 Punkte, 3,6 Rebounds, 1,4 Steals und 1,2 Assists. Zuvor spielte Overton zwei Jahre für die Utah Valley Wolverines in Orem im gleichnamigen US-Bundesstaat. Zum Start seiner Zeit am Saddleback College von 2017 bis 2019 war der 25-Jährige im kalifornischen Mission Viejo basketballerisch nicht aktiv. Seine Zeit als Profi startete Overton zur Saison 2022/2023 in Luxemburg bei Arantia Larochette. Dabei erzielte der US-Amerikaner in 22 Begegnungen 27,0 Punkte und holte 6,5 Rebounds. Es folgte eine kurze Station in Japan bei den Saitana Broncos in Japan, ehe der US-Amerikaner im laufenden Wettbewerb der Runde 2023/2024 zu Salon Vilpas nach Finnland wechselte, wo einst auch der ehemalige Tübinger Akteur Aatu Kivimäki spielte. Über Overton haben sich die Schwaben auch beim ehemaligen Trainer Danny Jansson informiert, der bekanntlich die finnische Liga in seiner Heimat intensiv verfolgt. Dort kam Overton in 26 Begegnungen auf 15,4 Punkte und 4,8 Rebounds, mit der Punktausbeute war er damit zweitbester Scorer in der finnischen Liga. Die laufende Runde startete der 25-Jährige bei den Stella Artois Leuven Bears, wo der Tübinger Neuzugang bis Mitte Dezember 2024 unter Vertrag stand. In 13 Spielen erzielte Overton 13,8 Punkte, 3,8 Rebounds und 3,0 Assists. Nun der Wechsel nach Deutschland. Herzlich willkommen in Tübingen, Jamison Overton!

 

Foto: Robert Casey

Text: Tigers Tübingen

Tehree Horn verlängert seinen Vertrag beim BBC Bayreuth

Der BBC Bayreuth setzt ein erstes Zeichen für Kontinuität in der kommenden Saison: Tehree Horn wird auch in der Saison 2025/26 für den BBC Bayreuth spielen. In der vergangenen Woche verlängerte Horn seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr. Der US-Amerikaner ist damit der erste Kontingentspieler seit De’Mon Brooks (Saison 2016/17 – 2019/20), der länger als eine Saison das Bayreuther Trikot trägt.

Horn wechselte zu Beginn der Saison 2024/25 aus der NCAA Division II von den USC Aiken Pacers der University of South Carolina Aiken nach Bayreuth. Seit August hat Horn eine beeindruckende Entwicklung genommen und überzeugt konstant mit starken Leistungen. Mit durchschnittlich 12,3 Punkten, 2,3 Assists und 2,7 Rebounds schlägt sich seine Leistung auch in Zahlen nieder.

Friedrich Hartung, Geschäftsführer des BBC Bayreuth: „Tehree lebt genau das vor, was man sich von einem Spieler wünscht. Mit seiner professionellen Einstellung und dem Willen, sich immer weiter zu verbessern, ist er ein Vorbild für jeden Mitspieler und wird auch in der kommenden Saison eine wichtige Säule des Teams sein. Gleichzeitig ist die frühzeitige Vertragsverlängerung ein wichtiger Schritt für die gesamte Organisation. In den letzten Jahren mussten wir oft kurzfristig auf Entwicklungen reagieren. Schritt für Schritt haben wir uns nun wieder eine Ausgangslage erarbeitet, die es uns ermöglicht, vorausschauend zu planen und zu handeln.“

Tehree Horn: „Ich fühle mich in Bayreuth und beim BBC Bayreuth sehr wohl. Die Fans, das Umfeld und die gesamte Organisation haben mir den Einstieg in den Profibasketball enorm erleichtert. Jetzt geht es darum, in der laufenden Saison noch wichtige Siege einzufahren und in der kommenden Saison daran anzuknüpfen“.

 

Text: BBC Bayreuth

Foto: Simon Engelbert

Yakhchali bleibt den VET-CONCEPT Gladiators Trier ligaunabhängig für zwei weitere Jahre erhalten

Der Vertrag des iranischen Nationalspielers wäre im Sommer ausgelaufen. Olympiateilnehmer geht somit in seine dritte und vierte Saison in der ältesten Stadt Deutschlands.

