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Weiterer Neuzugang: Die Eisbären Bremerhaven verpflichten Daniel Norl

Nachdem die Lizenzierung ohne Auflagen für die Eisbären Bremerhaven in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA feststeht, freuen sich die Verantwortlichen nun einen weiteren Neuzugang zu verkünden: Daniel Norl unterschreibt für ein Jahr.

Der gebürtige Würzburger hat seine Kindheit und Jugend in den USA verbracht. Dort durchlief er zunächst die traditionell hochwertige sportliche Ausbildung im High School- und College-System. Von 2014 bis 2018 spielte er in verschiedenen Clubs der NCCA. 2018 lief er für die Cheshire Phoenix in der British Basketball League auf. Im Jahr darauf kehrte der 27-jährige in sein Geburtsland zurück und spielte für zwei Jahre in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die PS Karlsruhe LIONS. Nach einer einjährigen Pause möchte Daniel Norl in diesem Jahr im Trikot der Eisbären Bremerhaven wieder voll angreifen: „Ich freue mich ein Teil der Eisbären Bremerhaven zu werden. Ich glaube daran, dass wir auf einem hohen Level spielen werden und möchte mit der Mannschaft zusammen möglichst viele Spiele gewinnen.“

Konstante Leistung und Trainingsfleiß Mit dem 27-jährigen, der als Point Guard und als Shooting Guard eingesetzt werden kann, kommt ein flexibler Gestalter und Aufbauspieler in die Seestadt. Coach Steven Key fiel der 1,91 Meter große Norl vor allem durch sein konstantes Leistungsniveau und seinen Trainingsfleiß bei seinem Engagement in Karlsruhe auf: „Ich freue mich sehr, dass wir Daniel für die nächste Saison verpflichten konnten. Er ist ein erfahrener ProA-Spieler, der sich durch seine offensiven Qualitäten und seine defensive Härte einen Namen gemacht hat“. Ein Topwert von 26 Punkten im Spiel gegen die Nürnberg Falcons im Februar 2021 unterstreicht diese Einschätzung. Dazu kommt eine Freiwurf-Quote von 74,4%, eine Effektivität von 10,6 und durchschnittlich 12,1 erzielte Punkte pro Spiel in der Saison 2020/21.

Nachlizenzierungsverfahren wiha Panthers Schwenningen

Im laufenden Nachlizenzierungsverfahren konnten die wiha Panthers Schwenningen durch Vorlage eines Liquiditätsplans nachweisen, dass sie ihre finanziellen Verpflichtungen innerhalb der laufenden und der kommenden Wettkampfsaison zeitgerecht erfüllen können.

Fristgerecht wurden die Unterlagen durch die Verantwortlichen der wiha Panthers Schwenningen übermittelt, auf deren Basis anzunehmen ist, dass die Liquidität sowohl bis zum heutigen Tage, wie auch für die Saison 2022/2023 gegeben ist.
Somit können die wiha Panthers Schwenningen auch in der kommenden Saison 2022/2023 am Spielbetrieb der BARMER 2. Basketball Bundesliga teilnehmen.

Aufgrund eines massiven Verstoßes gegen § 13 Abs. 1 Lizenzstatut wurden die wiha Panthers Schwenningen jedoch mit einer Geldstrafe i. H. v. 10.000 € belegt.

Phoenix verpflichtet BBL-erfahrenen Tim Uhlemann

Aus roter Liebe wird feurige Leidenschaft: Phoenix verpflichtet Tim Uhlemann / Variabler Bog Man stärkt Hagener Frontcourt / Gebürtiger Gießener mit 31 Einsätzen in den Beletage / Harris: „Gibt uns zukünftig noch mehr taktischen Spielraum“


Die Innenrotation von Phoenix Hagen nimmt immer konkretere Formen an. Nach der Verlängerung mit Marcel Kessen (2,05m) und der Verpflichtung von Luukas Vaara (2,07m) steht fest, dass in der Saison 2022/2023 auch Tim Uhlemann (2,03m) für die „Feuervögel“ aufläuft. Der 23-Jährige stand zuletzt in seiner Heimatstadt sowohl im Kader der JobStairs GIESSEN 46ers (easyCredit BBL) als auch der Depant GIESSEN 46ers Rackelos (ProB).