Nach der frühzeitigen Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Jacques Schneider können die VET-CONCEPT Gladiators Trier auch zukünftig mit ihrem Leistungsträger Behnam Yakhchali planen. Ebenso wie der Vertrag von Headcoach Schneider, war das Arbeitspapier des iranischen Nationalspielers und Olympia-Teilnehmers bis zum Ende der laufenden Saison 2024/25 befristet. Nun verlängerte der Shooting Guard seinen Vertrag vorzeitig und ligaunabhängig um zwei weitere Jahre und geht in seine dritte und vierte Saison als Spieler der Gladiators. Im Sommer 2024 wechselte Yakhchali aus dem Iran nach Trier und erspielte sich schnell den Ruf als einer der besten Spieler der gesamten Liga. Auch in der aktuellen Saison gehört der 29-Jährige zu den Säulen der Gladiatoren und steht durchschnittlich mehr als 25 Minuten pro Spiel auf dem Parkett. In dieser Zeit legt er starke Mittelwerte von 13,2 Punkten, 5,1 Rebounds und 3,4 Assists bei über 60% Trefferquote aus dem Zweier- und 36,3 % aus dem Dreierbereich auf.

„Behnam hat sich in den letzten anderthalb Jahren als absoluter Leader in Trier etabliert. Er ist ein Spieler mit großem Herz und vor allem natürlich großer Qualität. Kürzlich in Münster hat er gezeigt, dass er in der Lage ist, Spiele mit seiner individuellen Klasse zu gewinnen und hilft uns mit seiner großen Erfahrung in kritischen Momenten. Wir haben eine sehr positive und professionelle Zusammenarbeit etabliert, die vor allem auf einer großen Vertrauensbasis beruht und das sind optimale Voraussetzungen um gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Behnam fühlt sich bei uns wohl, macht uns als Team besser und deswegen ist die Vertragsverlängerung ein logischer Schritt. Dass er sich entscheidet, ligaunabhängig bei uns zu verlängern, zeigt auch, wie sehr er am Team und dem Verein hängt und ist für uns alle als sehr positives Zeichen zu bewerten“, so Headcoach Jacques Schneider zur Verlängerung mit Behnam Yakhchali.

„Nachdem wir zwei Jahre in Trier mit seinen wundervollen Menschen und großartigen Basketballfans gelebt haben, habe ich keine Sekunde gezögert, als der Verein auf mich zukam und verlängern wollte. Ich fühle mich hier wirklich zuhause und habe mit der Mannschaft meine erweiterte Familie hier in Trier. Mein Ziel ist es, jedes Spiel hart zu spielen und unser Bestes zu geben um gemeinsam in die BBL aufzusteigen und dort zu bleiben! Mir geht es um Familie, die Menschen, die uns hier so herzlich aufgenommen haben, den großartigen Job, den Management und Trainerstab machen, meine Teammates und den Erfolg, den wir gemeinsam auf und abseits des Feldes erreichen wollen“, sagt Yakhchali zu seiner Verlängerung in der ältesten Stadt Deutschlands.

 

Text: VET-CONCEPT Gladiators Trier

Foto: Simon Engelbert

Nachberichte ProA // 21. Spieltag

01.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 83:76

Die Eisbären Bremerhaven beweisen ihre unglaubliche Kämpfermentalität und schlagen die VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 83:76.

Gleich zu Beginn stotterte die Trierer Offensive und es gelang den Eisbären sich mit hoher Physis und viel defensivem Druck bis zur Viertelmitte auf 10:2 abzusetzen. Zwar steigerte sich die Trierer Offensive im Verlauf des ersten Viertels und man brachte seine Big Men am Korb besser ins Spiel, die Eisbären blieben trotzdem in Führung und sorgten vor allem von außen immer wieder für Punkte. So endete das erste Viertel mit 12:19. Nach zwei Dreiern vom offensiv gut aufgelegten Zharon Richmond und einem Korbleger von Nils Schmitz war die Führung der Seestädter zum ersten Mal zweistellig (29:18). Die erfahrenen Gladiators kamen zurück, fanden ihren offensiven Rhythmus und glichen das Spiel zwischenzeitlich aus (30:30). Ein Dreier von Norl und fünf Punkte von Adrian Breitlauch später, waren die Eisbären wieder vorne (38:33) und durch einen Buzzerbeater von Elijah Miller ging sie mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause (43:37).

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gladiatoren dann noch einmal den defensiven Druck erhöhen und bekamen guten Zugriff auf die Offensive der Bremerhavener. So ließ man über mehrere Minuten kaum Punkte zu, sicherte sich offensiv wie defensiv die Rebounds und fand offensiv schnelle und gut herausgespielte Abschlüsse. Bis zur Mitte des dritten Viertels hatte Trier den Vorsprung der Eisbären egalisiert und konnte mit 50:51 in Führung gehen (25. Spielminute). Erst in den letzten Minuten des dritten Spielabschnitts kamen die Eisbären wieder besser in Fahrt und wurden vor allem aus der Distanz wieder treffsicherer. Erneut hatten die Trierer Probleme ihre defensive Intensität hochzuhalten und so erspielten sich die Gastgeber erneut eine Führung vor der letzten Viertelpause – 56:52. Im letzten Viertel zeigten sich die Bremerhavener sehr sicher von der Dreierlinie und trafen insgesamt fünf Dreier. Teilweise unter sehr enger Bedrängnis und zu sehr wichtigen Zeitpunkten. In der Defensive machten ihnen ein paar zu viele zugelassene Defensivrebounds Probleme. Zharon Richmond, Nils Schmitz, Jake Biss, Carlos Carter und zu guter Letzt Peter Hemschemeier waren die Dreipunktschützen im letzten Viertel, von denen zwar kein Dreier weniger wichtig war, wenngleich der Dreier von Hemschemeier bei ablaufender 24-Sekunden-Uhr die Hausherren wahrscheinlich auf die Siegerstraße brachte (77:72). Auch wenn Trier in der Folge noch Chancen hatte, zeigten sich die Eisbären in Person von Elijah Miller und Daniel Norl von der Freiwurflinie sicher und brachten den Sieg mit 83:76 nach Hause.

01.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. PS Karlsruhe LIONS 106:68

Achter Sieg in Folge – Science City Jena dominiert personell gehandicapte Karlsruher mit 106:6.

Bereits in der dritten Minute, beim Stand von 11:2, war LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Die Gastgeber hingegen drückten permanent aufs Tempo und führten in Minute vier erstmals zweistellig. Doch Jena spielte nicht nur druckvoll und konsequent nach vorn. Auch die aggressive Defense der Thüringer stellte Karlsruhe vor Probleme. Der ProA-Meister der vergangenen Saison verlor auf diese Weise früh den Anschluss. Schon die Rebound-Statistik verdeutlichte die Kräfteverhältnisse auf dem Court. Nach zehn Minuten stand es hier 18:6 für die Gastgeber (49:28 nach der vollen Spielzeit). Da zudem die Trefferquoten der LIONS nicht gut ausgefallen waren, ging es mit einem Score von 34:12 ins folgende Viertel. Umso überraschender war dann, dass die ersten sieben Punkte im zweiten Abschnitt alle auf das Konto der Gäste gingen. Björn Harmsen, der Headcoach des Spitzenreiters, war sichtlich unzufrieden. Doch nach einer Auszeit fand seine Mannschaft ab der 13. Minute wieder zu ihrer Linie, auch wenn die anfangs so souveräne Defense erste Lücken offenbarte. Die LIONS versuchten, diese zu nutzen, agierten allerdings häufig zu ungenau, was zu Turnovern führte und dazu, dass der Halbzeitstand mit 62:32 bereits äußerst deutlich ausfiel.