Das sagt…

Tim Uhlemann (Center Phoenix Hagen):
„Ich freue mich auf die neue sportliche Herausforderung in Hagen. Mein Ziel ist es so viele Siege mit den Fans zu feiern wie es geht, dafür werde ich alles auf dem Feld lassen. Die Gespräche mit Coach Harris waren sehr gut und ich bin glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben.“

Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Mit Timbo schließt sich uns ein interessanter Big Man an, der in Gießen bereits seine Erstligatauglichkeit unter Beweis gestellt hat. Was er mit mehr Minuten und Verantwortung zu leisten imstande ist, hat die vergangene ProB-Saison gezeigt. Dass er sowohl mit dem Gesicht als auch dem Rücken zum Korb agieren kann, gibt uns zukünftig noch mehr taktischen Spielraum. Gleichzeitig werden wir gemeinsam mit ihm daran arbeiten, sein basketballerisches Repertoire zu festigen und zu erweitern.“

Martin Schmidt (designierter Geschäftsführer Phoenix Hagen):
„Es freut uns über alle Maßen, dass wir Tim für Phoenix als seine erste basketballerische Station fern der Heimat gewinnen konnten. Gießen ist ein toller, traditionsreicher Standort, der die ProA in der kommenden Saison absolut bereichern wird – das werden zwei spannende Spiele. Wie gut bei den 46ers gearbeitet wird, lässt sich an der Entwicklung von Tim während der letzten Jahre sehen. Diese sehen wir allerdings noch nicht als beendet an, sondern möchten ihm die Bühne geben, gemeinsam mit uns den nächsten Schritt zu machen.“

Uhlemann feierte seine Erstliga-Debüt am 30.12.2018 gegen Ludwigsburg. In Summe lief er für Gießen in 31 Partien im deutschen Oberhaus auf, davon 15-mal allein in der abgelaufenen Saison 2021/2022 (4,4 Punkte, 1,9 Rebounds in 12:18 Minuten.

Deutlich größere Spielanteile hatte er bei den Rackelos in der ProB, wo er in der vergangenen Spielzeit satte 18,4 Zähler und 8,1 Rebounds sowie 1,4 Assists auflegte (27 Spiele). Mit den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen hatte Uhlemann im März eine Phase, in welcher er in drei aufeinanderfolgenden Partien auf beeindruckende 27,3 Punkte und 12,3 „Boards“ kam, wobei er 50,0 Prozent seiner Dreier versenkte (11/22).

Statistisch wertvoll: Wie wichtig Uhlemann im Konstrukt der Rackelos war, zeigt seine Usage Rate von 25,5 Prozent – die höchste seiner bisherigen Profikarriere.

Quelle: Phoenix Hagen

Foto: Depant Giessen46ers Rackelos

Nachlizenzierungsverfahren wiha Panthers Schwenningen

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga hat ein Nachlizenzierungsverfahren gegen den ProA-Bundesligisten wiha Panthers Schwenningen nach § 13 Lizenzstatut für die noch bis zum 30.06.2022 laufende Saison 2021/2022 eröffnet. Den wiha Panthers Schwenningen wurde eine erneute Frist zur Einreichung weiterer Unterlagen bis zum 20.06.2022 gesetzt.

2021 kam es bei der Basketball Villingen-Schwenningen GmbH, die wirtschaftlicher Träger des Bundesligisten Basketball Verein Villingen-Schwenningen e.V. ist, in der Geschäftsstelle zu einer Durchsuchung durch das Hauptzollamt und das Finanzamt. Aufgrund der daraus resultierenden Ergebnisse sieht sich die 2. Basketball-Bundesliga GmbH gezwungen, beim Basketball Verein Villingen-Schwenningen e.V. ein Nachlizenzierungsverfahren für die Saison 2021/2022 zu eröffnen.