Nach der üblichen viertelstündigen Unterbrechung, um unterschiedlichste Wege zu erledigen, hatten einige Nachzügler auf den Tribünen die Höhepunkte des dritten Abschnitts bereits verpasst. Drei aneinandergereihte Highlights waren in dieser Phase zu bewundern. Durch einen Dunk von Robin Lodders zum 64:34 eröffnet, sorgte das Duett Chris Carter und Krissi Krause für den nächsten Alley Oop, bevor sich auch Karlsruhes Center Maurice Pluskota mit einem Stabilitätstest des Jenaer Korbes ins Poesiealbum dieser Begegnung eintragen konnte. Das Scepanovic-Team mühte sich zwar tapfer gegen einen sich abzeichnenden Blowout, hatte durch einen 14:0-Lauf auch noch einmal bis auf 82:62 (30., 3er Lukas Herzog) verkürzt, jedoch standen die verbleibenden Minuten erneut klar im Zeichen der Thüringer. Während Science City defensiv die Schotten dicht gemacht hatte, den LIONS im Schlussviertel lediglich sechs Punkte gestattete, schraubte Jenas Angriff den Score erneut auf den prägnanten dreistelligen Score. Lorenz Bank, mit einem starken Double-Double aus dem Spiel gehend, war es in der 36. Minute vorbehalten, die offensive Wucht der Saalestädter in ein statistisches Fundament zu gießen, bevor die Partie auf ihren letzten Metern austrudelte.

01.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 96:81

Gegen dezimierte Bochumer tun sich die GIESSEN 46ers zunächst schwer, drehen aber nach der Pause zu einem 96:81-Erfolg auf.

Das Spiel startete zunächst mit einem 10:0 Run der Gastgeber. Im ersten Timeout nahm der Coaching-Staff der SparkassenStars Anpassungen in der Defense vor. Danach kamen die Bochumer besser ins Spiel. Mit einem Dreier von Jonas Grof verkürzten die SparkassenStars den Rückstand auf 7:12. Bochum stand jetzt stabiler in der Defense und hielt die Partie relativ ausgeglichen, auch wenn die physische Überlegenheit der Gäste offensichtlich war. Das Viertel endete mit einem Spielstand von 22:17 für die 46ers. Im zweiten Viertel baute Simon Krajcovic den Vorsprung durch einen Dreier auf 10 Punkte aus, doch Cem Emen konterte postwendend ebenfalls mit einem Dreier. Nun lief Keith Braxton heiß. Zwei tiefe Dreier erzielte der Small Forward mit dem Buzzer und sorgte für Stille in der ansonsten stimmungsvollen Osthalle. 14 Punkte erzielte der Small Forward alleine in diesem Viertel, 21 waren es insgesamt in der ersten Halbzeit. Die SparkassenStars waren, trotz aller Widrigkeiten, im Spiel. Mit einem Spielstand von 44:41 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel kamen die SparkassenStars sogar auf einen Punkt heran, da standen noch 4:30 Minuten Restspielzeit für dieses Viertel auf der Anzeigetafel, der mit 2.116 Zuschauern gut gefüllten Osthalle. Coach Ignjatovic reagierte und nahm ein Timeout, danach startete sein Team einen 11:0 Lauf. Die Spieler der SparkassenStars hatten zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der kleinen Rotation, viele Minuten in den Beinen und konnten in dieser Situation nicht reagieren. Kilian Dietz erhielt im Kampf um einen Rebound einen weiteren Schlag auf den verletzten Finger. Folglich wechselte Felix Banobre ihn aus. Dietz setzte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Bank und konnte danach nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Das Viertel endete mit einem Spielstand von 67:54 für das Giessener Team. Wer dachte, dass die SparkassenStars sich nun aufgaben lag falsch. Auch nachdem Peter Kalthoff nach seinem fünften Foul das Feld verlassen musste und damit ein weiter großer Bochumer in der Rotation fehlte, kämpften sich die verbliebenen SparkassenStars wieder näher heran. Jonas Grof traf 4:20 Minuten vor Ende der Partie einen Dreier und verkürzte damit auf 72:80. Frenky Ignjatovic spürte die Gefahr und nahm direkt eine Auszeit. In der Folge spielte sein Team die Partie clever zu Ende. Die GIESSEN 46er gewannen die Partie mit 96:81.

01.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Artland Dragons 83:77

Die Artland Dragons kommen nicht aus der Krise. Auch beim BBC Bayreuth mussten die Quakenbrücker eine 83:77-Niederlage hinnehmen.

Die Dragons kamen gut in die Partie, hielten mit den Gastgebern mit und konnten das erste Viertel mit 25:25 ausgeglichen gestalten. Besonders Brandon Thomas sorgte mit einem spektakulären Dunk für einen frühen Höhepunkt und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Auch das zweite Viertel blieb umkämpft. Beide Teams zeigten phasenweise gute Offensivaktionen, ließen aber auch einige Chancen ungenutzt. Bayreuth verwandelte 46 % ihrer Dreier. Die Dragons hielten dagegen, agierten in der Verteidigung stabil und setzten in der Offensive auf schnelle Abschlüsse. Zur Halbzeit führte Bayreuth knapp mit 46:45.

Nach dem Seitenwechsel übernahm KeVaughn Allen für Bayreuth das Kommando. Mit sehenswerten Würfen setzte er die Dragons unter Druck und trug entscheidend dazu bei, dass sein Team das dritte Viertel mit 17:14 für sich entschied. Die Dragons hatten nun Probleme, offensive Lösungen zu finden, und leisteten sich einige unnötige Ballverluste. Dennoch blieb die Partie weiterhin offen, und mit einem 63:59 ging es in den letzten Abschnitt. Im Schlussviertel kämpften die Dragons weiter, konnten aber nicht konstant scoren. Bayreuth spielte konzentriert, nutzte die Chancen konsequent und entschied das Viertel mit 20:18 für sich. Besonders in der Schlussphase machten sich kleinere Unaufmerksamkeiten und fehlende Effizienz im Abschluss der Dragons bemerkbar, wodurch sich die Gastgeber ihren Sieg sichern konnten. Damit stand am Ende die nächste bittere Niederlage für die Dragons fest.

01.02.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Guardians Koblenz 79:71

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim konnten sich am vergangenen Samstag im Duell gegen die EPG Guardians aus Koblenz mit 79:71 durchsetze.

Krankheitsbedingt fehlte Topscorer Ty Cockfield. Neu mit an Bord war die Nachverpflichtung Brandon Averette, der sich in Statur und Position von Cockfield kaum unterscheidet. Der flinke US-Guard übernahm auch früh das Kommando bei den Guardians und leitete die flüssige Offensivmaschinerie. Sieben Punkte wanderten auf das Konto des Neuzugangs, womit er einen wesentlichen Beitrag zur knappen 23:24 Führung nach den ersten zehn Spielminuten leistete. Auf Seiten der Schwaben fand Henry früh seinen Rhythmus und zeichnete sich für neun Punkte verantwortlich. Doch schon in den Anfangsminuten waren bei den Teckstädtern Abstimmungsprobleme in der Verteidigung zu sehen, die sich im zweiten Viertel nochmals ausweiteten. Zu oft wurden die Koblenzer aus der Distanz frei gelassen und diese verwandelten einigermaßen hochprozentig. So sah Kirchheim sich zur Halbzeit einem 48:41 Rückstand gegenüber.

Um den ersten Saisonsieg seit sechs Spielen einfahren zu können, mussten die Guardians dieses Niveau in Hälfte zwei aufrechterhalten. Doch das schafften sie nicht. Früh verspielten sie die Führung. Die Guardians machten gerade in der Offensive zu viele Fehler. Es waren die Fehlpässe, Offensivfouls und die sich häufenden Fehlwürfe, durch die sich Kirchheim nicht nur wieder ran arbeiten, sondern schließlich auch in Führung gehen konnte. Das Viertel endete mit 67:62. Im abschließenden Viertel konnten die Guardians keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Koblenz entschied sich für viele Würfe von hinter der Dreipunktelinie, doch die Ausbeute war zu gering. Insgesamt erzielte die Mannschaft vom Deutschen Eck lediglich neun Zähler im Schlussabschnitt. Kirchheim nutzte hingegen die Fehler der Guardians eiskalt aus und gewann das Spiel schlussendlich mit 79:71.

01.02.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Phoenix Hagen 67:65

Die Uni Baskets Münster haben den ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen Phoenix Hagen eingefahren.