Die Liga bittet um Verständnis, dass aufgrund des laufenden Verfahrens keine weiteren Angaben zu dem Verfahren gemacht werden können. Das Ergebnis der Nachlizenzierung wird die Liga zu gegebener Zeit bekanntgeben.

Jacob Knauf kommt als erster Neuzugang

01.06.2022

Mit Jacob Knauf haben die wiha Panthers einen wurfstarken, früheren Jugendnationalspieler für die kommende Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpflichtet.

Seit dem letzten Saisonspiel am 11. April 2022 ist es recht ruhig geworden um die wiha Panthers. Doch im Hintergrund wurden viele Gespräche geführt und bereits die Weichen für den neuen Kader der Doppelstädter gestellt. Nun können die Schwenninger Basketballer ihren ersten Neuzugang vermelden. Mit dem 25-jährigen Jacob Knauf hat ein wurfstarker Big Man in der Neckarursprungstadt einen Vertrag für die kommende Saison unterzeichnet.

Der in Münster geborene Jacob Knauf erlernte das Basketballspielen zunächst in der Jugendakademie von Alba Berlin. Mit den Hauptstädtern holte er 2016 die Vizemeisterschaft in der NBBL (Deutsche U19-Meisterschaft) und kam parallel bei Lok Bernau zu seinen ersten Einsätzen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Gleichzeitig lief Knauf auch für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf.
2018 wechselte der 2,10 Meter große Athlet zum FC Bayern München Basketball und wurde zu einem Leistungsträger in der von Head Coach Demond Greene betreuten 2. Mannschaft. Am 23. Februar 2019 traf Knauf mit den Münchenern auch in der Deutenberghalle auf die damals noch in der ProB spielenden Panthers. Beim knappen 68:69-Auswärtssieg der Bayern war der Mann mit der Trikotnummer 25 mit 17 Punkten und 7 Rebounds bester Spieler seines Teams.

Nach zwei Jahren beim FC Bayern schloss sich der Power Forward im August 2020 den Artland Dragons an. Auch in der ProA machte sich Knauf schnell einen Namen als großer Spieler mit starken koordinativen Fähigkeiten. In den vergangenen beiden Saisons erzielte der Big Man für die Quakenbrücker in 57 Begegnungen durchschnittlich 7,1 Punkte und 4,8 Rebounds bei einer Trefferquote von 46,6%.
„Ich werfe viel und gerne von außen“, beschreibt Knauf sein Spiel. „Ich kann aber auch in der Zone finishen – gerne auch mal per Dunking!“

Mit den wiha Panthers möchte Knauf wieder in die Playoffs einziehen und persönlich sein Spiel auf das nächste Level heben. „Ich denke, dass ich in Schwenningen den letzten, mir noch fehlenden Schritt in Richtung BBL machen kann“, beschreibt der 25-Jährige den Hauptbeweggrund für seine Unterschrift bei den Panthers. „Dafür habe ich in Schwenningen die besten Bedingungen gesehen. Mit Sasa Nadjfeji kann ich hier viel an Details arbeiten und jede Menge von ihm lernen. Er hat ja jahrelang in der 1. Liga auf der Position gespielt, die ich auch einnehme. Ich hatte außerdem mit Alen Velcic sehr gute Gespräche und freue mich auf die kommende Saison.“

„Jacob Knauf habe ich schon seit seiner Bayern-Zeit genau beobachtet“, berichtet Panthers-Head Coach Alen Velcic. „Wir wollten ihn schon letzte und vorletzte Saison gerne zu uns holen, aber da war er jeweils vertraglich gebunden. Er ist ein polyvalenter Spieler mit Größe, Wurf und viel Talent. Da er auf der Position 4 und 5 spielen kann, ist er variabel einsetzbar. Jacob war für uns ein Wunschspieler aus dem Pool: Plan A und wir sind sehr froh darüber, dass er sich für uns entschieden hat.“

Jacob Knauf
Geburtstag: 12.03.1997
Größe: 2,10 Meter
Gewicht: 95 Kilogramm
Position: Power Forward

Mit Jacob Knauf steht erst ein Spieler für den neuen Kader der wiha Panthers Schwenningen fest. Die Saison 2022/2023 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA startet am ersten Oktoberwochenende 2022.