Wie intensiv dieses Derby verlaufen sollte, zeigten gleich die ersten Aktionen. Die Startoffensive der Ruhrstädter blieb zunächst stecken. Über ein Dreipunktspiel von Adam Touray und den ersten Distanztreffer von Stefan Weß kamen die Uni Baskets richtig gut in die Partie (6:2, 2.), sie ließen aber einige Lay-ups aus. Dennoch warteten die Unistädter mit einem sehr guten Fokus und einer bissigen Defensive auf. Paul Viefhues setzte wie in Düsseldorf mit seinem ersten Dreier ein Zeichen (12:15, 8.). Mit dem starken Jasper Günther schlug Münster zurück. Mit seinen beiden klasse ausgespielten Distanztreffern blieb Münster nach dem packenden Auftaktviertel dran (19:21). Kurzzeitig ließen die an diesem Abend so reboundstarken Münsteraner (46:39) eben in dieser Disziplin nach und handelten sich ihren größten Rückstand der Partie ein (24:35, 15.). Diesem und einigen Widrigkeiten trotzend arbeiteten sich die Uni Baskets bis zur Pause wieder heran. Vier Freiwurfzähler von Paul Viefhues und Bo Hodges waren der Schlussakkord der ersten Spielhälfte (35:40).

Die zweite Halbzeit begann mit ausgeglichenem Spielverlauf, in dem Münster aber zunächst einige klasse Plays über Lay-ups liegen ließ. Jasper Günther aber versenkte seinen zum 43:45 Mitte des dritten Viertels. Tolle Defensivarbeit der Münsteraner sorgte für drei Dreier in Folge der jetzt auch spielstarken Offensive. Nur der dritte von Stefan Weß fiel und sorgte nach dem 46:45 für Ekstase auf den Rängen. Das Derby blieb ein Kopf-an-Kopf-Rennen – auch nach 30 Minuten. 54:54 vor dem Schlussviertel. Beide Teams lieferten sich auch im Schlussabschnitt einen großartigen Kampf um jeden Ballbesitz. Die Defensive der Gastgeber war nun bärenstark, ließ keine einfachen Punkte mehr zu. Viel Pech dagegen in den Münsteraner Offensivaktionen. Gute Ballbewegung blieb mehrfach mit In-and-out-Würfen unbelohnt, was Hagen zur 56:63-Führung nutzte. Mitte des Schlussviertels schien das Momentum bei den Gästen zu liegen, doch die Uni Baskets hatten an diesem Samstagabend einen unerschütterlichen Glauben in sich selbst. Und glichen die Partie mit einem weiten Dreier von Sigu Jawara 2:14 Minuten nach einem 7:0-Lauf zum 63:63 aus. Die Münsteraner behielten in diesem Thriller und angetrieben von der großartigen Kulisse in der Crunchtime die Ruhe, hatten in dieser die größere Spielkontrolle und entschieden das Spiel mit großer Überzeugung für sich. Ein mutiger, cleverer Spielzug überrumpelte die Gästedefensive. Ty Groce schloss energisch am offensiven Brett zum 67:65 und zur Entscheidung ab.

01.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:51

Zehn Siege in Folge! Die HAKRO Merlins Crailsheim setzen ihre Serie auch gegen die Tigers Tübingen fort und gewinnen mit 83:51.

Der Gastgeber kam schnell und gut in die Partie. Nach 57 Sekunden führte das McCray-Team bereits mit 6:0. Alle Zähler gingen auf das Konto von Shahid. Die ersten Tübinger Punkte erzielte Jonas Niedermanner bei 8:47 Minuten auf der Uhr zum 6:2-Zwischenstand. Die Crailsheimer drückten jedoch weiter immens auf das Tempo und machten es den Schwaben im eigenen Angriff sehr schwer für gute Abschlüsse. Nach drei Minuten führten die Zauberer mit 10:2. Reinboth musste die Begegnung bei 4:06 Minuten auf der Uhr unterbrechen, um sein Team beim Stand von 11:2 neu einzustellen. Idowu sorgte nach sieben Minuten für den ersten Lichtblick: Der Dreier saß zum 13:5. Die Tigers kämpften sich so langsam ins Spiel, Shahid erhöhte nach neun Minuten per Dreier aber auf 19:9. Der US-Amerikaner erzielte im Anschluss bereits seinen zehnten Zähler per Freiwurf zum 25:11 und war Topscorer des Spiels. Mit diesem Ergebnis endeten auch die ersten zehn Minuten. Der vier Jahre im gelben Dress aktive Ex-Tübinger Daniel Keppeler eröffnete die zweiten zehn Minuten für die Merlins, Kapitän Moe Stuckey erhöhte weiter (31:13, 12. Min.). Die Gäste aus Tübingen hatten weiterhin ihre Schwierigkeiten mit der aggressiven Defensivarbeit der McCray-Schützlinge, gleichzeitig schlichen sich allerdings auch die ersten Unachtsamkeiten bei den Zauberern ein. In einem eher unspektakulären zweiten Zauberer-Viertel verkürzten die Tigers zum wiederholten Mal von der Freiwurflinie und kamen auf elf Punkte heran (36:25, 19. Min.). Die HAKRO Merlins schafften es zudem nicht die eigene Präsenz unter dem gegnerischen Korb zu steigern, was die Anzahl von keinem Offensivrebound bis zur Halbzeitpause widerspiegelte. Nach einem verlorenen zweiten Viertel gingen die Zauberer dennoch mit einer Führung in die Kabine (40:30, 20. Min.).

Ähnlich wie die ersten zwanzig Minuten für die Merlins endeten, begann auch der zweite Durchgang: Tübingen erspielte sich zunehmend mehr Selbstvertrauen und hielt die Zauberer gleichzeitig bei knapp vierzig Punkten. Moreaux verkürzte auf sechs Zähler – Tyreese Blunt fand eine Antwort von Downtown, Tübingen legte per And-One nach (45:39, 25. Min.). Ein Hallo-Wach-Effekt stellte sich dann jedoch bei den Merlins ein, die dank schneller fünf Punkte die Arena Hohenlohe zum Kochen brachten. Vinnie Shahid addierte weiter von Downtown und schickte die Gäste in die Auszeit. Eine nun fokussierter wirkende Crailsheimer Mannschaft konnte den Abstand ausbauen – Daniel Keppeler erhöhte aus kurzer Distanz (57:39, 27. Min.). Während Tübingen bisher nur zwölf Mal aus dem Spiel zum Punkterfolg kam, lief der Basketball nun schneller durch die Crailsheimer Reihen. Brock Gardner traf nach einem No-Look-Pass von Shahid sehenswert zur 65:44-Führung vor der letzten Viertelpause. In der ersten Minute ging es gleich mit einigen Punkte los. Gaines erzielte in den ersten 57 Sekunden fünf Zähler in Folge zum 70:47. Zuvor netzte Jay Nagle mit seinen ersten Zählern aus der Distanz zum 67:47 ein. Genau 17 Sekunden später war für den US-Amerikaner des Gastgebers die Begegnung mit dem fünften Foul beendet. Zehn Punkte standen auf seinem Arbeitsnachweis. Die Merlins hatten eine gute Ausgangslage, den zehnten Sieg in Serie einzufahren. Zu dominant traten die McCray-Schützlinge weiter in diesem Spiel auf. In Minute 34 führten die Crailsheimer nach einem Korbleger von Goodman komfortabel mit 72:50 – Reinboth nahm die nächste Auszeit. Der 42-Jährige musste aber auch erkennen, dass das Spiel bereits verloren war. Es ging jetzt nur noch um Schadenbegrenzung. In Minute 36 erhöhte Goodman mit einem Dreipunktspiel auf 77:50. Von den Raubkatzen kam einfach nichts mehr, jedoch vom Gastgeber. Shahid erzielte eine Minute später das 79:50. Der Point Guard war nun schon bei 17 Zählern angelangt. Die Raubkatzen verstrickten sich nun vermehrt in Einzelaktionen, die nicht von Erfolg geprägt waren. Goodman gelang 47,2 Sekunden das 81:50. Wenig später war das Spiel nach einem 13:1-Lauf mit dem 83:51-Endstand beendet.

02.02.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. ART Giants Düsseldorf 95:76

Den Nürnberg Falcons ist am Sonntagnachmittag der vierte Heimsieg der laufenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gelungen. Gegen die ART Giants Düsseldorf gewann die Mannschaft von Ralph Junge mit 95:76 (46:41).