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Artland Dragons

Jacob Knauf verlässt die Artland Dragons

Nachdem mittlerweile feststeht, dass Patrick Flomo die Artland Dragons in der Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als Headcoach betreuen wird, ist nun auch die erste Entscheidung in puncto Kaderplanung gefallen. Power Forward Jacob Knauf wird die Quakenbrücker nach zwei Jahren in der Burgmannsstadt verlassen und sich einem Verein aus der ProA anschließen.

„Rückblickend lässt sich sagen, dass der Schritt von Jacob Knauf nach Quakenbrück vor knapp zwei Jahren für beide Seiten definitiv der Richtige war. Bei uns hat er sich schnell in der ProA etabliert und  war außerdem bereits in seinem ersten Jahr Starter in den Playoffs. Die vergangene Saison stand dann auch für Jacob insbesondere gesundheitlich unter einem schlechteren Stern, wie er sich jedoch nach seiner Krankheit zurückgekämpft hat, verdient allerhöchsten Respekt. Wir werden seinen zukünftigen Weg aufmerksam beobachten, er wird darüber hinaus in Quakenbrück immer mit offenen Armen empfangen werden“, so Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.
 
Knauf stand insgesamt in 57 Pflichtspielen für die Dragons auf dem Parkett und legte in knapp 20 Minuten Spielzeit durchschnittlich 7,1 Punkte, 4,8 Rebounds und 1,4 Assists bei einer Feldwurfquote von 46,6 Prozent auf.

Gebürtiger Hesse für die JobStairs GIESSEN 46ers – Nico Brauner wechselt Universitätsstadt

Die JobStairs GIESSEN 46ers haben nach der Verpflichtung von Luis Figge zum zweiten Mal in dieser Woche auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich die Dienste von Nico Brauner gesichert. Der Combo-Guard stand ebenfalls wie sein neuer Mitspieler im ProA-Halbfinale und agierte zusammen mit dem Ex-Gießener Brandon Thomas bei Medipolis SC Jena. Der gebürtige Hesse erhält einen Vertrag über eine Spielzeit, mit der Option auf eine weitere Saison, sollte der Aufstieg mit dem Traditionsclub realisiert werden. Für die anstehende BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23 ist er der dritte Akteur im Roster von Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Mit der Verpflichtung von Nico Brauner konnten wir einen sehr starken Guard verpflichten, der reichlich ProA-Erfahrung mitbringt, das richtige Mind-Set besitzt, „Firepower“ von jenseits der 3er-Linie mitbringt und ein guter Verteidiger ist. Unser Headcoach Frenki Ignjatovic und ich hatten ihn schon unabhängig voneinander seit längerem auf unseren Listen. Er möchte bei uns den nächsten Schritt machen und wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat.“

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Nico Brauner hat sich in den letzten Jahren hervorragend weiterentwickelt. Er ist zu einem absolut stabilen Leistungsträger in der ProA geworden, ist ein sehr akribischer Arbeiter, starker Verteidiger, hat einen sehr guten Distanzwurf und motiviert sich und sein Team permanent. Sein großes Ziel ist die easyCredit BBL. Vielleicht können wir das gemeinsam erreichen.“

Nico Brauner (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich bin sehr glücklich über meinen Wechsel zu Gießen. Ich bin in Hessen geboren und habe hier das Basketballspielen gelernt. Somit bin ich mir im Klaren über die super Basketball-Kultur, die dieser Club mit sich bringt. Das es nun zudem, nahgelegen an meiner Heimat Wiesbaden, möglich ist bei diesem Club professionell Basketball spielen zu können, macht mich froh.“

Der 27-jährige Nico Brauner stand zuletzt für eine Spielzeit beim Playoff-Teilnehmer Medipolis SC Jena in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf dem Parkett. Dabei konnte der Combo-Guard insgesamt 32 Partien für die Universitätsstädter aus Thüringen absolvieren, wobei er rund 20 Minuten Einsatzzeit für sich verbuchte. Ähnlich wie bei seinem neuen Mitstreiter Figge war im Halbfinale der Traum des Aufstiegs ausgeträumt. Das Schicksal besiegelte der easyCredit BBL-Aufsteiger und spätere ProA-Meister ROSTOCK SEAWOLVES. Der Guard wirkte als wertvoller Arbeiter und brachte neben Energie zudem 8.1 PpS, 2.0 ApS und 1.2 SpS für sein damaliges Team ein. 

Zuvor war der aus Wiesbaden stammende Neu-Gießener beim Liga-Konkurrenten VfL Kirchheim Knights zwei Spielzeiten tätig. Dort zog Brauner in der Saison 2020/21 ebenfalls in die Playoffs ein, wo sie später an seinem neuen Headcoach und den MLP Academics Heidelberg knapp scheiterten. Damals war der Wiesbadener 24-mal im Einsatz und verbuchte 10.3 PpS, bei einer Dreierquote von 45.1%. Gegen die Artland Dragons gelang ihm zu dieser Zeit auch sein persönlicher Bestwert in der Liga mit 24 Zählern. Bei seinem Ritter- & Liga-Debüt war er ein Jahr zuvor 28-mal auf dem Parkett zu finden, wobei er in knapp 15 Minuten Einsatzzeit 6.5 PpS und 2.5 ApS lieferte.

Qualifiziert für das Profitum hatte sich der Gießener Neuzugang mit seinen Auslandsstationen in Kanada. An den Universitäten Cape Breton und Saint Mary´s hatte er zunächst mit Wechselbestimmungen und einer Verletzung zu kämpfen, sodass die ersten zwei Spielzeiten Lehrgeld für ihn bedeuteten. Gestärkt kam Brauner aus diesen Umständen und empfahl sich ab 2017 bis zum Wechsel nach Deutschland mit 40 Einsätzen. 12.4 PpS, 5.3 RpS, 3.8 ApS und 1.4 SpS waren seine Ausbeute und bescherten ihm die Berufung in die Mannschaft des Jahres der Spielkasse Atlantic University Sports. 

46ers mit erstem Neuzugang – Luis Figge kommt vom Rhein an die Lahn

Die JobStairs GIESSEN 46ers haben für die kommende BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23 mit Luis Figge ihre erste Neuverpflichtung getätigt. Der Flügelspieler kommt vom ProA-Halbfinalist Bayer Giants Leverkusen nach Mittelhessen und erhält beim Traditionsclub von der Lahn einen Zweijahresvertrag, der sowohl für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sowie für die easyCredit Basketball Bundesliga gültig ist. Der 24-Jährige ist nach Maximilian Begue der zweite Spieler im Kader vom neuen Cheftrainer Branislav Ignjatovic für die anstehende Spielzeit. 

Sebastian Schmidt (Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Mit der Vertragsunterzeichnung von Luis haben wir einen ersten wichtigen Schritt gemacht und einen sehr starken deutschen Spieler für die Positionen zwei und drei verpflichtet. Er hat sich in den letzten Spielzeiten stetig weiterentwickelt und war zuletzt Leistungsträger bei einem top ProA-Team. Neben seinem Sieges- und Kampfwillen ist sein Wurf von außen deutlich konstanter geworden und er ist ein aggressiver Verteidiger. Luis und ich haben schon vor ein paar Jahren zusammengearbeitet. Einen solchen Typen wünscht man sich im Team.“

Branislav Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Die Verpflichtung von Luis freut mich sehr. Er ist mit Mitte 20, also noch relativ jung, und hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er bei Top-Teams eine sehr gute Rolle spielen kann. Außerdem sind wir menschlich absolut von ihm überzeugt. Er bringt von seiner Spielveranlagung alles mit, um erfolgreichen Team-Basketball zu spielen. Mit dieser ersten Verpflichtung können wir sehr zufrieden sein.“