Die Giants starteten durchaus ambitioniert in die Partie und konnten vor allem in der Zone immer wieder punkten. Doch trotz einiger einfacher Wege zum Korb fehlte es ihnen an der nötigen Kaltschnäuzigkeit: Viele Lay-ups wollten einfach nicht fallen, und auch aus der Distanz fanden die Würfe kaum ihr Ziel. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel lagen die Gäste dennoch nur knapp mit 22:19 zurück. Im zweiten Viertel übernahmen bei den Falcons dann Gabe Kalscheur und Neuzugang Jack Pagenkopf. Das US-Duo erzielte die Hälfte der 24 Nürnberger Punkte in diesem Durchgang und hatte damit großen Anteil daran, dass die Gastgeber auch zur Pause noch in Front lagen (46:41).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber deutlich überlegen. Die Falcons spielten offensiv wie defensiv auf einem anderen Niveau und setzten sich mit einem dominanten dritten Viertel deutlich ab. Die Giants fanden in dieser Phase kaum Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger und ließen sich immer wieder zu Turnovern hinreißen. Nach 30 Minuten stand ein 72:54 auf der Anzeigetafel. Dies galt es für Nürnberg im Schlussabschnitt zu verteidigen und auszubauen, was dank tollem Team-Basketball und einem heiß laufenden Jack Pagenkopf auch gelingen sollte. Nürnbergs neue Nummer 11 erzielte acht Punkte im letzten Viertel und markierte quasi mit der Schlusssirene den 95:76-Endstand.

02.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. RASTA Vechta II 73:65

RASTA Vechta II hat einen möglichen dritten Sieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpasst. Bei den noch um die Playoffs kämpfenden Dresden Titans unterlag das Team von Head Coach Hendrik Gruhn am Sonntagnachmittag mit 65:73 (32:30).

Mit dem ersten Ballbesitz ergatterten die Gäste auch gleich die ersten Punkte. Die Titans fanden erstmal keine Antwort und fanden sich vor Wes Dreamers perfektem „And One“ 0:6 in Rückstand. Das erste Ausrufezeichen auf Dresdner Seite setzte ebenfalls Dreamer, der zum 9:11 stopfte. Zeitgleich mit der Sirene zur ersten Viertelpause traf Lucien Schmikale aus der Mitteldistanz und besorgte den 14:15 Anschluss. Mit einem weiten Dreier von Luke House machten sich die Niedersachen wieder etwas Luft. „Elbflorenz“ blieb aber dran und Koen Sapwell dunkte sehenswert aus dem Fastbreak. Rasta ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und spielte offensiv munter weiter. Erst nach knapp sieben Minuten glichen die Männer von Fabian Strauß zum 30:30 aus. In vier Angriffen gelang es Dresden allerdings nicht die Führung zu übernehmen, wodurch Vechta zwei Punkte Polster mit in die Kabine nahm (30:32).

Die Gäste starteten wieder mit einem Treffer aus der Ferne ins dritte Viertel. Daniel Kirchner hatte mit seinem Korbleger plus Bonusfreiwurf die richtige Antwort parat, aber Vechtas Linus Ruf traf erneut vom Perimeter. Einen Dreier der Gäste später fanden sich die Titans zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit zur Auszeit ein. Danach verkürzten die Titans zwar wieder auf einen Punkt, aber der Führungswechsel wollte nicht gelingen und die BBL-Reserve ging mit 52:54 in den Schlussabschnitt. Doch die Gastmannschaft erhöhte ihren Vorsprung direkt wieder mit dem ersten Korb des letzten Viertels. Kapitän Sebastian Heck, der den erkrankten Lukas Zerner vertrat, verwandelte danach allerdings direkt für die Hausherren. Daniel Kirchner besorgte den 56:56 Ausgleich und nach einem Steal auch die erste Dresdener Führung des Spiels. Nun vielen auch die Dreier und Lucien Schmikale sowie Pablo Bertone erhöhten auf 64:56. Die vorentscheidende Führung gaben die „Titanen“ nicht mehr her und gewannen nach einem wilden Spiel mit 73:65.

 

Foto: Dennis Green