Luis Figge (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Erstmal danke ich den Fans, den Verantwortlichen und meinen Teammates in Leverkusen für die tolle Saison! Ich freue mich nun auf die neue Herausforderung in Gießen. Das Ziel ist für mich der Wiederaufstieg und ich werde auf dem Parkett alles geben, um dieses Ziel zu erreichen. Nach tollen Gesprächen mit Coach Frenki und Sebastian Schmidt freue ich mich auf die nächsten zwei Jahre in Gießen. Let’s do it!“

Der ausgewiesene Small Forward kann trotz seiner erst 24 Jahren auf reichlich ProA- und BBL-Erfahrung zurückgreifen. In der letzten Saison trug der Gießener Neuzugang das Trikot der Bayer Giants Leverkusen. Für die Rheinländer war der gebürtige Korbacher 39-mal auf dem Parkett zu finden und erzielte 10.4 PpS. Gegen den Aufsteiger ROSTOCK SEAWOLVES fand er mit 25 Punkten sein besonderes Händchen und war somit wesentlich beim 95:85-Sieg seiner damaligen Farben beteiligt. In den Playoffs scheiterte dann die Mannschaft vom Bayer-Kreuz im Halbfinale gegen Tübingen.  

Mit den NINERS Chemnitz hingegen verwirklichte er vor zwei Jahren den Aufstieg von der zweiten in die erste Liga. Damals absolvierte Luis Figge 27 Begegnungen für die Chemnitzer und steuerte 5.6 PpS bei. Im Anschluss war der Flügelspieler für die Sachsen insgesamt 20-mal in der easyCredit BBL im Einsatz, wobei er fünfmal als Starter fungierte. 2.0 PpS in knapp zehn Minuten Einsatzzeit wurden dabei auf seinem Arbeitspapier vermerkt.

Engagements bei den Basketball Löwen Braunschweig oder den finke baskets Paderborn runden sein Profil ebenso ab, wie Auftritte für die deutschen U-Nationalmannschaften. So nahm Figge unter anderem 2016 an dem FIBA EuroBasket U20-Turnier teil oder wurde 2014 zum Albert Schweitzer Tournament eingeladen. Während in Helsinki 2016 im Halbfinale Schluss war, konnte er sich 2014 bei den European Championships der U18 der Division B gemeinsam mit seinem Team die Goldmedaille sichern.

JobStairs GIESSEN 46ers mit Umbruch – Sextett kehrt nicht mehr zurück

Der Neuanfang der JobStairs GIESSEN 46ers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wird ohne einen der aktuellen Importspieler vonstattengehen. Captain Kendale McCullum, Nuni Omot, Phillip Fayne II, TJ Williams, JD Miller und Martins Laksa werden somit nicht mehr zum Gießener Traditionsclub zurückkehren. Vor allem Spielmacher McCullum und der zweibeste interne 46ers-Scorer Omot empfahlen sich in der easyCredit BBL-Saison 2021/22 für höhere Aufgaben.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Nach dem Abstieg in die ProA müssen und wollen wir uns bei den Importspielern neu aufstellen. Natürlich hätte man gerne einen Spieler wie McCullum gehalten, dies ist jedoch utopisch. Er wird seinen nächsten Schritt, wahrscheinlich auch auf internationalem Parkett, gehen. Für den neuen Kader konzentrieren wir uns nun zunächst auf die Verpflichtung der deutschen Spieler. Anschließend werden wir die ausländischen Spieler verpflichten. Unser Plan ist es, mit vier Imports in die Saison zu starten.“

Das ausländische Sextett der JobStairs GIESSEN 46ers wird keine weitere Berücksichtigung mehr finden. Nach dem Abstieg wird ein Neuanfang angestrebt und so wird ein modifizierter Kader in die kommende ProA-Saison 2022/23 starten. Insbesondere BBL-Debütant Kendale McCullum, der während seiner ProA-Zeit bei Paderborn den MVP-Titel einheimste, wird eine große Lücke bei den Mittelhessen hinterlassen. Der mit 7.4 Vorlagen pro Partie beste Passgeber der gesamten Liga und interne 46ers-Topscorer mit 15.6 PpS empfahl sich eindrucksvoll für andere Clubs. Der mit 2.4 SpS gewandte Balldieb konnte ebenso nicht gehalten werden, wie Forward Nuni Omot (14.9 PpS), der bereits in Puerto Rico für Ponce wieder auf dem Parkett zugange ist. Daneben wird Starting-Center Phillip Fayne II, der während seiner Zeit bei den Gießenern insgesamt 32-Mal auf dem Parkett zu finden war und dabei 8.9 PpS sowie 4.8 RpS produzierte, ebenfalls eine neue Herausforderung anstreben. 

Neben den drei Akteuren, die zum Saisonauftakt bereits bei den JobStairs GIESSEN 46ers waren, werden auch die drei Nachzügler TJ Williams, JD Miller und Martins Laksa den Traditionsclub verlassen. Der erstgenannte Guard konnte aufgrund einer Bänderverletzung nur zehn Spiele für die Lahnstädter absolvieren und brachte es in diesem Zeitraum auf 10.8 PpS. Center Miller war 23-Mal im Einsatz und trug sich mit 8.4 PpS sowie 4.5 RpS in die 46ers-Bücher ein. Die letzte Nachverpflichtung war Martins Laksa. Der Flügelspieler war insgesamt 18 Begegnungen auf dem Parkett und generierte 7.1 PpS. 

46ers verabschieden Pete Strobl – Headcoach reist in die USA

Dass Cheftrainer Pete Strobl nach dem Abstieg aus der easyCredit Basketball Bundesliga nicht mehr länger Headcoach der JobStairs GIESSEN 46ers sein wird, ist schon seit längerer Zeit bekannt. Heute verlässt der Übungsleiter die Stadt Gießen und reist mit seiner Familie zurück in die Heimat, sodass der Traditionsclub nun auch offiziell Pete Strobl „Adieu“ sagt. Mit Nachfolger Bratislav „Frenki“ Ignjatovic steht schon seit mehreren Tagen der neue Chef an der Seitenlinie nach dem Austro-Amerikaner fest.

Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Natürlich haben wir uns alle die letzte Saison anders vorgestellt. Pete hat zu jedem Zeitpunkt immer alles gegeben und akribisch gearbeitet. Dafür möchte ich mich im Namen der gesamten 46ers recht herzlich bedanken. Wir wünschen ihm und seiner Familie nur das Beste für die Zukunft!“

Cheftrainer Pete Strobl kam zu Beginn der easyCredit BBL-Spielzeit 2021/22 von den Basketball Löwen Braunschweig an die Lahnstadt. Bei den JobStairs GIESSEN 46ers baute er ein neues Team auf, welches in der Saison mit mehreren Rückschlägen zu kämpfen hatte. COVID-19-Erkrankungen und verletzungsbedingte Ausfälle konnten ebenso nicht kompensiert werden, wie Abgänge von Leistungsträgern, sodass der Abstieg mit acht Siegen nicht mehr zu verhindern war.

Knappe Niederlagen wie gegen die direkten Konkurrenten SYNTAINICS MBC oder Basketball Löwen Braunschweig sowie Playoff-Teilnehmer Brose Bamberg oder dem Schwergewicht FC Bayern Basketball waren exemplarisch für diese Saison. Der zum größten Teil aus BBL-Novizen bestehende Kader hatte mit Kendale McCullum, der gemeinsam mit MVP Parker Jackson-Cartwright bester Vorlagengeber der Liga wurde, einen Lichtblick zu bieten. Mit 15.6 PpS, 7.4 ApS, 3.9 RpS und 2.4 SpS machte der Headcoach gemeinsam mit seinem Trainerstab zusammen den flinken Spielmacher individuell erkennbar leistungsstärker. Das Potential der Mannschaft konnte aber aus verschiedenen ersichtlichen Gründen nicht voll ausgeschöpft werden.